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Rückkehrer |08.02.2019|14:00

Mannheims Seegert: "Gefühlt war ich nie weg"

Nach eineinhalb Jahren beim SV Sandhausen ist Marcel Seegert zum SV Waldhof Mannheim zurückgekehrt und verfolgt große Ziele.[Foto: Getty Images]

Marcel Seegert (24) ist vom Zweitligisten SV Sandhausen zum  SV Waldhof Mannheim  in die  Regionalliga Südwest  zurückgekehrt. Mit dem Ex-Bundesligisten will der Verteidiger nach mehreren vergeblichen Versuchen in die 3. Liga aufsteigen. Im  FUSSBALL.DE -Interview spricht der frühere Juniorennationalspieler über seine besondere Beziehung zum SV Waldhof.

FUSSBALL.DE: Bis Mittwoch waren Sie mit dem SV Waldhof Mannheim im Trainingslager in der Türkei. Fühlen Sie sich nun gut vorbereitet auf die am 23. Februar startende zweite Saisonhälfte, Herr Seegert?

Marcel Seegert:  Definitiv. Wir haben akribisch gearbeitet und wollen nun alle, dass es endlich wieder losgeht. Da ich die Jungs fast alle schon länger kenne, war ich schnell in die Mannschaft integriert. Gefühlt war ich nie weg. In der Hinrunde habe ich auch einige Heimspiele live im Stadion gesehen und war auch mit in der Kabine. Der Kontakt ist daher nie abgebrochen und ich bin froh, wieder zurück zu sein.

Bereits von 2014 bis 2017 hatten Sie für Mannheim gespielt, waren dann zum SV Sandhausen in die 2. Bundesliga gewechselt. Warum haben Sie sich für eine Rückkehr in die 4. Liga entschieden?

"Der SV Waldhof ist mein Verein und ich kann mir sportlich nichts Schöneres vorstellen, als mit diesem Klub im Profifußball zu spielen"

Seegert:  Die Situation in Sandhausen war für mich nicht mehr zufriedenstellend. Ich habe beim SVS nach nur zwei Einsätzen in dieser Saison für mich keine Perspektive mehr gesehen. So hätte es nicht weitergehen können. Ich will Fußball spielen und etwas bewegen. Der SV Waldhof hat sich außerdem schon länger sehr darum bemüht, mich zurückzuholen. Mannheim verfolgt große Ziele und will unbedingt zurück in den Profifußball. Damit kann ich mich zu 100 Prozent identifizieren.

Hat auch der Trainerwechsel im Oktober eine Rolle gespielt? Bis dahin spielten Sie unter der Regie von Kenan Kocak, der Sie vorher schon in Mannheim trainiert hatte. Jetzt leitet Uwe Koschinat die Geschicke.

Seegert:  Nein, überhaupt nicht. Auch schon unter Kenan Kocak hatte ich nur noch wenige Einsatzzeiten bekommen. Außerdem hatte ich zu Uwe Koschinat ein offenes und ehrliches Verhältnis. Unabhängig vom Trainerwechsel habe ich entschieden, dass ein Wechsel das Beste ist.

Der SV Waldhof verpasste zuletzt dreimal in Folge erst in den Playoffs den Aufstieg in die 3. Liga. 2016 und 2017 hatten Sie das selbst miterlebt. Wie lange hat es danach jeweils gedauert, um wieder nach vorne schauen zu können?

Seegert:  Vor allem nach der Niederlage im Elfmeterschießen beim  SV Meppen  in der Saison 2016/2017 waren schon einige Tage nötig, um mich von diesem heftigen Nackenschlag zu erholen. Schließlich wäre beinahe mein Lebenstraum in Erfüllung gegangen.

Ihr Lebenstraum?

Seegert:  Ich bin in Mannheim geboren, habe beim SV Waldhof schon in der Jugend gespielt und war zu dieser Zeit lange Balljunge bei den Spielen der ersten Mannschaft. Einige der schwierigsten Jahre der Vereinsgeschichte mit finanzieller Krise und dem Zwangsabstieg in die Oberliga habe ich hautnah miterlebt. Das war eine prägende Zeit. Auch jetzt wohne ich noch in Mannheim, fünf Minuten vom Trainingsplatz entfernt. Der SV Waldhof ist mein Verein und ich kann mir sportlich nichts Schöneres vorstellen, als mit diesem Klub im Profifußball zu spielen.

In dieser Saison steigt der Südwest-Meister erstmals direkt auf, Mannheim rangiert mit fünf Punkten Vorsprung an der Spitze. Wenn es jetzt nicht klappt, wann dann, oder?

Seegert:  Wir stehen oben und da wollen wir auch bleiben. Unser Team ist harmonisch und verfügt über eine riesige Qualität. Wenn wir weiter hart arbeiten, nicht nachlassen und an die starke Hinserie anknüpfen, bin ich davon überzeugt, dass wir aufsteigen werden.

Es zeichnet sich ein Dreikampf um den Titel ab. Der 1. FC Saarbrücken und der TSV Steinbach Haiger befinden sich mit jeweils fünf Zählern Rückstand in Lauerstellung. Wie bewerten Sie die Konkurrenz?

Seegert:  Sicherlich müssen wir unsere Konkurrenz im Auge behalten, auch Saarbrücken und Steinbach Haiger wollen hoch in die 3. Liga. Aber um ehrlich zu sein, setze ich mich mit den anderen Aufstiegsaspiranten gar nicht so viel auseinander. Das tun wir alle nicht. Wir schauen in erster Linie nur auf uns und auf unsere eigenen Leistungen. Alles andere können wir ohnehin nicht beeinflussen.

Auch Ihr Zwillingsbruder Nico, mit dem Sie bis zu Ihrem Wechsel nach Sandhausen immer gemeinsam am Ball waren, spielt in der Südwest-Staffel, allerdings für den Aufsteiger SC Hessen Dreieich. Wie würden Sie die Beziehung zueinander beschreiben?

Seegert:  Sie ist sehr eng. Schließlich wohnen wir sogar zusammen. (lacht) Zum Trainingsgelände des SC Hessen Dreieich hat er es von Mannheim aus auch nicht allzu weit, er fährt weniger als eine Stunde. Nico und ich verbringen viel Zeit gemeinsam und verstehen uns blind. Das hat sich auch nicht geändert, seitdem wir in unterschiedlichen Vereinen spielen. Neben dem Fußball studieren wir beide noch an einer Fernuniversität Sportbusiness Management. Weil Nico anfangs ein wenig fleißiger als ich war, ist er schon fast fertig. (lacht) Aber auch ich habe nur noch ein paar Klausuren zu schreiben.

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