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Starker Start |21.08.2019|10:00

Uphoff: "Wussten schon um unsere Qualität"

WSV-Kapitän Tjorben Uphoff (r.) mit Sportdirektor Karsten Hutwelker.[Foto: imago images / Otto Krschak]

Drei Spiele, drei Siege: Ex-Bundesligist Wuppertaler SV, der nach erheblichen Sparmaßnahmen und einem großen Umbruch im Kader das Ziel Klassenverbleib ausgegeben hatte, ist optimal in die neue Saison der Regionalliga West gestartet. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht der neue WSV-Kapitän Tjorben Uphoff über den überraschend starken Saisonauftakt.

FUSSBALL.DE: Nach drei Partien hat der WSV neun Punkte auf dem Konto. Mal Hand aufs Herz: Hatten Sie mit einem solchen Saisonstart gerechnet, Herr Uphoff?

Tjorben Uphoff: Definitiv nicht. Es wäre auch vermessen gewesen, wenn wir uns aus den ersten drei Partien die perfekte Punkteausbeute zum Ziel gesetzt hätten. Allerdings wussten wir vor Saisonbeginn schon um unsere Qualität und dass wir durchaus in der Lage sind, jedes Spiel in der Regionalliga West zu gewinnen. Wir hatten eine optimale Vorbereitung mit ordentlichen Tests. Unter anderem beim 3:3 gegen den niederländischen Erstligisten NEC Nijmegen und mit dem 3:1-Auswärtserfolg beim ambitionierten Nordost-Regionalligisten 1. FC Lok Leipzig hatten wir bereits gezeigt, was in uns steckt.

Mit Alemannia Aachen, der U 23 von Borussia Dortmund und Aufsteiger VfB Homberg war das Auftaktprogramm nicht gerade leicht. Wie erklären Sie sich die drei Siege?

"Wir sammeln weiterhin jede Woche Punkte gegen den Abstieg"

Uphoff: Wir sind als Team in der Vorbereitung extrem zusammengewachsen. Jeder zeigt die maximale Bereitschaft, in jedem Spiel alles reinzuhauen und für den anderen zu kämpfen. Der besondere Teamspirit zeichnet uns aus und ist auch der Grund dafür, weshalb wir Gegner besiegen können, die uns spielerisch überlegen sind.

Auch wegen der finanziellen Engpässe des Traditionsvereins gab es beim WSV einen riesigen Umbruch mit einem neuen Trainer und einer beinahe komplett neuen Mannschaft. Sie sind dem Verein dennoch treu geblieben. Warum?

Uphoff: Mir wurde in den eineinhalb Jahren, in denen ich jetzt in Wuppertal bin, immer eine extrem hohe Wertschätzung entgegengebracht. Man überlegt sich zweimal, ob man so etwas aufgeben möchte, um irgendwo anders wieder komplett bei Null anzufangen. Ich habe mich beim WSV von Anfang an wohlgefühlt. Die Vertragsverlängerung war eine Bauchentscheidung, die ich noch in keiner Sekunde bereut habe.

Als neuer Kapitän übernehmen Sie nun mehr Verantwortung. Wie kam es dazu, dass Sie Spielführer wurden?

Uphoff: Gemeinsam mit weiteren erfahrenen Spielern wie Daniel Grebe oder Gianluca Marzullo habe ich in den ersten Wochen der Vorbereitung die Wortführung übernommen. Unser neuer Trainer Andreas Zimmermann kam dann irgendwann zu mir und fragte, ob ich mir vorstellen könne, Kapitän zu werden. Für mich war sofort klar, dass ich gerne in diese Rolle schlüpfen würde.

Mit bald 25 Jahren sind Sie ein junger Kapitän. Fühlen Sie sich in Ihrer neuen Rolle wohl?

Uphoff: Auf jeden Fall. Ich merke, dass ich bei den Jungs einen hohen Stellenwert habe und als Kapitän anerkannt werde. Es ist auch nicht so, dass die älteren Spieler sauer sind, weil sie nicht die Kapitänsbinde tragen. Wir haben alle ein hervorragendes Verhältnis zueinander, die Teamchemie ist klasse.

Nach den ersten beiden Pflichtspielen hätte man fast meinen können, das Kapitänsamt habe Sie beflügelt. Mit jeweils zwei Treffern führten Sie Ihr Team zum 2:1-Heimerfolg gegen Aachen und zum 3:1 gegen den Landesligisten VfR Krefeld-Fischeln im Niederrheinpokal. Und das, obwohl Sie Innenverteidiger sind. Woher kommt die plötzliche Torgefahr?

Uphoff: Ganz ungefährlich vor dem gegnerischen Tor war ich nie! (lacht) Aber es stimmt schon: Vier Tore in zwei Pflichtspielen hintereinander sind nicht alltäglich für mich. Womöglich ist es so, dass ich in dieser Saison bei Standardsituationen wieder mehr gesucht werde und mir deshalb der eine oder andere Ball mehr auf den Kopf fällt. In der vergangenen Spielzeit hatten wir deutlich mehr große Spieler, die ebenfalls bei Standards mit nach vorne gelaufen sind. Überstunden im Offensivspiel habe ich zumindest nicht gemacht.

Hat man Sie bisher vielleicht immer auf der falschen Position eingesetzt?

Uphoff: Nein, ich bin in der Verteidigung schon gut aufgehoben. (lacht)

Als Ziel war vor Saisonbeginn der Klassenverbleib ausgegeben worden. Wie sieht es jetzt aus?

Uphoff: Natürlich war der Start optimal und wir freuen uns sehr über diese angenehme Momentaufnahme. Allerdings sammeln wir weiterhin jede Woche Punkte gegen den Abstieg. Falls es sportlich so weitergehen sollte, können wir im Winter die Ziele immer noch neu justieren.

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