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Oberliga |04.09.2021|21:45

Hamm: Erster Sieg nach mehr als zwei Jahren

Endlich wieder drei Punkte: Die Hammer SpVg feiert ihren ersten Sieg.[Foto: Hammer SpVg]

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Zwischen dem 26. Mai 2019 und dem 29. August 2021 ist eine Menge passiert. Eine Pandemie hat den Lauf der Welt verändert, Deutschland hat die schlimmste Flutwasserkatastrophe seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt und vermeintlich befriedete Regionen sind wieder zu Krisengebieten geworden. Diese genau 827 Tage aber markieren auch zwei schlichte Siege auf dem Fußballplatz.

Als Tasmania Berlin oder Schalke 04 der Oberliga wurde die Hammer Spielvereinigung schon verspottet. Zwei Jahre und etwas mehr als drei Monate musste der Klub aus dem östlichen Ruhrgebiet nämlich auf einen Dreier warten. Am 26. Mai 2019 gelang zum Abschluss der Saison 2018/2019 ein 3:0 beim FC Gütersloh - dann verlernte die HSV zunächst das Gewinnen, und zusätzlich verlängerte Corona mit zwei quälend langen Lockdowns die Zeit des Leidens.

28 Spiele ohne Dreier

Nun, am vorigen Sonntag, eben dem 29. August 2021 und zum Start in die Spielzeit 2021/2022, kann Hamm das bis dahin verschlüsselte Buch mit der Aufschrift "Wie gewinne ich ein Fußballspiel?" beiseite legen. Mit einem 4:0-Erfolg über den TuS Erndtebrück  gelang endlich der ersehnte Befreiungsschlag. Insgesamt 28 Partien hatten die "Rothosen" darauf gewartet - ohne Covid-19 und die durch das Virus bedingten Auszeiten hätten in dieser Periode normalerweise 68 Spiele stattgefunden.

"Wir sind alle sehr erleichtert, der gesamte Verein, die Mannschaft, die anderen Verantwortlichen und natürlich auch wir im Trainerteam"

"Wir sind alle sehr erleichtert, der gesamte Verein, die Mannschaft, die anderen Verantwortlichen und natürlich auch wir im Trainerteam", gibt Steven Degelmann zu. Der 38-Jährige ist im Januar 2021 vom benachbarten Landesligisten TuS Wiescherhöfen, dem Verein des früheren deutschen Nationalspielers Mike Hanke, als Coach zur Hammer Spielvereinigung gewechselt.

Einen Dreier durfte Steven Degelmann in der Zeit nicht feiern, in seiner ersten Saison fanden gerade einmal noch zwei Spiele statt, in der darauffolgenden waren es acht. Das einzig Positive in dieser Phase der sportlichen Tristesse: Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen setzte wegen der Corona-Lockdowns zweimal die übliche Abstiegsregelung außer Kraft, sodass auch der jeweils Tabellenletzte in der Oberliga bleiben durfte.

"Wir sind sehr dankbar dafür, dass wir weiterhin in dieser Spielklasse mitmischen dürfen", gibt Holger Wortmann zu. Der 54-Jährige ist seit dem 1. Oktober 2020 als Sportlicher Leiter an der Jürgen-Graef-Allee tätig und musste gemeinsam mit Steven Degelmann vor Beginn dieser Runde einen ziemlichen Umbruch im Hammer Kader bewältigen.

Weil der Hauptsponsor plötzlich sein Engagement bei der HSV einstellte, steht dem früheren Zweitligisten noch weniger Geld zur Verfügung als es vorher schon der Fall war. Trotzdem sind die beiden Verantwortlichen davon überzeugt, dass sie eine richtig gute Auswahl beisammen haben. "Wir mussten und wollten uns auch von einigen Spielern trennen. Und wir haben jetzt Jungs dazugeholt, die sportlich wie charakterlich top zu uns passen", findet Holger Wortmann.

Zum Beispiel Patrick Schmidt. Wie noch drei andere Spieler kam der 29-Jährige vom Westfalenligisten Beckumer SV nach Hamm. Im Match gegen Erndtebrück bereitete er mit einem Doppelpack den Weg zum beinahe historischen 4:0-Sieg für die HSV. "Patrick hat während der gesamten Vorbereitung stark trainiert und war gut drauf", berichtet Trainer Steven Degelmann. "Dass er jetzt gegen Erndtebrück zweimal getroffen hat, wundert mich daher nicht."

Weitere Säulen, die das Niveau auf dem Platz laut Steven Degelmann deutlich nach oben hieven, im neuformierten Team der "Rothosen" sind Keeper Tim Oberwahrenbrock, der sogar Regionalliga-Erfahrung mitbringt und zuvor beim Benedikt-Höwedes-Klub TuS Haltern sowie beim FC Pipinsried in Bayern den Kasten hütete, Patrick Nemec, Sohn des früheren tschechischen Nationalspielers und Schalke-Kultkickers Jiri "Meister" Nemec, sowie Sebastian Stroemer und Julius Woitaschek.

"Unter den finanziellen Voraussetzungen war es gewiss nicht einfach, eine Mannschaft zusammenzustellen, mit der wir in der Oberliga bestehen können. Das ist uns, glaube ich, sehr gut gelungen", hebt der Coach den Daumen und fügt an: "Weil aber viele Spieler die Hammer Spielvereinigung mit besseren Zeiten verbinden, zieht der Verein immer noch, zumal wir von der Infrastruktur her hier top Bedingungen haben."

Schon im Pokal 4:0 gewonnen

Schon das erste Pflichtspiel war ein guter Gradmesser, um zu sehen, wie es in Hamm weitergeht. In der ersten Runde des Westfalenpokals war dann aber Westfalenliga-Neuling Westfalia Kinderhaus keine Hürde für die HSV, auch die Partie gegen die Münsteraner ging mit 4:0 aufs eigene Konto. "Das war wichtig, um vor dem Meisterschaftsstart nicht gleich wieder einen Rucksack mitzuschleppen", betont Holger Wortmann. "Schließlich waren alle nervös und haben dem Start entgegengefiebert. Nun ist uns ein riesiger Stein vom Herzen gefallen."

Nach zwei 4:0-Siegen in Folge will man in Hamm aber jetzt nicht übermütig werden. Am Sonntag geht es mit einem schweren Auswärtsspiel bei der U23 von Preußen Münster weiter. "Wir wissen, dass wir jetzt nicht jedes Spiel mit 4:0 gewinnen werden", nickt Steven Degelmann. Sondern? "Unser Ziel bleibt unverändert. Wir wollen die Oberliga halten, dafür ist der erfolgreiche Start wichtig gewesen, um zu zeigen: Mit uns ist wieder zu rechnen!"

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