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Regionalliga-Splitter |17.12.2015|16:00

St. Pauli: Nationalspieler verlässt den Kiez

Der afghanische Nationalspieler Mustafa Zazai verlässt Hamburg. [Foto: noveski.com]

Den afghanischen Nationalspieler Mustafa Zazai zieht es vom Hamburger Kiez ins Ausland, der TSV Steinbach sucht seinen spurlos verschwundenen Ex-Profi Steve Gohouri, Schönberg 95 darf nach mehr als 1000 Tagen im Pokal mal wieder zu Hause spielen und mehr - hier das Wichtigste aus Deutschlands Regionalligen.

REGIONALLIGA NORD

Lüneburg freut sich auf Kiez-Klub: Der Lüneburger SK Hansa darf sich zu Beginn des neuen Jahres auf einen attraktiven Gegner freuen. Am Samstag, 9. Januar, gastiert ab 14 Uhr der Zweitligist FC St. Pauli auf der Platzanlage in Bardowick. Ewald Lienen, Cheftrainer der Gäste, kündigte bereits an, mit dem kompletten Kader gegen Lüneburg anzutreten. „Die vielen Fans des FC St. Pauli in Lüneburg und Umgebung können sich gleich zum Jahresstart einen Eindruck von der Form ihrer Mannschaft machen und sie in Bardowick hautnah erleben“, sagt Lüneburgs Sport- und Marketing-Vorstand Gerald Kayser.

"Mir ist die Entscheidung nicht leicht gefallen. Aber ich werde nicht die Zeit haben, um fünfmal pro Woche auf dem Platz zu stehen"

Grützmacher geht: Aufsteiger TSV Schilksee und Lennart Grützmacher gehen ab sofort getrennte Wege. Der 19-jährige Defensivspieler war im Sommer von den A-Junioren des TSV in die erste Mannschaft aufgerückt. Er kam in sechs Partien zum Einsatz, seit Ende September allerdings nicht mehr. Aus privaten Gründen löste Grützmacher jetzt seinen Vertrag beim sieglosen Tabellenletzten auf. Er wird damit auch im noch ausstehenden Aufsteigerduell beim VfV Borussia 06 Hildesheim (Sonntag, 14 Uhr) nicht mehr zum Einsatz kommen. Wieder zurückgreifen kann der neue TSV-Trainer Matthias Losch dagegen auf die Abwehrspieler Jan-Niclas Bräunling und Marko Rook, die ihre Sperren abgesessen haben.

Nationalspieler verlässt St. Pauli: Mustafa Zazai, in dieser Saison achtmal (ein Tor) für die U 23 des FC St. Pauli im Einsatz, verlässt den Klub während der Winterpause. Der Nationalspieler von Afghanistan wechselt voraussichtlich ins Ausland. Der in der afghanischen Hauptstadt Kabul geborene 22-jährige Mittelfeldspieler kam zum Jahresabschluss im Derby beim Hamburger SV II (1:1) noch 57 Minuten zum Einsatz.

REGIONALLIGA NORDOST

Luckenwalde als Gastgeber: Der FSV 63 Luckenwalde, der als Aufsteiger auf dem 16. Tabellenplatz überwintert, ist Gastgeber bei der Halbzeitstaffeltagung der Regionalliga Nordost. Die 18 Klubs treffen sich am Freitag, 15. Januar, ab 14 Uhr im Werner-Seelenbinder-Stadion, in dem die Mannschaft von FSV-Trainer und Ex-Nationalspieler Jörg Heinrich sonst ihre Heimspiele austrägt. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Fazit von Spielleiter Mirko Wittig (Mark Landin) zur ersten Halbserie, Informationen des Verbandes NOFV, des TV-Partners MDR und der Sicherheitsbehörden sowie die Terminbörse für die Partien der Rückserie.

Erstes Pokal-Heimspiel seit über 1000 Tagen: Der FC Schönberg 95 trifft im Halbfinale des Landespokals von Mecklenburg-Vorpommern im heimischen Palmberg-Stadion auf den Verbandsligisten MSV Pampow. Das ergab die Auslosung. Damit wird es erstmals seit mehr als 1000 Tagen wieder ein Pokal-Heimspiel für Schönberg geben. Die Partie soll am Osterwochenende (24. bis 28. März 2016) über die Bühne gehen. Beide Mannschaften kennen sich gut, trafen bereits während der vergangenen Saison in der zweiten Pokalrunde aufeinander. Schönberg setzte sich dabei in Pampow 5:1 durch. Das zweite Halbfinale bestreiten Verbandsliga-Spitzenreiter FC Mecklenburg Schwerin und der Drittligist FC Hansa Rostock. Nur der Pokalsieger qualifiziert sich für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals.

