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Pokal-Held |15.08.2017|16:50

Elfer-Held: Kein Spickzettel gegen Werner

Intuitiv die Ecke geahnt: Christian Zech pariert gegen Timo Werner. [Foto: imago/Eibner]

Christian Zech (32), Torhüter und Kapitän des Verbandsliga-Aufsteigers Sportfreunde Dorfmerkingen, hat turbulente Wochen hinter sich. Zwischen dem sensationellen Gewinn des Verbandspokals von Württemberg durch ein 3:1 gegen Gastgeber und Regionalligist Stuttgarter Kickers am zweiten "Finaltag der Amateure" und dem Erstrundenduell im DFB-Pokal gegen den deutschen Vizemeister und Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig (0:5) heiratete der hauptberufliche Maschinenbau-Techniker seine Partnerin Bernadette erst standesamtlich, dann kirchlich. Zurück aus den Flitterwochen wehrte Zech gegen die Leipziger unter anderem einen Foulelfmeter von Nationalstürmer Timo Werner ab. Für bundesweite Schlagzeilen hatte zuvor bereits der zwischenzeitliche Verlust der Verbandspokal-Trophäe während der Mannschaftsfahrt nach Mallorca gesorgt. Erst einige Tage später tauchte der "Pott" wieder auf, nachdem ihn ein Handballteam am Strand gefunden hatte. 

Im aktuellen FUSSBALL.DE -Interview spricht Christian Zech über die ungewohnte Pokalkulisse, den gehaltenen Strafstoß, einen Pokal im eigenen Wohnzimmer und die Chance auf ein erneutes "Wunder". 

FUSSBALL.DE: Vor mehr als 10.000 Zuschauern durften die Sportfreunde Dorfmerkingen in Aalen gegen den deutschen Vizemeister RB Leipzig antreten. Wie hat sich das angefühlt, Herr Zech? 

"Die Unterschiede zwischen einem Sechstligisten und einem Champions-League-Teilnehmer sind nun einmal riesengroß. Wenn RB richtig das Tempo anzieht, dann ist das schon eine Hausnummer"

Christian Zech: Es war ein einmaliges Gefühl und ein Riesenerlebnis, vor dieser Kulisse ins Stadion einzulaufen. Sonst kommen zu unseren Spielen ja meistens um die 200 Zuschauer. Wir wussten zwar im Vorfeld wegen des Vorverkaufs schon, was uns in etwa erwarten würde. Es dann selbst auf dem Platz zu erleben, ist aber noch einmal etwas ganz anderes. Es hat auf jeden Fall richtig Spaß gemacht. 

RB Leipzig wurde allerdings seiner Favoritenrolle gerecht, gewann am Ende 5:0. Wie bewerten Sie das Ergebnis? 

Zech: Mit dem 0:5 können wir sehr gut leben. Die Unterschiede zwischen einem Sechstligisten und einem Champions-League-Teilnehmer sind nun einmal riesengroß. Das hat man auch im Spiel gemerkt. Wenn RB richtig das Tempo anzieht, dann ist das schon eine Hausnummer. Fünf Gegentore sind schon okay. Schade nur, dass uns kein Treffer gelungen ist. 

Als Torhüter hatten Sie jedoch Ihr persönliches Erfolgserlebnis. Immerhin konnten Sie einen Strafstoß von Timo Werner, dem Nationalspieler und Torschützenkönig des Confed Cups, bravourös abwehren! 

Zech: Das war wirklich cool, denn im Stadion wurde es nach dem gehaltenen Elfmeter noch einmal richtig laut. Das nimmt mir keiner mehr. 

Wussten Sie, in welche Ecke Timo Werner schießen würde? 

Zech: Es gab keine spezielle Vorbereitung und erst recht keinen Spickzettel, wenn Sie das meinen. Ich hatte auch vorher nicht im Internet nachgeschaut. Als es dann aber zum Elfmeter kam, hatte ich plötzlich eine Szene im Kopf, in der er mal nach rechts geschossen hatte. Ich bin dann instinktiv dorthin gesprungen. Hat ganz gut geklappt. 

Für die Sportfreunde Dorfmerkingen war es das größte Spiel der Vereinsgeschichte. Wurde trotz der Niederlage gefeiert? 

Zech: Ich habe mir sagen lassen, dass die Jungs in einem angemieteten Aalener Lokal richtig Gas gegeben haben. Ich selbst war nämlich nicht dabei, weil ich vom SWR in die Sendung "Sport im Dritten" eingeladen worden war und deshalb nach dem Spiel zum Sender nach Stuttgart gefahren bin. So etwas erlebt ein Fußballer aus der 6. Liga auch nicht jeden Tag und nimmt es dann gerne mit.

Nach der großen Bühne im DFB-Pokal kehrt jetzt bald wieder der Alltag ein. Wie haben Sie die letzten Wochen und Monate seit dem Gewinn des Württembergischen Verbandspokals empfunden? 

Zech: Es war grandios, mal so im Fokus zu stehen. Seit unserem überraschenden Sieg am Finaltag der Amateure gegen die Stuttgarter Kickers hielt der Hype praktisch über zweieinhalb Monate bis zum Leipzig-Spiel an. Dazu hatte ja nicht zuletzt auch der zwischenzeitliche Verlust des Pokals auf Mallorca beigetragen. Das war schon Wahnsinn. 

Ist der Pokal jetzt in Sicherheit? 

Zech: Sie werden es kaum glauben, aber gerade jetzt steht er bei mir im Wohnzimmer. Ich hatte den Pott mit ins Studio nach Stuttgart genommen, um ihn noch einmal den TV-Zuschauern zu zeigen. Danach durfte er bei mir übernachten. Ich habe gut aufgepasst. 

Noch einige Monate dürfen die Sportfreunde die Trophäe behalten. Allerdings steht schon jetzt fest, dass der Titel nicht verteidigt werden kann.

Zech: Das stimmt. Gleich in der ersten Runde des neuen Verbandspokal-Wettbewerbs haben wir gegen den Oberligisten SGV Freiberg 0:3 verloren, sind also schon ausgeschieden. 

Wie konnte es dazu kommen? 

Zech: Dazu kann ich nur wenig sagen, weil ich zum Zeitpunkt der Partie noch mit meiner Frau Bernadette in den Flitterwochen war. Wir hatten wohl die eine oder andere Chance, aber Freiberg besitzt auch eine sehr starke Mannschaft, spielt eine Liga höher. Wir sind dagegen gerade einmal in die Verbandsliga aufgestiegen. Das sollten wir nicht vergessen. 

Es wird also mindestens schon mal zwei Jahre dauern, bis die Sportfreunde Dorfmerkingen wieder am DFB-Pokal teilnehmen könnten. Nehmen Sie sich das vor? 

Zech: Wenn wir ehrlich zu uns sind, dann müssen wir uns wohl eingestehen, dass ein solches Wunder, wie wir es in der vergangenen Saison als damaliger Landesligist geschafft haben, nur sehr schwer zu wiederholen ist.

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