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Irres Finish |24.10.2016|22:55

Spektakel in Salmrohr: 4 Tore ab Minute 89!

Die Zahlen zum Acht-Tore-Spektakel in Salmrohr. Besonders die letzten Minuten hatten es in sich. [Foto: FUSSBALL.DE]

In der Partie des FSV Salmrohr gegen den FC Karbach steht es kurz vor dem Ende 2:2, nach einer vollkommen verrückten Schlussphase dann 4:4. Werder Bremens Bundesliga-Newcomer Ousman Manneh, der 2014 als Flüchtling aus Gambia nach Deutschland gekommen war, besuchte seinen Ex-Klub Blumenthaler SV. Im Spiel zwischen dem SV Morlautern und der TSG Pfeddersheim zückt der Schiedsrichter zwei Rote, eine Gelb-Rote und neun Gelbe Karten und mehr - hier das Wichtigste aus Deutschlands Oberligen.

"Unter diesen Umständen haben wir unsere Tabellenführung sensationell verteidigt"

Vier Tore ab der 89. Minute: Das Champions League-Finale von 1999 zwischen dem FC Bayern München und Manchester United (1:2) mit gleich zwei Toren der Engländer in letzter Minute gilt als Synonym für eine verrückte Schlussphase. In der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar wurde diese Partie locker in den Schatten gestellt. Denn beim spektakulären 4:4 zwischen dem FSV Salmrohr und dem FC Karbach fielen ab der 89. Minute nicht weniger als vier Tore. Bis zur 84. Minute hatte Karbach 2:1 in Führung gelegen. Der Ausgleich für die Mannschaft von FSV-Trainer und Ex-Profi Paul Linz, die nach der Roten Karte für Angreifer Tony Ozoh (Tätlichkeit/74.) in Unterzahl spielen musste, gelang Sebastian Ting. Wenig später ging es fast im Minutentakt hin und her. Enrico Köppen (89.) traf zum 3:2 für Karbach, Daniel Bartsch (90.) glich für Salmrohr aus - 3:3. Sören Klappert (90+2) brachte den FCK mit einem Foulelfmeter erneut in Führung. Das reichte dennoch nicht für drei Punkte, weil Gianluca Bohr (90.+5) im Gewühl die Übersicht behielt und zum 4:4-Endstand traf. Verrückt!

Dreimal Rot für Pfeddersheim: Es war ein farbenfroher Nachmittag, den der SV Morlautern (Heimatklub des 1954er-Weltmeister Werner Kohlmeyer) und die TSG Pfeddersheim den Zuschauern am 14. Spieltag der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar boten. Nach dem 2:1-Heimsieg des SVM waren neben den drei Toren in der Statistik auch zwei Rote, eine Gelb-Rote sowie neun Gelbe Karten zu finden. Alle drei Platzverweise kassierte die unterlegene TSG in der Schlussphase, musste die Partie mit acht Spielern beenden. Steffen Litzel handelte sich zunächst wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte (84.) ein. Mathias Tillschneider wegen groben Foulspiels (90.+3) und Sebastian Schulz wegen einer Tätlichkeit (90.+5) sahen Rot. Sie werden ihrer Mannschaft vorerst fehlen.

Werder-Profi Manneh an alter Wirkungsstätte: Ousman Manneh hat es geschafft. Der 19-jährige Angreifer, der 2014 als Flüchtling aus Gambia nach Deutschland gekommen war und zunächst für die U 19 des Blumenthaler SV aus der Bremen-Liga am Ball, ist seit dieser Saison Bundesligaprofi beim SV Werder Bremen. Der neue Cheftrainer Alexander Nouri, der ihn zuvor auch schon in der U 23 betreut hatte, vertraut auf Manneh. Und der zahlt das Vertrauen zurück. Bei seinen ersten fünf Erstligaeinsätzen steuerte der 1,89 Meter große Stürmer ein Tor und zwei Vorlagen bei. Dennoch weiß Manneh noch genau, wo er herkommt. Obwohl er nur einige Monate beim Blumenthaler SV gespielt hatte, erinnert er sich gerne an diese Zeit zurück. „Noch heute habe ich mit vielen Spielern aus Blumenthal Kontakt“, so Manneh. Unter anderem soll er einem damaligen Mannschaftskollegen vor seinem Bundesligadebüt gegen den 1. FSV Mainz 05 (2:1) per SMS von seiner Kadernominierung berichtet haben. Für ein Interview mit dem Klubsender „Werder.TV“ besuchte Manneh vor wenigen Tagen seine alte Wirkungsstätte, an der seine Erfolgsgeschichte ihren Anfang nahm. Dabei traf er auch BSV-Sportwart Peter Moussalli wieder, der ihn seit seinen ersten Schritten beim Blumenthaler SV begleitet hatte.

