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Ex-BL-Profi |07.03.2018|13:30

Kovacevic übernimmt Kickers-Nachwuchszentrum

Ab Sommer Leiter des Nachwuchsleistungszentrums der Stuttgarter Kickers: Ex-Bundesligaprofi Marijan Kovacevic.[Foto: imago/foto2press]

Die Stuttgarter Kickers haben den ehemaligen Bundesligaprofi Marijan Kovacevic als Leiter für ihr Nachwuchsleistungszentrum verpflichtet. Zudem machte bei einer Registrierungsaktion des Klubs für eine Stammzellenspende neben Weltmeister Jürgen Klinsmann auch „Miss Germany“ mit. Der 1. FC Saarbrücken, souveräner Spitzenreiter in der Regionalliga Südwest, ist weiter auf der Suche nach einem Stadion, das für den Fall des Aufstiegs in die 3. Liga genutzt werden kann, der TSV Steinbach muss lange Zeit auf Simon Kranitz verzichten und Aufstiegsaspirant Kickers Offenbach hat zwei Leistungsträger bis 2020 an sich gebunden. FUSSBALL.DE mit den wichtigsten News aus der Südwest-Staffel.

119 Einsätze im Oberhaus: Der ehemalige Bundesligaprofi Marijan Kovacevic wird ab dem 1. Juli Sportlicher Leiter im Nachwuchsleistungszentrum der Stuttgarter Kickers und tritt damit die Nachfolge von Dieter Märkle an, der zum 31. Dezember 2017 aus seinem Amt ausgeschieden und zum TSV 1860 München gewechselt ist. Parallel dazu wird der 44-jährige Hamburger Kovacevic ab der neuen Spielzeit die U 19-Mannschaft der Kickers trainieren, die aktuell um den Wiederaufstieg in die Staffel Süd/Südwest der A-Junioren-Bundesliga kämpft. „Wir möchten auch künftig weiterhin in unsere Kickers-Jugend investieren. Unabhängig von der sportlichen Situation der ersten Mannschaft genießt die Nachwuchsarbeit eine große Wertschätzung und eine hohe Bedeutung. Wir sind davon überzeugt, dass Marijan Kovacevic unsere hervorragende Jugendarbeit fortführen und weiterentwickeln wird. Von seinen ehemaligen Stationen bringt er den notwendigen Sachverstand mit, aus seiner Spielerkarriere einen sehr großen Erfahrungsschatz“, sagt Kickers-Präsidiumsmitglied Holger Schäfer. Kovacevic kam als Spieler zu 119 Einsätzen im deutschen Oberhaus und war unter anderem für den Hamburger SV und den VfL Wolfsburg am Ball. Nach seiner aktiven Karriere, die er 2009 beendet hatte, war Kovacevic als Jugendtrainer und Scout in den Nachwuchsabteilungen des TSV 1860 München und des VfB Stuttgart tätig. Aktuell leitet er das Nachwuchsleistungszentrum der SV 07 Elversberg .

Auch Miss Germany als Stammzellenspenderin: Die Registrierungsaktion der Stuttgarter Kickers im VIP-Bereich des heimischen Gazi-Stadions auf der Waldau für die achtjährige Larissa, die unter einer lebensbedrohlichen Erkrankung des blutbildenden Systems leidet, war ein großer Erfolg. Insgesamt 2522 Menschen, darunter die komplette Mannschaft der Kickers und die aktuelle „Miss Germany“ Anahita Rehbein (23), ließen sich als Stammzellenspender bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) registrieren. Larissa ist die Tochter von Steffen Müller, Leiter der Fanabteilung bei den Kickers. Eine passende Stammzellspende ist ihre einzige Überlebenschance. Müller: „Es ist großartig, dass so viele Leute gekommen sind, um zu helfen. Wir hoffen sehr, dass bald ein geeigneter Stammzellspender für Larissa gefunden wird.“ Unterstützt wurde die Registrierungsaktion von zahlreichen Prominenten. Weltmeister Jürgen Klinsmann hatte beispielsweise in einer Videobotschaft zur Teilnahme aufgerufen.

Harte Arbeit im Hintergrund: Der 1. FC Saarbrücken hat fristgerecht seine Zulassungsunterlagen für die 3. Liga beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) in Frankfurt abgegeben. Die Unterlagen beinhalten zwei wesentliche Säulen. Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit muss dokumentiert sowie nachgewiesen werden. Außerdem sind diverse technisch-organisatorische Nachweise einzureichen. Dieser Bereich beinhaltet auch die komplette Infrastruktur für den Spielbetrieb. In diesem Zusammenhang hat der unangefochtene Südwest-Spitzenreiter zunächst das Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen als Spielort für eine mögliche Saison in der 3. Liga angegeben. Dort spielt der FCS auch schon in der laufenden Spielzeit, weil sich das heimische Ludwigsparkstadion im Umbau befindet. Die eingereichten Dokumente werden nun vom DFB in den kommenden Wochen geprüft. In Bezug auf den angegebenen Spielort erwartet der FCS, dass das Hermann-Neuberger-Stadion im aktuellen Zustand nicht den Vorgaben für einen Spielbetrieb in der 3. Liga entspricht und mit hoher Wahrscheinlichkeit entsprechende Auflagen zur „Ertüchtigung“ des Stadions die Folge sein werden. Aufgrund dieser Einschätzung prüft der ehemalige Bundesligist seit geraumer Zeit vier Optionen im Saarland für einen möglichen Spieltrieb in der 3. Liga. Dies betrifft die Standorte in Völklingen, Elversberg, Neunkirchen sowie Homburg. Die Gespräche und auch die vorbereitenden Maßnahmen für das Völklinger Hermann-Neuberger-Stadion sind laut Vereinsangaben am weitesten fortgeschritten. Eine finale Entscheidung wird das Präsidium des 1. FC Saarbrücken nach Vorlage aller Unterlagen treffen. „Die Mannschaft sowie die Sportliche Leitung haben den Verein in eine sehr gute Ausgangslage im Rennen um einen möglichen Aufstieg in die 3. Liga versetzt. Dieses Ziel soll nicht an den infrastrukturellen Rahmenbedingungen scheitern. Dafür wird im Hintergrund hart gearbeitet“, sagt Saarbrückens Präsident Hartmut Ostermann.

