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Aberglaube |13.07.2018|16:20

Freitag, der 13.: Rituale der Amateurspieler

Ob ein Stoßgebet zum Himmel helfen kann? Auch Amateurfußballer sind teilweise abergläubisch.[Foto: Imago/Symbolfoto]

Heute ist Freitag, der 13.: Dicke Winterboots im Sommer, der rechte Schuh vor dem linken und bei jedem Spiel eine schwarze Boxershorts – irgendwie glauben wir ja alle an irgendetwas, aber: "Weiter als Kreisliga hat’s mich bis jetzt nicht gebracht", sagt Amateurkicker Kevin aus Hagen. Wir haben uns mal auf den Ascheplätzen umgehört. Womit stimmen Spieler die Fußballgötter gnädig? Über Aberglaube und Hokuspokus.

#1 Der Beat macht’s

Einmal die volle Dröhnung bitte: Musik motiviert, Musik heizt ein und Musik weckt Emotionen. Immer wieder die gleiche Mucke - sei es in der Kabine oder im Auto auf dem Weg zum Platz – darauf schwört Fabian, Trainer in der Kreisklasse Duisburg. Auf dem Weg zum Spiel stimmt er sich mit den Zeilen von Rapper Kool Savas ein.

#2 Kleider machen Leute

Man nehme Boxershorts, Stutzen und Schuhe und ziehe sie an. Zuvor muss Kreisligakicker David aber im Vorfeld immer erst eine Runde über den Platz laufen. Ziemlich easy. Aber warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Sportsfreund Marcel aus Düren zieht seine Fußballtreter nach dem Aufwärmen wieder aus, macht sie sauber, um sie dann wieder anzuziehen. Im Vorfeld trinkt er eine Flasche stilles Wasser. Ein Kollege verwendet gleich zwei Paar Schuhe: das eine fürs Warmmachen, das andere  fürs Spiel. Für Trainer Fabian zählt nur eins: die gleiche Klamotten-Kombination – inklusive Winterboots mit Käsefüßen im Sommer. Mit einem anderen Shirt unter der Trainingsjacke fühlt er sich alles andere als gut. Die Schuld einer Niederlage nimmt er dann selbstverständlich auf sich – aber nicht vor seiner Truppe. Torwart-Urgestein Robby greift an Spieltagen immer zur gleichen, schwarzen Boxershorts – hoffentlich frisch gewaschen.

#3 Löwenmähne & lange Bärte

Apropos Hygiene: Während einer Siegesserie lassen einige Spieler ihre Haarpracht wachsen und gedeihen – nicht nur auf dem Kopf, sondern auch im Gesicht. Ein Spieler mit langer Mähne deutet aber nicht zwangsweise auf einen siegessicheren Gegner hin. Vielleicht  trägt er auch nur Haarband und Dutt auf dem Kopf um voll im Trend zu liegen. Der kahlköpfige Matze hat mit Haaren nichts am Hut. Wir bleiben aber beim Thema Hygiene, denn: Nach dem Aufwärmen, also kurz vor dem Spiel, springt er vor jeder Begegnung noch einmal schnell unter die Dusche.

#4 Links, rechts, Erster, Letzter

Das hier ist definitiv nichts für Menschen mit Rechts-Links-Schwäche. Spielmacher Kevin zieht erst den linken Stutzen an, dann den rechten. Es folgt der linke Schuh, dann der rechte. Und zu guter Letzt der linke Schienbeinschoner, dann der rechte. Ist er abgelenkt und wirft die Reihenfolge durcheinander, joggt er zurück in die Kabine und wiederholt das Prozedere – dann aber standesgemäß. Mittelfeldspieler Daniel muss immer zuerst mit dem rechten Fuß den Platz betreten. Stürmer Marco baut noch ein paar Schwierigkeitsstufen ein. Er springt beim Einlaufen zunächst zweimal mit dem linken Bein auf den Rasen, danach zweimal mit dem rechten. Beim zweiten Sprung bleibt er kurz auf dem rechten Bein stehen, bückt sich zum Rasen und zieht mit der rechten Hand einen Grashalm aus der Erde. Wie es weitergeht, dazu später mehr. Torwart Dirk jagt dem Gegner nicht nur mit seinem voll tätowierten Körper Angst ein, sondern auch indem er zuerst den linken und dann den rechten Torpfosten mit beiden Fußspitzen berührt. Danach ein Klimmzug an der Latte und es kann losgehen Außerdem dem Sieg geschuldet: als Erster oder als Letzter das Spielfeld betreten.

#5 Glücksbringer & Glückszahl

Manch einer kann sich nicht trennen von seiner Rückennummer oder einem geliebten Schmuckstück. Wehe wenn doch, dann droht eine Niederlage oder womöglich eine Verletzung. Die Folge: Die Nummer muss auch nach einem Vereinswechsel auf dem Rücken bleiben. Und das Armband wird natürlich nicht abgelegt, sondern abgetapt. Der abergläubische Trainer Fabian ist auch in dieser Kategorie vertreten. Er küsst vor jedem Anpfiff seinen Glücksbringer: eine Armbanduhr. Stürmer Svenni muss beim Warmmachen exakt sieben Torschüsse gemacht haben, um guten Gewissens zurück in die Kabine zu schlendern. Sein Kollege Marcel muss alle Schüsse verwandelt haben, ehe er, zumindest mental, fürs Spiel gewappnet ist.

#6 Beistand von oben

Kehren wir noch einmal zu Stürmer Marco zurück. Der mit dem Grashalm. Nachdem er auf dem linken und rechten Bein gehüpft ist und den Grashalm vom Platz gezogen hat, schaut er kurz in den Himmel, zeigt mit beiden Fingern nach oben und bekreuzigt sich. Dann sei der lieblos rausgerissene Grashalm verziehen. Generell ist Beten für viele Kicker ein wichtiges Ritual vor einem Spiel.

#7 Frauen sind tabu

Hier begegnen wir Abwehrspieler Marcel wieder. Sein Aberglaube beginnt nicht erst am Spieltag in der Kabine, sondern schon am Abend davor. Das Ritual lautet: Kein Sex am Abend vor dem Spiel. Der Grund: „Ich fühle mich dann einfach schlecht.“ Trotz eingehaltenem Aberglaube kann es dennoch vorkommen, dass die Mannschaft keine drei Punkte einfährt. „Man verliert trotzdem mal, aber was man nicht verliert, ist den Glauben an den Aberglauben“, fasst es Mittelfeldspieler Moritz zusammen.

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