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Urgestein |21.05.2022|08:30

"Ewiger" Flottmann will nochmal Pokal spielen

Will noch einmal mit dem SVR in den DFB-Pokal: Urgestein Daniel Flottmann.[Foto: Imago]

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Auch mit bald 38 Jahren noch einmal DFB-Pokal spielen: Das kann Daniel Flottmann mit dem SV Rödinghausen aus der Regionalliga West erreichen. Der gebürtige Osnabrücker - bereits seit Juli 2017 im Verein und damit ohnehin schon dienstältester Spieler im Kader - verlängerte seinen Vertrag kürzlich erneut um ein Jahr.

Mit 163 Einsätzen in der Regionalliga West ist der Innenverteidiger und Kapitän inzwischen auch Rekordspieler des SVR in der vierthöchsten Spielklasse. Am "Finaltag der Amateure" heute (ab 16.40 Uhr, live in der ARD) geht es jetzt im Endspiel um den Westfalenpokal zum Ligakonkurrenten und Vizemeister SC Preußen Münster .

"Wir haben uns mit dem Finale ein Highlight erarbeitet, auf den Weg dorthin auch unangenehme Spiele bewältigt. Jetzt wollen wir uns unbedingt wieder für den DFB-Pokal qualifizieren", kündigt Flottmann im Gespräch mit FUSSBALL.DE an. Nach den Partien bei den unterklassigen Vereinen Delbrücker SC (3:0) , Germania Salchendorf (5:1) , YEG Hassel (1:0) und FC Eintracht Rheine (4:3 nach Elfmeterschießen) sowie den Ligakonkurrenten Rot Weiss Ahlen (2:1) geht es jetzt am Finaltag im Preußenstadion in Münster um den Titel.

Schon zweimal konnten Daniel Flottmann und Co. den SC Preußen in dieser Saison ärgern, ließen in den beiden Ligaduellen (0:0 und 1:0) nicht einmal ein Gegentor zu und hatten damit auch entscheidenden Anteil daran, dass Münster den Aufstieg in die 3. Liga hauchdünn verpasste. Am Finaltag steigt auch deshalb eine besondere Partie, weil es das letzte Pflichtspiel im bisherigen Preußenstadion sein wird. Anfang Juni rollen die Bagger an, dann startet die Modernisierung der Spielstätte.

"Durch unsere Highlightspiele im DFB-Pokal ist der Verein deutschlandweit bekannt geworden"

Sensation gegen Bayern München knapp verpasst

Bei seinen beiden bisherigen Teilnahmen am DFB-Pokal sorgte der SV Rödinghausen durchaus für Furore: 2018/2019 wurde in der Hauptrunde zunächst Dynamo Dresden (3:2 nach Verlängerung) besiegt . Danach verpasste der SVR die Sensation gegen Rekordpokalsieger FC Bayern München (1:2) nur knapp. Auch in der Spielzeit danach fehlte in der ersten Runde gegen den SC Paderborn (5:7 nach Elfmeterschießen) nicht viel. "Das sind Erlebnisse, die nur schwer zu übertreffen sind", sagt Kapitän Flottmann, der bei allen Pokalpartien über die volle Spielzeit zum Einsatz kam.

Die Fähigkeiten des erfahrenen Innenverteidigers - nach Oliver Fink (39, Fortuna Düsseldorf U 23)  und Albert Bunjaku (38, Bonner SC) in dieser Saison der drittälteste eingesetzte Spieler in der Regionalliga West - sind nach wie vor als unumstrittener Stammspieler gefragt.