Ex-Profi wird Polizist: Für den ehemaligen Drittligaprofi Nico Beigang, der unter anderem für den SSV Jahn Regensburg, den SV Darmstadt 98 und die Sportfreunde Lotte am Ball war und derzeit für den TSV Bogen in der Bayernliga Süd spielt, beginnt demnächst ein neuer Lebensabschnitt. Der 34-jährige Angreifer absolviert ab Januar im Rahmen eines Sonderprogramms für Quereinsteiger eine 20-monatige Ausbildung bei der Polizei in München, wird den TSV deshalb in der Winterpause verlassen. Ob Beigang dem Fußball weiterhin treu bleibt und für welchen Verein der in Regensburg lebende Stürmer dann auflaufen wird, steht noch nicht fest. Denkbar sei ein Job als Spielertrainer bei einem Kreis- oder Bezirksligisten. Beigang spielt seit Sommer 2015 in Bogen, erzielte in der zurückliegenden Saison trotz Verletzungsproblemen zehn Tore. Mit drei Treffern in der Relegation hatte Beigang, der zuvor als Spielertrainer für den Kreisligisten Freier TuS Regensburg tätig war, großen Anteil am Klassenverbleib des TSV. In der laufenden Spielzeit sind es zwei Tore bei 15 Einsätzen. Bogen belegt trotz des jüngsten 2:1-Auswärtssieges beim FC Ismaning erneut einen Relegationsrang.

Personalnot in Jeddeloh: Der SSV Jeddeloh , Tabellenführer in der Oberliga Niedersachsen , pfeift personell auf dem letzten Loch. Beim 2:1 über FT Braunschweig fehlten unter anderem Angreifer Ivo Tomas und Abwehrspieler Maycoll Canizales-Smith wegen eines grippalen Infekts. Neben den Langzeitverletzten Mario Fredehorst (Bauchmuskelzerrung) und Almir Ziga (Leiste) standen auch Spielmacher Kevin Samide (beruflich verhindert) und Thomas Celik, dessen Opa in Dänemark beerdigt wurde, nicht zur Verfügung. Auch Trainer Thomas Schuhkecht lag zuletzt wegen einer Grippe flach, stand aber gegen die Freien Turner wieder an der Seitenlinie. Immerhin meldeten sich auch Mittelfeldspieler Aaron Thalmann, der 18 Wochen wegen eines Lehrgangs (Steuerberater) ausgefallen war, sowie Abwehrspieler Dennis Mathhiesen (nach Handbruch) im Aufgebot zurück. „Unter diesen Umständen haben wir unsere Tabellenführung sensationell verteidigt“, sagt SSV-Manager Gerhard Mayer gegenüber FUSSBALL.DE .

Von der Burg treffsicher: In der Hessenliga kann sich Marco Lohsse, Trainer beim TSV Lehnerz , auf Neuzugang Steven von der Burg verlassen. Der Mittelstürmer, der zuvor bei Kickers Offenbach unter Vertrag stand, schnürte beim 5:1 gegen Liganeuling FC Ederbergland seinen ersten Dreierpack für den TSV. Der 22-Jährige, der bislang neun Treffer für seinen neuen Verein erzielt hatte, gab sich nach der Partie gegen den Aufsteiger dennoch selbstkritisch. „Den Kopfball in der zweiten Halbzeit mache ich normal im Schlaf“, ärgerte sich der Angreifer über einen vergebenen Hochkaräter.

