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Verletzungspech |13.03.2018|12:50

Sorgen in 4. Liga: Nur 4 Spieler auf der Bank

SVR-Trainer Alfred Nijhuis plagen Verletzungssorgen: Auf der Ersatzbank nahmen lediglich vier Spieler Platz.[Foto: imago/Rene Traut]

Beim SV Rödinghausen nahmen bei der 0:1-Heimniederlage zum Jahresstart gegen den Wuppertaler SV nur vier Spieler auf der Ersatzbank Platz. Mit der U 19 und der U 17 absolvierten jetzt zwei Nachwuchsteams des ehemaligen Bundesligisten Wuppertaler SV aus der Regionalliga West eine Trainingseinheit unter der Regie von Ex-Bundesligaprofi Otto Addo. Für Nationalspieler Viktor Maier vom SC Wiedenbrück ist die Saison mit einem Patellasehnenriss wohl gelaufen. FUSSBALL.DE mit den wichtigsten News aus der West-Staffel.

Nur vier Spieler auf der Ersatzbank: Das „letzte Aufgebot“ des SV Rödinghausen konnte die 0:1-Heimniederlage zum Jahresstart gegen den Wuppertaler SV nicht verhindern. SVR-Trainer Alfred Nijhuis musste schon im Vorfeld ohne die gesperrten Daniel Flottmann (fünfte Gelbe Karte) und Maximilian Hippe („Rot“ in der U 23) sowie die verletzten Konstantin Möllering (Entzündung im Bauchbereich), Janik Brosch (Bänderriss) und Nico Knystock (Schambeinbeschwerden) planen. Dann meldeten sich auch noch Daniel Latkowski (Kniebeschwerden) und Marius Bülter (muskuläre Probleme) sowie Simon Engelmann (Foto/Überbelastung im Fuß) ab. Die Folge: Auf der Ersatzbank nahmen lediglich vier Spieler Platz. Besonders das Fehlen der beiden Toptorjäger Engelmann und Bülter, die jeweils zehn Treffer und damit fast die Hälfte der insgesamt 43 Saisontreffer erzielt haben, machte sich bei einigen hochkarätigen Tormöglichkeiten negativ bemerkbar. Beim entscheidenden Gegentreffer sah außerdem SVR-Schlussmann Niclas Heimann nicht gut aus. „Wir müssen diese individuellen Fehler, die uns schon einige Punkte in dieser Saison gekostet haben, in den Griff bekommen“, so Nijhuis gegenüber FUSSBALL.DE . Für Ex-Profi Nijhuis, dessen Vertrag zum Saisonende nicht verlängert wird, begann mit dem Wuppertal-Spiel die „Abschiedstournee“. Sein Nachfolger steht mit Enrico Maaßen (34), derzeit noch Trainer bei der SV Drochtersen/Assel in der Regionalliga Nord , bereits fest.

Deutscher Meister mit dem BVB: Für zwei Nachwuchsteams des Wuppertaler SV stand jetzt eine besondere Trainingseinheit auf dem Programm. Die U 19 und die U 17 waren zu Besuch bei einer Veranstaltung des Bundes Deutscher Fußball-Lehrer (BDFL) in der Sportschule Duisburg-Wedau. Dort absolvierte Ex-Bundesligaprofi Otto Addo (42) eine Einheit mit den WSV-Nachwuchskickern. Der frühere Spieler von Borussia Dortmund und des Hamburger SV, der mit dem BVB 2002 Deutscher Meister wurde und auch 15 Länderspiele für Ghana bestritt, arbeitet aktuell als „Übergangsentwickler Jugend/Profis“ für den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach. Außerdem ist er Assistent von Cheftrainer Dieter Hecking. Inhalt der Einheit mit den WSV-Talenten war positionsspezifisches Training (Abläufe Defensiv und Offensiv).

Nationalspieler fällt aus: Schlechte Nachrichten gab es für den SC Wiedenbrück . Mit den beiden Angreifern Viktor Maier (28) und Antonyos Celik (23) fallen zwei Leistungsträger für längere Zeit aus. Während bei Celik ein Bluterguss an der Wade operativ entfernt werden musste und bei ihm mit einer Zwangspause bis Ende März zu rechnen ist, hat es Maier noch schwerer erwischt. Der Nationalspieler von Kirgisistan (elf Einsätze) zog sich einen Patellasehnenriss zu. Damit ist die Saison für Maier aller Voraussicht nach beendet. Mit sieben Saisontoren und drei Vorlagen ist er aktuell noch der Top-Scorer in der Mannschaft von SCW-Trainer Björn Mehnert.