Schlegel bleibt in Jena: Der FC Carl Zeiss Jena hat den im Sommer auslaufenden Vertrag des 18-jährigen Maximilian Schlegel, der in dieser Saison als Stammspieler im Mittelfeld bisher auf 15 Einsätze kam, um zwei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2018 verlängert. „Max hat sich bewusst für den FCC entschieden, obwohl ihm und seinem Berater auch Angebote anderer Vereine vorlagen“, sagt Lutz Lindemann, Sportlicher Leiter und Präsident des FC Carl Zeiss Jena: „Ich freue mich für den FC Carl Zeiss und auch für Max, da ich weiß, dass er im Sinne seiner sportlichen Entwicklung eine gute Entscheidung getroffen hat.“

REGIONALLIGA WEST

Toku drückt die Schulbank: Farat Toku, Trainer der SG Wattenscheid 09, nutzt die Winterpause zur Fortbildung. Der 35-jährige Ex-Profi absolviert aktuell an der Sportschule Hennef den Lehrgang zur Trainer-A-Lizenz. Voraussichtlich Anfang Februar kann sich Toku wieder voll auf Wattenscheid konzentrieren. „Der Zeitpunkt für den Lehrgang ist ideal“, so der SGW-Trainer im Gespräch mit FUSSBALL.DE . Die Restrunde beginnt für den Überraschungs-Tabellenvierten mit einem Heimspiel. Gegner am Samstag, 30. Januar, ab 14 Uhr ist der abstiegsbedrohte Neuling TuS Erndtebrück.

Lange Pause für Jerat: Der FC Viktoria Köln wird im Rahmen seiner Vorbereitung auf die Restrunde ein Trainingslager im spanischen Marbella aufschlagen. Geplant ist die Reise zwischen dem 15. und 22. Januar. Mittelfeldspieler Tim Jerat wird bis dahin noch nicht wieder fit sein. Der 33-jährige Sohn des früheren Bundesliga-Trainers Wolfgang Jerat (1. FC Köln) hatte sich im Abschlusstraining vor dem letzten Meisterschaftsspiel des Jahres bei Rot-Weiß Oberhausen (3:0) einen Teilabriss des Innenbandes zugezogen. Die Viktoria-Verantwortlichen gehen davon aus, dass der Routinier fünf bis sechs Wochen ausfallen wird.

Velberts Etat ausgereizt: Oliver Kuhn, Vorsitzender des Aufsteigers SSVg Velbert, sieht die Bergischen im Soll. Aus 18 Partien holte Velbert 24 Punkte. Ein Zähler trennt die Bergischen von der Abstiegszone. Zusätzlich hat die SSVg noch ein Nachholspiel (gegen Borussia Dortmund II) in der Hinterhand. „Mit unserer Truppe macht es großen Spaß, weil sie menschlich zum Besten gehört, was ich in 20 Jahren bei der SSVg erlebt habe“, sagt Kuhn im Gespräch mit FUSSBALL.de . Obwohl die beiden Mittelstürmer Diego Rodriguez Diaz (Schambeinentzündung/ein Einsatz) und Philipp Schmidt (Knorpelschaden/acht Einsätze, vier Tore) nach wie vor verletzt sind, gibt sich Velberts „Boss“ bei möglichen Winter-Zugängen zurückhaltend. „Unser Etat ist ausgereizt. Wir gehen sicher nicht über die Grenzen hinaus. Wenn wir etwas machen, dann nur, wenn wir das extern finanzieren können.“

REGIONALLIGA SÜDWEST

Ex-Nationalspieler wird vermisst: Der ehemalige Bundesligprofi Steve Gohouri ist spurlos verschwunden. Freunde suchen unter anderem mit Hilfe der sozialen Netzwerke nach dem früheren ivorischen Nationalspieler. Angehörige des 34-Jährigen sind von Frankreich nach Deutschland gereist und haben bei der Polizei in Düsseldorf, wo Gohouri zuletzt gemeldet war, eine Vermisstenanzeige aufgegeben. Erst vor wenigen Wochen hatte Gohouri, der zwischen 2007 und 2009 für Borussia Mönchengladbach gespielt hat, beim TSV Steinbach angeheuert.

Meisterspieler nach Steinbach: Mit Wirkung zum 1. Januar 2016 wechselt Mittefeldspieler Nikola Trkulja vom Nordost-Regionalligisten TSG Neustrelitz zum TSV Steinbach in die Südwest-Staffel. Der Sohn des ehemaligen Bundesliga-Stürmers Dragan Trkulja (SSV Ulm 1846) unterschrieb bei den Mittelhessen einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017. „Ich hatte in Neustrelitz eine schöne Zeit, aber der TSV Steinbach will mit Trainer Thomas Brdaric viel erreichen. Deshalb bin ich hier genau richtig“, sagt der 24-jährige, der zwar in Jugoslawien geboren wurde, aber die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt und seit 2014 für Neustrelitz am Ball war (41 Einsätze). Zuvor kickte Trkluja für den SSV Ulm 1846 sowie im Nachwuchsbereich für den TSV 1860 und den FC Bayern München, mit dem er Deutscher B-Junioren-Meister wurde. „Nikola ist ein sehr spiel- und zweikampfstarker Mann, der einen guten Kopfball hat und unser Spiel variabler machen wird“, sagt Ex-Nationalspieler Brdaric. Der 1,91 Meter lange Trkulja war bis zuletzt Stammspieler bei der TSG Neustrelitz, fehlte in dieser Saison lediglich wegen eines Kieferbruchs und einer Gelbsperre.