Alles geht schief: Der 1. FC Kaan-Marienborn musste in der Oberliga Westfalen ausgerechnet im Aufsteigerduell beim SC Hassel (0:3) die erste Saisonniederlage einstecken. Die Mannschaft von Trainer und Ex-Profi Thorsten Nehrbauer, der in seiner Karriere es auf insgesamt 132 Zweitligaspiele (Arminia Bielefeld, Hannover 96, Fortuna Düsseldorf) gebracht hatte, fiel dadurch auf den achten Rang zurück. Für die nächsten Spiele muss Nehrbauer außerdem ohne Mittelfeldspieler Daniel Waldrich planen. Der 26-Jährige hatte sich nach dem Rückstand ein Wortgefecht mit Schiedsrichter Florian Visse (Ibbenbüren) geliefert, wurde danach mit Rot wegen Schiedsrichterbeleidigung vorzeitig zum Duschen geschickt. Und weil an diesem Tag alles für Kaan-Marienborn alles schiefging, konnte Angreifer Dawid Krieger, der nach einer Gehirnerschütterung erstmals wieder in der Startelf stand, selbst einen Foulelfmeter nicht verwandeln.

Unterstützung für Farhadi: In der Oberliga Hamburg ist dem Niendorfer TSV mit dem 3:0-Auswärtssieg beim Aufsteiger TuS Osdorf ein Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenverbleib gelungen. Die Mannschaft von Trainer Ali Farhadi hatte zuvor aus sechs Begegnungen nur einen Zähler geholt, verließ nun mit dem lang ersehnten Dreier die Abstiegsplätze. Der 41-jährige Chefcoach bekam erstmals Unterstützung an die Seite gestellt. Ex-Torhüter René Melzer, der seine Karriere nach einer Knieverletzung im Sommer 2015 beenden musste, und A-Jugendtrainer Jörg Steinbach gehören ab sofort dem Trainerstab an. Beide sollen Farhadi als Co-Trainer unterstützen.

Budenzauber in Velbert: Die SSVg Velbert , Tabellenzweiter in der Oberliga Niederrhein , richtet in diesem Jahr die Velberter Stadtmeisterschaften im Hallenfußball aus. Der ursprüngliche Ausrichter konnte die Veranstaltung organisatorisch nicht stemmen, so dass die SSVg kurzfristig für das traditionsreiche Hallenevent einsprang. Die 38. Auflage der Velberter Stadtmeisterschaften findet vom 27. bis 30. Dezember statt. Die Mannschaft von Trainer und Ex-Profi Karsten Hutwelker startet als Titelverteidiger in das Turnier. „Wir freuen uns, in diesem Jahr Gastgeber für das Velberter Fußballpublikum zu sein. Die Stadtmeisterschaften haben eine lange Tradition und sind ein absolutes Highlight im Kalender aller Vereine. Als Fußballfan darf man sich diese Veranstaltung eigentlich nicht entgehen lassen“, rührt Oliver Kuhn, erster Vorsitzender der SSVg, die Werbetrommel.

Hennef wartet auf ersten Sieg: Ex-Regionalligist FC Hennef 05 kommt in der Mittelrheinliga nach dem 1:1 im Derby beim Siegburger SV 04 nicht von der Stelle. Der von Marco Bäumer trainierte FCH wartet nach neun Partien immer noch auf den ersten dreifachen Punktgewinn, liegt auf den vorletzten Tabellenplatz. Wie angespannt die Lage ist, zeigte sich nach dem Führungstreffer der Gastgeber durch Denis Rademacher. FCH-Coach Bäumer hatte zuvor ein Foulspiel ausgemacht, reklamierte lautstark und wurde von Schiedsrichter Martin Tietze (Bonn) auf die Tribüne geschickt. Am Donnerstag (20 Uhr) soll für Hennef im Nachholspiel gegen Hilal Maroc Bergheim der Knoten endlich platzen.









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