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Themenwoche Trainerausbildung|27.01.2015|13:45

Mein Weg zur B-Lizenz: Die ersten Schritte

Ein Erste-Hilfe-Kurs, der nicht länger als zwei Jahre zurückliegen darf, ist zwingende Voraussetzung für die Erteilung der Trainerlizenz. [Foto: Imago]

Trainer sollen sich weiterbilden, Trainer sollen sich qualifizieren, Trainer sollen ihre Lizenzen machen. Wie geht das genau? Was müssen sie dafür tun? Was erwartet sie? FUSSBALL.DE-Redakteur Jochen Breideband ist seit Januar 2011 in Hessen Trainer der Kreisoberliga-Mannschaft seines Heimatvereins FC Germania 09 Niederrodenbach. Er hat gerade die B-Lizenz erworben. Anlässlich unserer Themenwoche Trainerausbildung schildert er seinen Weg zum Abschluss. Heute im ersten Teil: Das wartet vor dem Trainer-Lehrgang.

Für Fußballer ist entscheidend auf’m Platz. Für Trainer-Lehrlinge ist erstmal entscheidend auf’m Papier. Wer die B-Lizenz, die im alten Jahr noch C-Lizenz Leistungsfußball hieß, in Angriff nehmen möchte, muss einiges an Vorarbeit leisten. Kurzer Lebenslauf mit sportlichem Werdegang – erledigt. Polizeiliches Führungszeugnis – angefordert. Bescheinigung einer Vereinszugehörigkeit – liegt vor. Ärztliches Attest der Sporttauglichkeit – ist ausgestellt. Dazu ein zweitägiger Erste-Hilfe-Kurs, der nicht länger als zwei Jahre zurückliegen darf. Fehlen noch der Schiedsrichterschein und der Eignungstest in der Sportschule des Hessischen Fußball-Verbandes in Grünberg.

Eignungstest: Technik, Spiel und Aufsatz über deutsche Tugenden

Der Eignungstest ist eines der größten Mysterien für Nicht-Lizenz-Inhaber. Die einen gehen den Termin mit einem lässigen Schulterzucken an, weil sie irgendwo gehört haben, dass keine großen Anforderungen gestellt werden. Die anderen fahren zähneklappernd nach Grünberg, weil ihnen erzählt worden ist, wie viele Teilnehmer schon gescheitert sind. Die Wahrheit liegt, man kann es sich fast denken, in der Mitte. Man muss nicht der neue Messi oder Götze sein, um zu bestehen. Aber man sollte auch nicht dafür verantwortlich sein, dass am Ende die Bälle aus den Bäumen geschüttelt werden müssen.

"Dann hätten Sie besser aufpassen müssen"

Los geht der Eignungstest, genau, auf’m Papier. Alle Teilnehmer müssen innerhalb einer Viertelstunde einen kurzen Aufsatz zu einem vorgegebenen Fußball-Thema verfassen. In meinem Fall geht es um die deutschen Tugenden und was heutzutage im Fußball darunter zu verstehen ist. Der schriftliche Teil dient weniger inhaltlichen Zwecken, sondern in erster Linie der Überprüfung, ob jeder Lizenz-Anwärter der deutschen Sprache in Wort und Schrift ausreichend mächtig ist. Schließlich zählen Kommunikation und Vermittlungsfähigkeit zu den wichtigsten Arbeitswerkzeugen eines Trainers.

Direkt im Anschluss geht es in die Kabine zum Umziehen und dann auf den Kunstrasenplatz. Technik und Spielverhalten werden begutachtet. Pässe mit der Innenseite, Pässe mit dem Spann, Kopfball, Ballannahme, Dribbling – das fußballerische Einmaleins. Zum Schluss noch ein Spiel sieben gegen sieben auf große Tore – leider ohne Torwart, was manch Übereifrigen dazu verleitet, aus 20 Metern auf den sperrangelweit offenen Kasten zu schießen. Kann man machen, muss man nicht.

Wer das Ergebnis des Eignungstests gleich wissen will, muss tapfer sein. Ob man bestanden hat oder nicht, teilt der Hessische Fußball-Verband erst wenige Tage später per E-Mail mit. Ich darf mich über positive Nachrichten freuen: Geschafft! Also weiter zum Schiedsrichter-Neulingslehrgang.

