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Umwelt |30.10.2020|10:00

SV Sommerloch: Einsatz für die Artenvielfalt

Innovativ: Der SV Somnmerloch gestaltet einen Trafoturm zu einer "Stele der Biodiversität" um.[Foto: SV Sommerloch]

Wie kann der Amateurfußball einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten? Zahlreiche Vereine engagieren sich bereits mit kreativen Ideen. Auf FUSSBALL.DE möchten wir diese Best-Practice-Beispiele regelmäßig vorstellen, um Aktivitäten anzuregen, aber auch Ängste vor Überforderung abzubauen. Heute im Blickpunkt: Der SV Sommerloch 1921 aus der A-Klasse Bad Kreuznach, der Teil des innovativen Gemeinschaftsprojektes "Stelen der Biodiversität" ist und dabei zum Artenschutz bedrohter Tiere beiträgt.

Der Artenschutz von Vögeln wird immer wichtiger. Weniger Nistplätze, kaum noch Reproduktionsräume. Werden keine Alternativen geschaffen, ist die Erhaltung der Artenvielfalt zum Scheitern verurteilt. Deshalb wurde vor einigen Jahren das Gemeinschaftsprojekt "Stelen der Biodiversität" vom Verband "Artenschutz für Franken" ins Leben gerufen. Mittlerweile ist es sogar ein offizielles Projekt innerhalb der Strategie "UN Dekade Biologische Vielfalt" der Vereinten Nationen.

Es handelt sich dabei um ein innovatives Artenschutz-Umweltbildungsprojekt, bei dem früher genutzte Trafotürme in mehreren Bundesländern so umgestaltet werden, dass sie zu einem "Hotspot der Biodiversität" werden. Vögel, Insekten und Fledermäuse können dort eine neue Heimat finden. Ein Trafoturm ist eine Bauform der Transformatorenstation, bei der die technische Anlage in einem turmförmigen Häuschen untergebracht ist.

Gemeinsam mit "Artenschutz in Franken" hat auch der SV Sommerloch aus einer kleinen 400-Einwohner-Gemeinde in Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz) am Projekt teilgenommen und einen örtlichen Trafoturm zu einer "Stele der Biodiversität" umgestaltet.  FUSSBALL.DE hat mit dem Vereinsverantwortlichen Peter Eckes über Ziele und Herausforderungen bei der Projektumsetzung gesprochen.

"Wir wollten aktiv werden und auf diesem Wege zur Erhaltung der Artenvielfalt im Land sowie zum Umweltschutz beitragen"

Perspektiven für bedrohte Vogel- und Tierarten

Das Ziel:  Das Gemeinschaftsprojekt verfolgt das Ziel, bundesweit etwas für den Artenschutz zu tun und Perspektiven für bedrohte Vogel- und Tierarten zu schaffen. Die zuvor artenfernen Bauwerke werden mit bevorzugt innovativen Reproduktionshabitaten ausgestattet, die auf die Bedürfnisse der anzusprechenden Arten zugeschnitten sind. Fledermaus, Wildbiene, Turmfalke und Co. erhalten damit eine zukunftsweisende Perspektive, sich in einer zunehmend urban ausgerichteten Gesellschaft zurechtzufinden. "Wir wollten aktiv werden und auf diesem Wege zur Erhaltung der Artenvielfalt im Land sowie zum Umweltschutz beitragen", erklärt Peter Eckes die Maßnahme. "Außerdem war es eine schöne Möglichkeit, einen natürlichen Ausgleich zu unserem Kunstrasenplatz zu schaffen. Außerdem war es das Ziel, unser Ortsbild prägendes Kulturgut 'Trafohaus' zu erhalten und der uns nachfolgenden Generation ein lebendiges Erbe zu hinterlassen."

Das ist zu beachten:  Um ein Projekt für den Artenschutz umzusetzen, ist viel fachliche Expertise notwendig. Auch Ihr wollt etwas für den Artenschutz tun und habt schon eine konkrete Idee, wo genau an oder in der Nähe Eurer Platzanlage Ihr auch einen Teil beitragen könnt? Fabelhaft! Wendet Euch aber vorher unbedingt an Fachleute, damit Eure Umweltaktion so erfolgreich wie möglich wird und sie den Tieren auch tatsächlich etwas bringt. Ihr könnt Euch beispielsweise auch auf der Internet-Seite von "Artenschutz in Franken" Informationen zum Thema Artenschutz einholen.

Kosten- und Zeitaufwand:  Bedenkt bitte, dass ein solches Projekt zeit- und kostenintensiv ist. Wenn ihr dem Beispiel des SV Sommerloch folgen möchtet und ein Projekt in diesem Größenformat angehen wollt, benötigt Ihr Unterstützung. Der Verein aus der A-Klasse wurde nicht nur vom Verband "Artenschutz für Franken" supportet, sondern auch von der Gemeinde und von einem Verteilnetzbetreiber für Strom und Gas. Insgesamt waren für die Beteiligten, die alle ehrenamtlich arbeiteten, 1700 Arbeitsstunden notwendig, um das rund 18 Monate dauernde Projekt zu realisieren.

Spende von 60.000 Euro macht Projekt möglich

Vom SV Sommerloch engagierten sich zehn Personen, darunter aktive Sportler*innen, Vorstands- und Vereinsmitglieder, die für die Planung, Bauleitung, finanzielle Abwicklung und Umsetzung zuständig waren. Support gab es dabei von weiteren Personen aus der Gemeinde. "Der Verteilnetzbetreiber für Strom und Gas wirkte als Ideengeber, Projektinitiator und großzügiger Unterstützer mit", erklärt Peter Eckes vom SV Sommerloch: "Der Verband Artenschutz in Franken übernahm die Entwicklung der am Bauwerk installierten, innovativen Artenschutzkomponenten - also Nisthilfen und Fortpflanzungsstätten - sowie den grafischen Inhalt."

Die Kosten für die Umsetzung dieses gigantischen und beeindruckenden Projektes beliefen sich auf rund 75.000 Euro. Darin inbegriffen sind Planungskosten sowie Ehrenamts- und Eigenleistungen. Möglich gemacht wurde das Vorhaben vor allem durch die Spende in Höhe von 60.000 Euro durch eine Lotterie. Eckes betont noch einmal: "Nur durch das gemeinschaftliche Wirken ist es gelungen, dieses aufwendige Projekt umzusetzen."


Während der Bewerbungsphase erhielten wir bei unserem Umwelt-Gewinnspiel mehr als 300 beeindruckende Einsendungen, die zeigen: Der Amateurfußball geht beim Umweltschutz mit gutem Beispiel voran. Die Auslosung brachte schließlich den SuS Merklinde als Gewinner hervor, der Plastikmüll deutlich reduziert hat, indem der Verein sämtliche Plastik- und Pappbecher abgeschafft und auf nachhaltigere Tassen umgestellt hat. Vielen Dank an alle Vereine, die an unserem Gewinnspiel teilgenommen haben!

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