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Restart light |25.02.2021|16:45

So lief das erste Training nach dem Lockdown

Konzentriert und glücklich: Der Nachwuchs von Arminia Hassel durchläuft den Mini-Parcours auf dem Sportplatz.[Foto: privat]

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Dienstagabend auf der Sportanlage Valentinstraße in Hassel: Drei Kids von Arminia Hassel dribbeln durch Hütchen, passen sich Bälle zu und absolvieren andere kleinere Technikübungen. Es wirkt ein bisschen so, als wäre der Alltag auf Deutschlands Amateurplätzen zurückgekehrt.

"Die Kinder haben total gestrahlt und auch die Eltern freuen sich riesig"

Doch davon ist man auch im Gelsenkirchener Norden noch ein ganzes Stück entfernt. Am vergangenen Freitag hatte die NRW-Landesregierung unter dem neuen CDU-Chef Armin Laschet erste Lockerungen nach dem monatelangen Shutdown verkündet. Zeitgleich zur schrittweisen Öffnung der Schulen und Kitas sollten plötzlich auch die örtlichen Sportanlagen ihre Tore wieder aufmachen – allerdings natürlich unter Corona-Auflagen.


Überblick: Das gilt aktuell in NRW

Seit Montag, 22. Februar, gelten in Nordrhein-Westfalen folgende Regeln für den Freizeit- beziehungsweise Amateursport:

  • Freizeitsport ist allein, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes auf Sportanlagen unter freiem Himmel einschließlich der sportlichen Ausbildung im Einzelunterricht wieder zulässig.
  • Zwischen den verschiedenen Personen oder Personengruppen, die gleichzeitig Sport auf Sportanlagen unter freiem Himmel treiben dürfen, ist dauerhaft ein Mindestabstand von fünf Metern einzuhalten.
  • Sporthallen und Schwimmbäder bleiben vorerst für den privaten Sport geschlossen. Dies gilt auch für Fitnesscenter und sonstige Indoor-Sportanlagen, zum Beispiel für Kampfsport.
  • Diese Regelungen gelten zunächst bis zum 7. März. Am 3. März wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel und die 16 Länderchefs über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise anhand der aktuellen Entwicklung der Inzidenzzahlen beraten, gegebenenfalls dann auch über mögliche weitere Öffnungen für den Sport.

Erlaubt ist demnach seit Montag auch wieder Fußballtraining auf dem Platz – und zwar alleine, zu zweit oder mit mehreren Personen ausschließlich aus dem eigenen Hausstand, dabei ist ein Mindestabstand von fünf Metern einzuhalten. Da ließen sich die Verantwortlichen von Arminia Hassel nicht lange bitten. "Wir hatten ja schon vorher ein Hygienekonzept fertig, für den Fall, dass wir in ganz kleinen Gruppen endlich wieder loslegen dürfen", verrät Michel Saalbach.

Der umtriebige Ehrenamtler ist bei dem kleinen Verein aus der Schalke-Stadt in zahlreichen Funktionen aktiv: erster Vorsitzender, Trainer der ersten Mannschaft und Jugendwart, außerdem spielt er in den Alten Herren. Gemeinsam mit Christian Schemann, spielender Co-Trainer des B-Ligisten, Geschäftsführer der Fußball-Senioren und zweiter Vorsitzender der Jugendabteilung, sorgte er nun dafür, dass Arminia Hassel als einer der ersten Vereine im bevölkerungsreichsten Bundesland wieder Fußball spielte.

TV-Team vor Ort

Sogar das WDR-Fernsehen war dabei und zeigte am Dienstagabend in der Lokalzeit Ruhr , wie Training unter den gültigen Coronaregeln sicher möglich ist. "Wir haben uns zunächst bei 'Gelsensport', dem städtischen Sportbund eine Sondergenehmigung für den Tag geholt", berichtet Michel Saalbach. "Denn obwohl wir laut dem Beschluss unserer Landesregierung wieder auf den Platz dürfen und es auch vom Landessportbund Grünes Licht gab, hatte 'Gelsensport' die Sportanlagen noch nicht offiziell freigegeben." 