Der Schiri-Lehrgang: Runter vom hohen Ross

Meine letzte Etappe der Vorbereitung ist gleichzeitig die umfassendste. Sechs Abende à zwei bis drei Stunden hat die Schiedsrichtervereinigung meines Fußballkreises für Neulinge vorgesehen - plus Lauftest, den ich aufgrund einer beruflichen Verpflichtung nicht wahrnehmen kann, aber dankenswerterweise nicht nachholen muss, weil ich noch aktiver Spieler einer ersten Mannschaft bin.

An den Theorie-Abenden werde ich schnell vom hohen Ross geholt und von der Überzeugung befreit, dass ich nach mehr als drei Jahrzehnten Fußball sowieso alle relevanten Regeln kenne. Welche persönliche Strafe wird wann ausgesprochen, wie wird das Spiel in welchem Fall fortgesetzt? Der Teufel steckt im Detail. Was passiert zum Beispiel, wenn ein Spieler einen direkten Freistoß ins eigene Tor schießt? Eigentor…? Falsch, es gibt Eckball, weil aus einem Vorteil kein unmittelbarer Nachteil entstehen darf. Wird der Freistoß innerhalb des eigenen Strafraums ausgeführt, muss er sogar wiederholt werden, weil der Ball erst im Spiel ist, wenn er den Strafraum verlassen hat.

Spätestens als die Tabelle an die Wand geworfen wird, in der aufgelistet ist, was bei Tätlichkeiten passiert, wenn sich Spieler außerhalb des Spielfeldes befinden oder wenn ein Spieler auf und der andere neben dem Platz steht, klingeln mir die Ohren. Ein Beispiel: Spieler A befindet sich im Feld und schlägt Gegenspieler B, der sich gerade außerhalb des Spielfeldes aufhält. Die Folge: Rote Karte, klar – und Schiedsrichterball. Da der Ort des Körperkontaktes ausschlaggebend ist, kann es keinen Freistoß geben. Es sei denn, man kommt als Schiedsrichter auf die (nicht regelkonforme) Idee, den ersten Freistoß der Fußballgeschichte außerhalb des Platzes ausführen zu lassen.

Statt Gelb gibt's ein Schmunzeln

Teilnehmer eines Schiedsrichter-Neulingslehrgangs sind auf jeden Fall hinterher deutlich schlauer. Und sie sind sensibilisierter dafür, wie anspruchsvoll der Job des Schiedsrichters ist. Das hilft Trainern, wenn sie wieder einmal versucht sind, ihrem Unmut über mutmaßliche Fehlentscheidungen freien Lauf zu lassen. Es kann aber auch zu amüsanten Regeldiskussionen mit dem Unparteiischen während eines Spiels führen. Das hört sich wenige Wochen später bei mir ungefähr so an: „Eindeutig falsch.“ „Da irren sie sich, Nummer fünf.“ „Nein, tue ich nicht. Ich habe gerade erst den Schiri-Lehrgang besucht, und da war genau so eine Situation Thema.“ „Dann hätten sie besser aufpassen müssen.“ „Dann frage ich mich, warum ich die Prüfung bestanden habe.“ Statt Gelb ernte ich ein Schmunzeln. Bei seiner Entscheidung bleibt der Schiedsrichter trotzdem – fälschlicherweise…

Zur Prüfung: 30 Fragen gilt es in meinem Schiri-Kurs zu beantworten, insgesamt 60 Punkte sind zu vergeben. Mindestens 50 sind nötig, um zu bestehen. Das klappt – wie bei den meisten der Teilnehmer am Neulings-Lehrgang, die Hälfte von ihnen 13 bis 15 Jahre alt. Für die Jungs geht es nun zu den ersten Spielen als Schiedsrichter, für mich geht es als Trainer zurück nach Grünberg - zum zweiwöchigen Lizenz-Lehrgang Basiswissen.

Hier geht's zum nächsten Teil: Lernen, richtig Trainer zu sein. Die erste Halbzeit - der Lehrgang Basiswissen.

Und hier findet Ihr den dritten Teil: Profilwoche und Prüfung.

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