Pokal-Halbfinale terminiert: Mit einem 3:1 nach Verlängerung beim Oberligisten FC Germania Friedrichsthal qualifizierte sich der SV Spielberg als letzter Teilnehmer für das Halbfinale im Verbandspokal von Baden. Am Dienstag, 5. April, (ab 17 Uhr) trifft die Mannschaft von SVS-Trainer Hartmut Kaufmann in der Vorschlussrunde auf den Ligakonkurrenten FC Astoria Walldorf. Den zweiten Finalteilnehmer ermitteln am Mittwoch, 6. April, (ab 19 Uhr) Titelverteidiger FC Nöttingen, Tabellenführer in der Oberliga Baden-Württemberg, und die SpVgg Neckarelz.

Schmeer will Spielpraxis sammeln: Matthias Mink, Trainer des KSV Hessen Kassel, wird am Montag, 11. Januar, die Vorbereitung auf die Restrunde ohne Angreifer Sebastian Schmeer in Angriff nehmen. Der 28-jährige Offensivspieler bat die KSV-Verantwortlichen darum, in der Hessenliga Spielpraxis sammeln zu dürfen, nachdem er zuletzt nach einem Mittelfußbruch nicht so oft zum Zuge gekommen war, wie er es sich selbst erhofft hatte. Schmeer (sechs Kurz-Einsätze) zieht es zu Borussia Fulda, wo mit Ingmar Merle bereits ein ehemaliger KSV-Kicker unter Vertrag steht. Ab der Vorbereitung auf die nächste Spielzeit 2016/2017 wird Schmeer dann wieder in Kassel zur Mannschaft stoßen. Sein Vertrag bei den Nordhessen läuft bis zum 30. Juni 2017.

REGIONALLIGA BAYERN

Engagement für guten Zweck: Passend zur Weihnachtszeit engagiert sich Patrick Rösch, Stammtorhüter des FV Illertissen, für einen guten Zweck. Für die Aktion „Spenden für das Kinderhospizhaus St. Nikolaus“ versteigert er sein Originaltrikot, in dem er unter anderem das DFB-Pokal-Spiel der ersten Hauptrunde gegen den SV Werder Bremen (2:3 nach Verlängerung) bestritten hatte. Außerdem kündigte Patrick Rösch an, den Betrag zu Gunsten der Einrichtung noch zu verdoppeln. Das Kinderhospiz St. Nikolaus ist eine Anlauf- und Erholungsstätte für Familien mit unheilbar erkrankten Kindern. Die Versteigerung des Trikots läuft noch bis Sonntag.

Aus Buchbach in die Bezirksliga: Stefan Alschinger verlässt den TSV Buchbach. Der 26-Jährige, der in dieser Saison noch zwölf Partien bestritten hatte, kann im kommenden Jahr wegen eines geplanten Hausumbaus den zeitlichen Aufwand für Viertliga-Fußball nicht mehr leisten und wird künftig für den niederbayerischen Bezirksligisten TV Geiselhöring auflaufen. Alschinger absolvierte insgesamt 63 Ligaspiele für Buchbach. „Mir ist die Entscheidung nicht leicht gefallen. Aber ich werde nicht die Zeit haben, um fünfmal pro Woche auf dem Platz zu stehen“, sagt Alschinger, der in Hofdorf wohnt, rund 110 Kilometer von Buchbach entfernt. Spielertrainer des TV Geiselhöring ist der ehemalige Buchbacher Innenverteidiger Florian Gögl, mit dem Alschinger gut befreundet ist.

Shoshaj zu Günter Güttler: Tabellenführer SV Wacker Burghausen wird ohne ein Trio in die Restrunde starten. So lösten Heiko Schwarz und Vitaly Blinov ihre Verträge beim SV Wacker zum Jahresende auf. Der 26-jährige Mittelfeldspieler Heiko Schwarz beendet wegen zahlreicher Verletzungen seine höherklassige Laufbahn. Blinov, ein 19-jähriger Linksverteidiger, schließt sich dem Landesligisten FC Töging an. Außerdem wechselt der 19-jährige Mittelfeldspieler Shpipron Shoshaj auf Leihbasis für ein halbes Jahr zum Bezirksligisten TSV Ampfing. „Für ‚Shipi‘ ist es wichtig, Spielpraxis zu sammeln. Wir wollen sehen, wie er sich entwickelt, und dann im Sommer entscheiden, was für ihn das Sinnvollste ist“, sagt Burghausens Sportlicher Leiter Mario Demmelbauer. Trainer des TSV Ampfing ist Ex-Profi Günter Güttler (unter anderem FC Schalke 04 und 1. FC Nürnberg), der in der Saison 2008/2009 auch als Trainer für den SV Wacker Burghausen gearbeitet hatte.

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