Das ist inzwischen geschehen, nachdem es für den Dreh mit dem Lokal-TV zunächst eine Ausnahme gegeben hatte. Also informierte der Verein über seine WhatsApp-Gruppen, wer sich wann vor dem Eingang zum Sportplatz an der Valentinstraße einfinden könne. Es waren schließlich die beiden Schwestern Nele und Zoey aus den E- beziehungsweise D-Junioren des Vereins, die auf einem abgesteckten Parcours verschiedene Übungen mit dem Ball durchführten. In einer anderen Ecke des Platzes übte zudem Michel Saalbachs 13-jähriger Sohn Bennett, der allerdings bei der SSV Buer spielt, für sich. "Alle waren heiß darauf, endlich wieder auf dem Platz trainieren zu dürfen, gerade bei dem schönen Wetter jetzt. Natürlich kommen jeden Tag zig Nachrichten von Eltern oder den Kids selbst, wann sie dran sind, aber das müssen wir genau abstimmen", erklärt der Arminia-Boss.

Kabinen und Duschen bleiben geschlossen

Da immer nur zwei Personen gleichzeitig trainieren dürfen, können sich die Arminen per WhatsApp bei Michel Saalbach oder Christian Schemann jeweils für eine bestimmte Uhrzeit an einem festen Tag anmelden. Etwa von 16 bis 20 Uhr werden Slots von 20 bis 30 Minuten vergeben, sodass möglichst viele Kids in den Genuss einer Balleinheit kommen können. Immer muss jeweils eine feste, nicht wechselnde Begleitperson dabei sein. Natürlich sind dabei auch die Wege auf der Sportanlage klar geregelt. Der Treffpunkt ist vor dem Eingangstor an der Valentinstraße, dabei ist Distanz einzuhalten und eine Maske zu tragen. Auf dem Platz gelten die in der Infobox beschriebenen Abstandsregeln und nach der kurzen Einheit verlassen die Kickerinnen und Kicker die Sportanlage durch ein anderes Tor. Die Kabinen bleiben geschlossen, umgezogen und geduscht werden muss sich zu Hause.

"Das ist ein schöner Anfang, darüber sind alle im Verein glücklich", betont Michel Saalbach. "Die Kinder haben total gestrahlt, als sie endlich wieder mit dem Ball auf dem Platz trainieren durften, und auch die Eltern freuen sich riesig. Uns ist es wichtig, dass wir ein Bewegungsangebot machen können, deshalb haben wir das Konzept mit dem Parcours entworfen." Um auch in Kleinstgruppen vernünftig trainieren zu können, haben die finanziell wahrlich nicht auf Rosen gebetteten Hasseler extra neue Trainingsmaterialen im Wert von fast 1.000 Euro angeschafft, darunter eine kleine Torschuss-Messanlage und Bungeeseile für Koordinationsübungen.

Wie groß die Sehnsucht nach der Rückkehr des Amateurfußballs ist, zeigt eine aktuell laufende bundesweite  DFB-Umfrage . An den ersten drei Tagen haben bereits rund 50.000 Personen daran teilgenommen, 97 Prozent davon sind Mitglied in einem Fußballverein. 98 Prozent der bisher Befragten haben angegeben, den Amateurfußball und ihren Amateurverein zu vermissen, 95 Prozent wollen auf jeden Fall oder sehr wahrscheinlich nach dem Lockdown in den Amateurfußball zurückkehren. Besonders vermisst werden laut den Zwischenergebnissen das Gemeinschaftsgefühl und das aktive Fußballspielen. Die Möglichkeit des Mannschaftstrainings wird unter den Teilnehmer*innen im Falle möglicher Lockerungen mit Abstand am höchsten priorisiert, deutlich vor der Rückkehr in den Spielbetrieb.

Die Umfrage läuft noch bis Freitag, eine Teilnahme ist  hier  möglich.  

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