06.02.2012, 12:22 Uhr
David Ulm (Sandhausen), Robert Lechleiter (Aalen), Marcel Reichwein (Erfurt), Fabian Klos (Bielefeld) und Ronny Garbuschewski (Chemnitz) stehen zur Wahl. (Fotos: imago; Kombo: FUSSBALL.DE)
Offensive ist Trumpf bei der ersten Wahl zum "Spieler des Monats" im neuen Jahr. Drei Stürmer und zwei Mittelfeldspieler mit Vorwärtsdrang stehen zur Auswahl. Gesucht wird der Nachfolger von Arminia Bielefelds Johannes Rahn, der die letzte Wahl 2011 gewonnen hatte.
Abgestimmt werden kann bei der Wahl von DFB.de und FUSSBALL.DE bis Dienstag, 14. Februar, um 12 Uhr.
Das sind die Kandidaten:
Robert Lechleiter (VfR Aalen)
"Für mich sind die Tore am wichtigsten, die zum Erfolg der Mannschaft beitragen", hat Robert Lechleiter vergangene Woche im DFB.de-Interview gesagt. In den ersten beiden Spielen nach der Winterpause hat das vorzüglich geklappt. Beim 3:1 gegen Arminia Bielefeld traf der Angreifer einmal, zum 3:1 beim SV Wehen Wiesbaden steuerte er alle drei Tore bei. Dass er im Spitzenspiel gegen Jahn Regensburg leer ausging, konnte der 31-Jährige locker verschmerzen, schließlich siegte seine Mannschaft mit 2:1. Lechleiter und Aalen gehören zu den großen Überraschungen der Saison. Der Routinier führt gemeinsam mit Regensburgs Tobias Schweinsteiger die Torjägerliste an (zwölf Treffer), sein Klub steht auf einem Aufstiegsplatz.
David Ulm (SV Sandhausen)
Das Jahr ging nicht gut los für David Ulm (27) und Sandhausen: 1:4 beim Aufsteiger SV Darmstadt 98 – eine empfindliche Klatsche für den Aufstiegskandidaten. Doch der SVS fand schnell den Weg zurück in die Spur – auch dank Ulm. Mit ihm als Antreiber und zweifachem Torschützen gelang ein 3:1 gegen Unterhaching. In seiner zweiten Saison in Sandhausen hat sich Ulm, der zuvor das Trikot der hessischen Klubs Kickers Offenbach und FSV Frankfurt trug, als Leistungsträger etabliert. Der aus dem Elsass stammende Mittelfeldspieler hat sieben Tore und drei Vorlagen auf dem Konto und überzeugte zuletzt auch beim 3:1-Auswärtserfolg in Bielefeld.
Fabian Klos (Arminia Bielefeld)
Der Winter scheint Fabian Klos (24) gut zu bekommen. In den letzten beiden Spielen vor der Winterpause schoss der Stürmer von Arminia Bielefeld drei Tore, nach der Jahreswende knüpfte er nahtlos daran an. Ein Treffer beim 1:3 in Aalen, zwei beim 3:2 gegen Darmstadt 98. Klos mausert sich imemr mehr zum gewünschten Goalgetter bei der Arminia. Im Sommer war der 1,94-Meter-Mann vom VfL Wolfsburg gekommen. Mit der zweiten Mannschaft des VfL wurde Klos zweimal Vizemeister in der Regionalliga und erzielte in 65 Einsätzen 22 Treffer. Groß geworden war er beim SV Meinersen. Dort hatte er als A-Jugendlicher in der ersten Mannschaft debütiert und es in seiner ersten Saison beim damaligen Bezirksligisten gleich auf 28 Tore gebracht.
Ronny Garbuschewski (Chemnitzer FC)
Ronny Garbuschewski ist gut drauf. "Boom, boom, boom" postete er am Wochenende mit einem Smiley auf seiner Facebook-Seite nach dem 5:1 gegen Unterhaching. Der 25-jährige Mittelfeldspieler hat einen Lauf. Seit sieben Spielen ist er mit den Chemnitzern ungeschlagen. Garbuschewski selbst hat in diesem Zeitraum drei Tore erzielt und fünf Torvorlagen geliefert. Im neuen Jahr steht seine Bilanz bei zwei Treffern und drei Assists aus drei Spielen. Wird Chemnitz vor dem gegnerischen Kasten gefährlich, ist Garbuschewski nicht weit. Bereits im Sommer war er einer der begehrtesten Spieler des CFC und stand kurz vor einem Wechsel zu Energie Cottbus. Dank seiner starken Leistungen dürften die Interessenten nicht weniger werden.
Marcel Reichwein (Rot-Weiß Erfurt)
Die Gleichung in dieser Saison ist einfach: Trifft Marcel Reichwein, punktet Erfurt. Einzige Ausnahme der Regel war das 2:3 gegen Babelsberg im Dezember. In den restlichen sechs Partien mit Torbeteiligung Reichweins sprangen 16 Punkte für die Rot-Weißen heraus. Gegen den VfB Stuttgart II (3:1) gelang dem Stürmer mit dem Spitznamen „Cello“ zuletzt sein erster Doppelpack der Saison. Die Unstimmigkeiten von Saisonbeginn, als es im Klub Kritik am 25-Jährigen gegeben hatte, scheinen längst vergessen. An Reichwein kommt in Erfurt derzeit keiner vorbei.
Quelle: FUSSBALL.DE
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