Einen "weißen Fleck" in der Statistik gibt es in dieser Saison lediglich in der Partie vom 7. Spieltag beim SV Lippstadt 08 (2:0). "Nach dem frühen Trainerwechsel von Nils Drube zu Carsten Rump hatte man in der Mannschaft gemerkt, dass viele Jungs ihre Chance gewittert haben" erinnert sich Flottmann an seine einzige Bankerfahrung: "Unser neuer Trainer wollte sich dann schnell einen Eindruck von allen Spielern verschaffen, daher gab es sehr viele Änderungen in der Startelf. Zugegeben: Ich war von der Maßnahme überrascht. Für den Teamspirit war das aber sehr wichtig. Alle haben sich mitgenommen gefühlt. Das hat uns als Mannschaft einen Push gegeben."

Bei jedem seiner 37 Saisoneinsätze gehörte der Routinier zur Startformation, nur zweimal wurde er in der Schlussphase ausgewechselt. "Ich habe wohl ganz gute Gene", sagt Flottmann mit Blick auf seine Einsatzminuten und seine Verletzungshistorie. Lediglich im Alter von 30 Jahren setzte den Verteidiger im Mai 2014 ein Kreuzbandriss fast ein halbes Jahr außer Gefecht. Sonst blieb er von längeren Pausen verschont.

"Fleiß gehört natürlich auch dazu. Ich arbeite auch an den trainingsfreien Tagen an meinem Körper, gehe zum Beispiel ins Fitnessstudio oder fahre Fahrrad in der Natur", berichtet Flottmann. "Statt den Tag in einem Café in der Sonne zu verbringen, kann ein Mittagsschlaf sehr nützlich für die Regeneration sein. Das will ich auch den jungen Spielern mitgeben."

Mit der demnächst bevorstehenden sechsten Spielzeit löst der SV Rödinghausen den SC Fortuna Köln als längste Station seiner Karriere im Herrenbereich ab. "Der SVR ist ein moderner Verein. Die kurzen Wege sorgen für schnelle Entscheidungen. In der Liga und bei den Spielern hat sich der Klub einen guten Ruf erarbeitet", lobt Flottmann. "Durch unsere Highlightspiele im DFB-Pokal ist der Verein deutschlandweit bekannt geworden. Es ist toll, ein Teil dieser Entwicklung gewesen zu sein und weiterhin dazuzugehören." 

"Fast schon Botschafter von Rödinghausen"

Daniel Flottmann macht keinen Hehl daraus, dass er sich in Ostwestfalen äußerst wohl fühlt. "Ich fühle mich fast schon als Botschafter des SV Rödinghausen. Ich bin gesund, fühle mich fit und habe weiterhin große Lust, auf dem Platz zu stehen", benennt der Abwehrspieler die ausschlaggebenden Gründe seiner erneuten Vertragsverlängerung.

"Es gehört aber auch zu mir und meiner Art, darüber nachzudenken, ob ich die Fußballschuhe in meinem Alter nicht besser an den Nagel hänge", so Flottmann. "Ich bin sehr kritisch im Umgang mit mir selbst. In meinem Umfeld habe ich aber nie aufkommende Zweifel gespürt. Einige Gegenspieler hatten mich sogar für meine Leistungen gelobt und mich ermutigt, weiterzumachen. So schlecht kann es auf dem Platz also noch nicht aussehen", sagt der "ewige" Flottmann mit einem Grinsen.

Sportlich läuft es für die Mannschaft seit dem Trainerwechsel rund: In den 34 Ligaspielen unter der Regie von Carsten Rump holte der SV Rödinghausen beachtliche 64 Punkte und verbesserte sich vom Tabellenende auf Rang sechs. Angesichts des Saisonstarts von vier Niederlagen in Folge waren die vorderen Plätze allerdings schon seit längerer Zeit außer Reichweite. "Ich habe schon oft gehört, dass mit einem besseren Start in dieser Saison möglicherweise mehr für uns drin gewesen wäre", sagt Flottmann, der 2019/2020 mit dem SVR Meister der Regionalliga West geworden war. "Ich bin aber der Meinung: Beides gehört zusammen. Der schlechte Saisonstart war ein Teil unseres Weges. Wer weiß, ob wir uns nach einem besseren Auftakt auch so entwickelt hätten oder die schlechte Phase zu einem anderen Zeitpunkt gekommen wäre?"

