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Meiste Tore |10.07.2019|14:30

Irre Torausbeute: 22 Tore in einer Halbzeit!

Öfter traf in einer Partie deutschlandweit niemand: Ömer Temel vom BFC Alemannia II.[Foto: privat, Collage: FUSSBALL.DE]

22 Tore in einer Halbzeit erzielen? Geht nicht? Doch, das geht - und zwar beim Berliner Kreisliga C-Torjäger Ömer Temel. Beim 25:0 seines Vereins BFC Alemannia 1890 II gegen die zweite Mannschaft von Steglitz GB in der Staffel 3 der Kreisliga C Berlin traf der 28-Jährige in nur 45 Minuten 22-mal. Denn die Partie wurde schon zur Pause beendet, so dass vermutlich nur deshalb eine Fortsetzung des Schützenfestes ausblieb. Ömer Temel war dennoch im deutschen Amateurfußball der erfolgreichste Torschütze in einem Spiel während der gerade abgelaufenen Saison 2018/2019.

Bei den Frauen übertraf niemand Deila Wykret, die in der Frauen-Kreisliga Uckermark beim 25:0 im Auswärtsspiel des City 76 Schwedt bei Rot-Weiß Prenzlau insgesamt 14-mal erfolgreich war. Nach den höchsten Siegen der vergangenen Saison beleuchtet FUSSBALL.DE in der Serie "Best of 2018/2019" diesmal die erfolgreichsten Torjäger in einem Spiel: Deila Wykret und Ömer Temel.

Nahezu alle zwei Minuten ein Tor: Diese eindrucksvolle Ausbeute ist Ömer Temel für die zweite Mannschaft des BFC Alemannia 1890 in der Kreisliga C in der Partie bei der zweiten Mannschaft von Steglitz GB (Endstand 25:0) gelungen. Der 28-Jährige erzielte nicht weniger als 22 Tore! Und das in gerade einmal nur 45 Minuten. Die Partie wurde nämlich auf Wunsch der personell bedingt nur mit acht Spielern angetretenen Gastgeber bereits nach der ersten Halbzeit beendet.

"Wer weiß, wie viele Tore es geworden wären, wenn das Spiel normal zu Ende gegangen wäre", sagt Ömer Temel im Gespräch mit FUSSBALL.DE . Dem Taxi-Unternehmer "war sofort klar, dass da etwas Außergewöhnliches gelungen ist. Und ich hatte nach den ersten Toren nicht genug. Ich wollte immer weiter machen."

Dabei hatte Temel seinen Torhunger erst im Laufe der zurückliegenden Saison entdeckt. "Eigentlich war ich im zentralen Mittelfeld zu Hause. Da wir dann aber einen Engpass im Sturm hatten, kam unser Trainer auf mich zu, ob ich mir mit meiner Schnelligkeit und meinem harten Schuss vorstellen kann, im Angriff zu spielen. Das war vor dem 7. Spieltag", erinnert sich Temel. "Gleich im ersten Spiel auf der neuen Position sind mir beim 6:2 gegen die VSG Rahnsdorf drei Treffer gelungen. Dabei hatte ich zuvor nie im Sturm gespielt."

Bruder und Cousin in einem Team

Für den ehemaligen Nachwuchsspieler des Berliner AK lief es aber nicht nur in einem einzelnen Spiel auf der neuen Position rund, sondern auch den Rest der Saison über. Am Ende der Spielzeit standen bemerkenswerte 72 Treffer und Platz eins in der Torschützenliste zu Buche. Außerdem schaffte er damit auch den Sprung in die bundesweite Top 10. "Das ist eine Riesensache", erklärt Temel - und strahlt. "Da muss ich mich auf jeden Fall bei meinen Mitspielern bedanken. Alleine hätte ich die Treffer nicht erzielen können."

Vor der Saison 2018/2019 war Temel erst neu zur zweiten Mannschaft des BFC Alemannia 1890 gekommen. "In dem Team spielen aber viele meiner Freunde, außerdem mein Bruder und einige Cousins. Ich habe mich also schnell wohl gefühlt. Zumal ich einige noch von meinem vorherigen Verein SV Hürrieyet-Burgund kannte."

