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OFC-Derby |20.03.2017|08:24

Spieler liefern sich Handgemenge mit Fans

Nach der Partie Mannheim gegen Offenbach gibt es noch Diskussionsbedarf. [Foto: imago]

Nach den Vorkommnissen nach Abpfiff der Regionalliga Südwest-Partie zwischen Spitzenreiter SV Waldhof Mannheim und Kickers Offenbach (2:1) haben sich die Gastgeber in einer offiziellen Stellungnahme vom Verhalten einiger Waldhof-Fans distanziert. Gegen diese Darstellung der Vorfälle allerdings legten daraufhin die Verantwortlichen von Kickers Offenbach "vollumfänglich" Widerspruch ein. Die drei verletzten Offenbacher Spieler Daniel Endres, Robin Scheu und Maik Vetter, die das Duell der beiden ehemaligen Bundeslisten als Zuschauer von der Tribüne aus verfolgt hatten, hatten sich eine Auseinandersetzung mit Mannheimer Anhängern geliefert.

„Es wurde kurzzeitig etwas emotional. Aber nachdem wir in den Innenraum gelassen wurden, war es schnell vorbei“, äußerte sich Vetter gegenüber der Offenbach-Post recht zurückhaltend. Offenbar wollte der defensive Mittelfeldspieler nicht noch zusätzlich Öl ins Feuer gießen. Kickers-Trainer Oliver Reck meinte: „Ich finde es nicht fair, wenn verletzte Spieler angegangen werden.“

Der OFC teilte in einer Erklärung mit: „Dieser Vorfall bedarf noch einer genaueren Aufarbeitung.“ So will der Verein zunächst Videos und Fotos auswerten, ehe er über das weitere Vorgehen entscheidet.

Der aktuelle Südwest-Meister SV Waldhof Mannheim bezog zunächst eindeutig Stellung: „Wir distanzieren uns von diesem Verhalten und entschuldigen uns bei den Betroffenen. Wir werden unseren Beitrag zur Klärung des Vorfalls leisten. Leider bekommt dadurch ein sonst durchweg friedliches Derby mit mehr als 10.000 Zuschauern ein unrühmliches Ende“, erklärte SVW-Geschäftsführer Markus Kompp.

Am Montagnachmittag dann ruderte der Verein in einer Pressemitteilung zurück und machte vielmehr die Offenbacher Spieler für den Beginn der Auseinandersetzungen verantwortlich. „Der Vorfall auf der Haupttribüne nach dem Spiel stellt sich deutlich anders als von OFC-Geschäftsführer Fiori und OFC-Trainer Reck kolportiert dar“, teilte der Klub mit. „Es ist uns wichtig, unsere Zuschauer sowohl im Stadion als auch in der Außendarstellung gegenüber falschen Schuldzuweisungen zu schützen," so Geschäftsführer Kompp.

Am Montagabend kam dann allerdings eine weitere Wortmeldung der Verantwortlichen von Kickers Offenbach - hier ein Auszug aus der Pressemitteilung: "Der Darstellung von Waldhof Mannheim wird vollumfänglich widersprochen! Die Realität wird hier komplett auf den Kopf gestellt und ad absurdum geführt. (...) Es wird nicht bestritten, dass sich die Spieler in dieser Situation gewehrt haben. Gleichwohl ist es mehr als irritierend und schlichtweg falsch, dass hier seitens Waldhof Mannheim die Initiierung der Auseinandersetzung bei den Spielern des OFC verortet wird. Die Überschreitung der Grenze, respektive die Anwendung von physischer Gewalt ging ganz klar von Mannheimer Fans aus. Dass Waldhof Mannheim innerhalb von noch nicht einmal 24 Stunden zu einem solchen „Ermittlungsergebnis“ in Form einer Pressemitteilung kommt, ist für den OFC äußerst befremdlich, da eine seriöse und objektive Aufklärung nach unseren Maßstäben – auch unter Einbeziehung und Befragung unterschiedlicher Beteiligter – deutlich längere Zeit in Anspruch nehmen müsste – anscheinend hat man aber hierfür kein Interesse – und verharmlost Gewalt und Ausschreitungen."

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