"Wenn wir alles investieren, können wir auch gegen den KFC gewinnen"

Scout vom FC Ingolstadt 04 zu Gast: Beim SV Rödinghausen war jetzt mit Thomas Finck ein Scout des Bundesligaabsteigers FC Ingolstadt 04 zu Gast. Finck ist für den FCI in Norddeutschland und Skandinavien unterwegs. Beim SVR berichtete er den Trainern des Vereins in einem rund zweistündigen Vortrag von seiner Arbeit und den Besonderheiten des Scoutings im Profifußball. Zustande gekommen war der Besuch, weil SVR-Geschäftsführer Alexander Müller früher unter Finck in der U 17 von Hansa Rostock gespielt hatte. Nach vielen Jahren als Jugendtrainer beim FC Hansa zog es Finck 2015 nach Ingolstadt. „Wir sind Thomas dankbar für den umfassenden Einblick zum Thema Scouting. Unser Anspruch ist es, unsere talentierten jungen Trainer stetig weiterzubilden, um ihnen so neue Einblicke zu ermöglichen“, so Alexander Müller.

Neuer Trainer bis Anfang April: Für den Traditionsverein Rot-Weiss Essen hat mit der dritten Heimniederlage in Folge (2:3 gegen die SG Wattenscheid 09 ) wohl der Abstiegskampf begonnen. Zumindest sind nur noch sieben Punkte Vorsprung vor der Gefahrenzone kein komfortables Polster. „Wir haben die Tabelle im Blick. Alles andere wäre fahrlässig. Auch wenn es nicht unser Anspruch ist, gegen den Abstieg zu spielen“, sagt der Sportliche Leiter Jürgen Lucas gegenüber FUSSBALL.DE . Schon am heutigen Dienstag (ab 19.30 Uhr) kommt mit dem KFC Uerdingen 05 ein Titelkandidat an die Hafenstraße. Lucas kämpferisch: „Wenn wir alles investieren, können wir auch gegen den KFC gewinnen.“ Gegen Wattenscheid dominierte RWE die Partie bis in die Schlussphase, gab das Spiel dann noch aus der Hand. Torhüter Robin Heller (23) sah zumindest einmal nicht gut aus. Bei den weiteren Gegentoren patzten seine Vorderleute. Hellers Konkurrent Marcel Lenz (26) saß nach überstandenem Muskelfaserriss auf der Bank. Bewegung soll schon bald in die noch offene Trainerfrage für die kommende Saison kommen. „Es ist unser Ziel, bis Anfang April Klarheit zu haben“, so Vorsitzender Marcus Uhlig.

Mittelfußbruch bei Abwehrchef: Peter Schmetz, Abwehrchef beim Wuppertaler SV, fällt vorerst aus. Der 27-Jährige musste in der Begegnung beim SV Rödinghausen (1:0) schon in der ersten Halbzeit ausgewechselt werden. Er zog sich dabei einen Mittelfußbruch zu, muss allerdings nicht operiert werden. Schmetz gehört beim ehemaligen Bundesligisten zum Stammpersonal. In allen bisherigen 19 Saisonspielen kam der 1,98 Meter große Linksfuß zum Einsatz.

Hin-und Rückspiel gegen BVB terminiert: Gleich vier Nachholspiele des SC Verl wurden jetzt neu terminiert. Bei Aufsteiger TuS Erndtebrück (20. März, 21. Spieltag) und im Hinspiel gegen die U 23 von Borussia Dortmund (10. April, 6. Spieltag) muss der SCV jeweils an einem Dienstagabend ran. Das Rückspiel bei der zweiten Mannschaft des BVB (2. Mai, 23. Spieltag) und die Begegnung gegen den Wuppertaler SV (25. April, 24. Spieltag) gehen jeweils mittwochs über die Bühne.

Ohne Clever: Die SG Wattenscheid 09 muss in der Begegnung gegen Liganeuling FC Wegberg-Beeck am Samstag (ab 14 Uhr) auf die Dienste von Felix Clever verzichten. Der 24-jährige Innenverteidiger handelte sich im Traditionsduell bei Rot-Weiss Essen (3:2) die fünfte Gelbe Karte ein. Clever ist bereits seit 2014 für Wattenscheid am Ball. In der laufenden Saison kam er bisher zu 15 Einsätzen (zwei Tore).

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