"Von seinen ehemaligen Stationen bringt er den notwendigen Sachverstand mit, aus seiner Spielerkarriere einen sehr großen Erfahrungsschatz"

Handbruch bei Kranitz: Der TSV Steinbach muss in den nächsten Wochen neben den drei langzeitverletzten Akteuren Maurice Müller (doppelter Bänderriss), Daniel Reith (Meniskuseinriss) und Tim Welker (Schambeinentzündung) auch auf Simon Kranitz verzichten. Der 21-jährige Defensivspieler hat sich im Training die rechte Hand gebrochen und muss operiert werden. Da es sich um einen glatten Bruch handelt, besteht derzeit die Hoffnung, dass Kranitz mit einer Schiene ab April wieder in das Geschehen eingreifen kann.

Hecht-Zirpel und Akgöz bleiben: Der Traditionsverein Kickers Offenbach hat den Vertrag mit Niklas Hecht-Zirpel verlängert. Der 24-jährige Offensivspieler unterschrieb ein neues Arbeitspapier bis zum 30. Juni 2020. Hecht-Zirpel ist seit Sommer 2017 für den OFC am Ball (zuvor FC Nöttingen) und kam bisher 17-mal zum Einsatz. Dabei gelangen ihm drei Tore. „Ich bin in Offenbach von der ersten Minute an von Mannschaft, Verein und den Fans hervorragend aufgenommen worden. Umso glücklicher bin ich, dass ich den Weg mit dem OFC weitergehen darf“, so Hecht-Zirpel. Auch Angreifer Varol Akgöz bleibt dem OFC erhalten. Der 30-jährige Stürmer wurde ebenfalls mit einem neuen Vertrag bis 2020 ausgestattet. Akgöz war im vergangenen Sommer vom Hessenligisten SG Rot-Weiß Frankfurt zum OFC zurückgekehrt. Schon als Nachwuchsspieler hatte Akgöz für Offenbach gekickt und war früher Torschützenkönig in der A-Junioren-Oberliga.

Halbfinale rückt näher: Für die Halbfinalpartie im Badischen Verbandspokal zwischen dem SV Waldhof Mannheim und dem Zweitligaabsteiger Karlsruher SC am 18. April (ab 17.30 Uhr) ist der freie Vorverkauf gestartet. Pro Person können vier Tickets erworben werden. Der Sieger der Begegnung trifft im Endspiel entweder auf den Oberligisten 1. CfR Pforzheim oder auf den Sechstligisten FC Espanol Karlsruhe. Das Halbfinale zwischen Pforzheim und dem FC Espanol geht bereits am 3. April (ab 18.30 Uhr) über die Bühne.

Saarbrücken wieder mit Top-Torjäger Schmidt: Spitzenreiter 1. FC Saarbrücken kann in der Partie gegen den VfR Wormatia Worms am Samstag (ab 14 Uhr) wieder auf seinen Top-Torjäger Patrick Schmidt zurückgreifen. Der Führende der Torschützenliste in der Südwest-Staffel (18 Tore) hat seine Gelbsperre in der Begegnung bei den Stuttgarter Kickers (2:1) abgesessen. Saarbrücken hat nach 27 Spieltagen einen komfortablen Vorsprung von 13 Zählern auf den zweitplatzierten SV Waldhof Mannheim.

Di Gregorio fehlt Waldhof gegen Walldorf: Der zweitplatzierte Vizemeister SV Waldhof Mannheim tritt in der Begegnung gegen den FC Astoria Walldorf am Samstag (ab 14 Uhr) ohne Daniel Di Gregorio an. Der 26-jährige Mittelfeldspieler handelte sich beim jüngsten 4:0 im Traditionsduell beim VfR Wormatia Worms bereits die zehnte Gelbe Karte ein. Nur Tim Grupp vom kommenden Gegner aus Walldorf (elf Gelbe Karten) wurde in der Südwest-Staffel häufiger verwarnt. Vor der Partie gegen Walldorf hat Mannheim gleich drei Spieler über die laufende Saison hinaus an sich gebunden. Innenverteidiger Michael Schultz (24), Mittelfeldakteur Sinisa Sprecakovic (19) und Torhüter Konstantin Weis (20) erhielten jeweils neue Verträge bis Juni 2020.

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