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St. Pauli und Aue starten erfolgreich in die Saison

16.07.2011, 16:54 Uhr | sid

St. Paulis Fabian Boll, Markus Thorandt und Max Kruse (v.l.) feiern Bolls Tor zum 2:0. (Foto: dpa)

St. Paulis Fabian Boll, Markus Thorandt und Max Kruse (v.l.) feiern Bolls Tor zum 2:0. (Foto: dpa)

Der FC St. Pauli hat seine Mission Wiederaufstieg mit einem Heimsieg auf fremdem Platz gestartet. Die Hamburger gewannen zum Auftakt der 2. Bundesliga in Lübeck gegen den FC Ingolstadt mit 2:0 (0:0). Fabian Boll schoss beide Tore (51. und 69.) für die Mannschaft des neuen Trainers Andre Schubert.

Erzgebirge Aue startete wie im Vorjahr mit einem Sieg. Der Tabellenfünfte der Vorsaison bezwang Alemannia Aachen 1:0 (0:0) und hat damit nur eines der vergangenen acht Auftaktspiele verloren. Fabian Müller (53.) gelang das einzige Tor.

Boll gelingt Traiumtor

In Lübeck brachte Kapitän und Mittelfeldabräumer Boll sein Team mit einem sehenswerten Freistoß aus 18 Metern in Führung. Mitte der zweiten Hälfte machte er dann mit einem Traumtor genau in den rechten Winkel aus fast identischer Position den hochverdienten Auftatktsieg der Hamburger perfekt.

St. Pauli war von Beginn an vor 10.093 Zuschauern in der Lohmühle, in die das Team wegen der Becherwurf-Affäre ausweichen musste, das bissigere und lauffreudigere Team. In hohem Tempo kombinierten die Kiezkicker bis zum Strafraum der Gäste. Einziges Manko: Zwingende Torchancen blieben lange Mangelware, weil der letzte Pass stets an in der Ingolstädter Abwehr hängen blieb.

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Tschauner klärt mit Glanzparade

Zwar versuchten es Regisseur Deniz Naki in der 14. Minute aus der zweiten Reihe und Charles Takyi in der 29. Minute aus kurzer Distanz, aber wirklich gefährlich wurde es für Sascha Kirschstein im Tor der Ingolstädter zunächst nicht. Diese Nachlässigkeiten hätten sich für die Hamburger fast gerächt. Andreas Görlitz zog kurz vor der Pause aus 18 Metern ab und zwang Pauli-Keeper Philipp Tschauner zu einer Glanzparade.

Nur Sekunden nach Wiederanpfiff hatte Ingolstadts Trainer Benno Möhlmann schon die Hände zum Torjubel in der Luft. Aber auch Caiuby scheiterte an dem sicheren Tschauner. In der zweiten Hälfte vergab Naki weitere gute Möglichkeiten und damit einen höheren Sieg. In der 68. scheiterte er kläglich, als er das leere Tor nicht traf. Und so blieben Bolls entschlossene Distanzschüsse die beiden einzigen wirklich zwingenden Aktionen des Bundesliga-Absteigers.

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Auer versucht es in Aue mit der Hand

Fabian Müller (53.) gelang das einzige Tor des Tages in Aue. Die erste Halbzeit bot den 9500 Zuschauern kein gutes Spiel. Erst die zweite Halbzeit brachte einige Aufreger. Nach dem 1:0 durch Müllers platzierten 20-Meter-Flachschuss leisteten sich beide Abwehrreihen viele Aussetzer, besonders den Gästen jedoch versagten vor dem Tor die Nerven.

Marco Stiepermann (56.) und mehrmals Benjamin Auer, der vor dem vermeintlichen Ausgleich in der 83. Minute eine Hand zu Hilfe genommen hatte, scheiterten. Auf Auer Seite kam Jan Hochscheidt dem 2:0 noch am nächsten (59.). Beste Spieler der Gastgeber waren Müller und Torhüter Martin Männel, Stiepermann und Auer waren die Aachener Aktivposten.

Quelle: sid

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