Seine zahlreichen Treffer machten Temel auch für höherklassige Vereine interessant. "Ich wurde schon gefragt, ob ich nicht bei unserer ersten Mannschaft spielen will. Genauso gab es Angebote aus der Landesliga und der Berlin-Liga. Allerdings wird dort drei- oder viermal die Woche trainiert. Und der Aufwand ist dann doch sehr groß. Ich will aber weiterhin viel Zeit mit meinen Kindern verbringen." Zumal auch bei der Alemannia eine neue Herausforderung wartet. Der Verein stieg als Tabellenvierter in die Kreisliga B auf. "Wir haben fünf neue Spieler dazubekommen", berichtet Temel. "Auch eine Spielklasse höher wollen wir den Aufstieg schaffen."

"Torhunger war nie gestillt"

Nicht nur bei den Männern, auch bei den Frauen kann sich die beste Ausbeute in einem Spiel mehr als sehen lassen. Deila Wykret erzielte in der Frauen-Kreisliga Uckermark 14 Treffer beim 25:0 des City 76 Schwedt bei Rot-Weiß Prenzlau. Bei dem Spielmodus von Sieben-gegen-Sieben sowie einer Spielzeit von 70 Minuten macht das exakt alle fünf Minuten einen Treffer.

"An zwölf Treffer in einem Spiel kann ich mich aus der Jugend erinnern. 14 Tore hatte ich aber noch nie", so Deila Wykret gegenüber FUSSBALL.DE. "Die Anzahl an Toren hat einfach nicht aufgehört. Egal, wie der Spielstand war. Unser Torhunger war nicht gestillt. Wir wollten noch mehr." Für City 76 Schwedt sprang gegen das Tabellenschlusslicht Rot-Weiß Prenzlau nicht nur der höchste Saisonsieg, sondern auch der deutlichste Erfolg der Staffel heraus.

Die 14 Treffer aus der Begegnung vom 6. Spieltag sollten übrigens auch noch entscheidend für den Titel der Torschützenkönigin sein. In der Endabrechnung landete Wykret mit 55 Saisontreffern nur drei Tore vor ihrer Konkurrenten Paula Schönborn von Meister VfB Gramzow. "Vor dem letzten Spieltag war die Entscheidung noch offen", berichtet die 17-Jährige. "Umso glücklicher war ich, als ich die Auszeichnung bekommen habe. Das ist auch eine Belohnung für die Mühe und den Aufwand, den man betreibt. Wichtiger ist aber der Erfolg der Mannschaft. Da spielt es dann keine große Rolle, wer die Tore schießt."

Zusammen mit Jungs gespielt

Das Mannschaftsgefühl ist für Deila Wykret auch einer der wichtigsten Gründe, weiterhin für City 76 Schwedt aufzulaufen. "Fast alle Spielerinnen kennen sich schon über mehrere Jahre. Auch als sich die Frauenfußball-Abteilung des FC Schwedt aufgelöst hatte und in City 76 Schwedt neugegründet wurde, ist die Mannschaft zu weiten Teilen zusammengeblieben. Das ist schon etwas Besonderes."

Deila selbst, in Offenbach geboren, hatte in Frankfurt am Main mit dem Fußballspielen angefangen. "Aus persönlichen Gründen sind wir dann irgendwann weggezogen", so die Stürmerin. Nach einer zweijährigen Pause vom Fußball fing sie in Schwedt wieder an - und das zum ersten Mal in einer reinen Mädchenmannschaft. "Dass ich vorher zusammen mit Jungs gespielt hatte, war eine große Hilfe, um mich körperlich auf dem Feld zu behaupten. Unsere Mannschaft trainiert auch ab und zu mit dem Männerteam. Das ist mal etwas anderes. Das Tempo ist zum Beispiel höher."

Für die neue Saison 2019/2020 hat sich Deila Wykret mit City 76 Schwedt viel vorgenommen. "Nach Platz zwei in der vergangenen Saison wollen wir nun ganz oben angreifen." Zuletzt hatten acht Punkte auf den VfB Gramzow gefehlt, der alle zwölf Ligaspiele für sich entscheiden konnte. Die Leidenschaft für den Fußball ist bei ihr auf jeden Fall zu spüren. "Am liebsten würde ich nie mit dem Fußball aufhören."

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