Möglicher Aufstieg zumindest realistischer geworden

Soll also zur neuen Saison der Angriff auf die vorderen Tabellenplätze erfolgen? Noch am Ende der wegen der Corona-Pandemie abgebrochenen Saison 2019/2020 wurde vom Verein aus wirtschaftlichen und infrastrukturellen Gründen auf den möglichen Aufstieg in die 3. Liga verzichtet, doch die Rahmenbedingungen haben sich inzwischen durch einen Beschluss des DFB-Präsidiums verändert. Bei einer bereits ab der nächsten Saison reduzierten Stadion-Mindestkapazität von künftig nur noch 5.001 (statt 10.001) Plätzen für die 3. Liga ist für den SV Rödinghausen ein möglicher Aufstieg für die Zukunft zumindest erheblich realistischer geworden. Der Bau einer neuen Spielstätte mit mehr als 10.000 Plätzen oder der Umzug in eine andere Stadt, nur um Drittligafußball spielen zu können, war für den Verein nicht in Frage gekommen.

"Ich sehe beim SVR auf jeden Fall die Chance, noch mehr entwickeln zu können", betont der erfahrene Abwehrchef. "Das war auch ein Grund für meine Verlängerung. Vielleicht schaffen wir es im nächsten Jahr, im März noch in Reichweite zu den Spitzenplätzen zu sein. Wenn es dann gelingt, in einen Flow zu kommen, ist vieles möglich. Dass wir in 38 Ligaspielen nur 35 Gegentore kassiert haben, zeigt definitiv, dass wir mittlerweile sehr diszipliniert agieren. Im nächsten Schritt wird es darum gehen, dass wir noch mehr Tore erzielen."

Ein Plan B, sollte doch der Tag X eintreten, an dem der Routinier seine aktive Laufbahn beendet, ist bereits in Aussicht. "Ich habe kürzlich den Trainer-Lehrgang zur B-Lizenz absolviert. Aktuell warte ich noch das Ergebnis." Der 37-Jährige wäre dabei nicht der Erste aus der Familie Flottmann, der als Trainer tätig ist. Vater Heiko betreute über viele Jahre verschiedene Nachwuchsteams des VfL Osnabrück. Auch beim SV Meppen (2012/2013) stand der 65-Jährige - aktuell Sportlicher Leiter der U 16 und U 17 des SV Werder Bremen - in der Verantwortung.

"Ich kann mir keinen besseren Mentor vorstellen", sagt Sohn Daniel, dessen jüngerer Bruder Yannick (34) in der Bezirksliga Weser-Ems Trainer beim SSC Dodesheide ist. "Ich kann mich bei Fragen jederzeit an die beiden wenden. Ich finde ihr Zeitmanagement beeindruckend. Dabei hat der Tag doch nur 24 Stunden."

Als TV-Experte für 3. Liga bei MagentaSport am Ball

Bei Daniel Flottmann dreht sich aber nicht nur dann alles um Fußball, wenn er selbst auf dem Platz steht oder an seiner Trainerausbildung arbeitet. Seit dieser Saison begleitet er auch die 3. Liga für MagentaSport als TV-Experte. "Yannick Bakic - damals noch in der Presseabteilung tätig - kenne aus meiner Zeit bei Fortuna Köln. Über Sky ist er schließlich bei MagentaSport gelandet. Irgendwann hatte er mich dann angesprochen, ob ich nicht als Experte meinen Senf zu den Spielen abgeben will", erzählt Flottmann mit einem Lachen. "Mir macht es großen Spaß, den Zuschauern die Sicht eines Spielers näherzubringen."

Am Finaltag entscheidet sich aber zunächst, ob Daniel Flottmann in der kommenden Saison den DFB-Pokal nicht nur als Zuschauer oder TV-Experte, sondern sogar wieder "aus der ersten Reihe" auf dem Platz erlebt.

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