Fairplay auf und neben dem Platz: Der Kampf gegen Diskriminierung
Die Landesverbände haben Anlaufstellen gegen Diskriminierung und Gewalt im Fußball eingerichtet. Alain Nkem vom NFV gibt Einblicke in seine wichtige Arbeit.
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Die glücklichen Vertreter der fünf Gewinnervereine mit (unter anderem) Spender Frank Gotthardt (vorne, 5. von rechts), FVR-Präsident Walter Desch (vorne, 4. von rechts), Tino Wagner (vorne, 6. von links; Geschäftsführer mps public solutions gmbh) und Monika Sauer (vorne, 3. von rechts; Präsidentin des Sportbundes Rheinland). [Foto: Jörg Eisbach]
Im Jahr 2016 durften sich fünf Vereine aus dem Fußballverband Rheinland (FVR) über ein neues Mini-Spielfeld freuen – ermöglicht durch die Partnerschaft des FVR mit der mps solutions gmbh und deren Inhaber Frank Gotthardt. Durch eine großzügige Spende von Frank Gotthardt, Vorstandsvorsitzender der CompuGroup Medical SE, an die FVR-Stiftung „Fußball hilft!“ und in Kombination mit dem Bolzplatzprogramm des Landes werden auf diesem Wege auch im Jahr 2017 fünf Vereine finanziell bei der Realisierung eines Mini-Spielfeldes erheblich unterstützt.
„Es gibt sicher sehr viele Möglichkeiten, sich gesellschaftlich zu engagieren und auch zahlreiche Projekte, die es zu unterstützen lohnt. Das Projekt der Mini-Spielfelder gehört für mich in mehrfacher Hinsicht dazu, und daher konnte ich mich für diese Idee auch sehr rasch begeistern“, sagt Frank Gotthardt. „Kinder haben einen unermüdlichen Drang nach Bewegung. Und Sport ist ein wichtiger Faktor für eine gesunde Entwicklung und für eine starke Gesellschaft gleichermaßen. Schon im kleinsten Alter werden über den Sport Erfolgserlebnisse eingeordnet, der Charakter geprägt und soziale Kompetenzen geschult. Mit meiner Spende möchte ich Kinder und Jugendliche zum Sport anhalten: Er fördert Teamgeist und stärkt den Zusammenhalt unter Freunden und in der Familie.“
Mehr als 40 Vereine haben sich auch im zweiten Jahr des Projekts beworben, nach den fünf bezuschussten Mini-Spielfeldern im Jahr 2016 wurden nun die nächsten fünf Vereine ausgewählt – auch sie erhalten im Jahr 2017 finanzielle Unterstützung beim Bau eines Mini-Spielfeldes. Der SV Kisselbach (Kreis Hunsrück/Mosel), der VfL Osterspai (Kreis Rhein/Lahn), der TuS Platten (Kreis Mosel), der SV Salz und der TuS Weitefeld-Langenbach (beide Kreis Westerwald-Sieg) nahmen am gestrigen Dienstag im Rahmen eines Pressegesprächs im Innovationsforum der CompuGroup Medical SE in Koblenz die Förderzusage durch die Stiftung des Fußballverbandes Rheinland „Fußball hilft!“ entgegen.
„Uns lagen auch in diesem Jahr wieder viele tolle Bewerbungen vor, die Auswahl ist uns erneut nicht leichtgefallen. Die bereits fertiggestellten Mini-Spielfelder werden gut genutzt, das habe ich gesehen und durch Gespräche erfahren. Die Vereine sind sehr glücklich, die Rückmeldungen im ersten Jahr waren hervorragend“, sagt Walter Desch, Präsident des Fußballverbandes Rheinland. „Daher gilt unser ausdrücklicher Dank auch in diesem Jahr Frank Gotthardt, der mit seiner sehr großzügigen Spende und durch das Sponsoring der mps public solutions gmbh dieses wunderbare Projekt erst möglich gemacht hat. Und durch die Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz im Rahmen des Bolzplatzprogramms wird das Projekt für die Vereine noch attraktiver.“
Dr. Tino Wagner, Geschäftsführer bei der mps public solutions gmbh, sagt: „Als Sponsor für neue Mini-Spielfelder im Rheinland engagieren wir uns für die Ziele unserer kommunalen Kunden. Der demografische Wandel erfordert, den Menschen ein attraktives Umfeld in ihrer Gemeinde oder Stadt zu bieten. Zudem ist Teamfähigkeit heute eine der wichtigsten Softskills in unserer Arbeitswelt. Durch unser Engagement wollen wir Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit bieten, gemeinsam Erfolge zu feiern, nach Niederlagen weiter zu kämpfen und so wichtige soziale Kompetenzen für ihren Lebensweg zu entwickeln.“
Monika Sauer, Präsidentin des Sportbundes Rheinland, sagt: „Minispielfelder sind Angebote an der Basis. Sie ermöglichen den Sportvereinen neue Angebote für die Kinder und Jugendlichen. Mit dem passenden Unterstützer aus der Wirtschaft kann es ein Vorbild für weitere Sportarten sein, ähnliche Angebote zu schaffen. Hier können Synergien zwischen Sport und Wirtschaft entstehen. Ganz im Sinne der breiten Basis in den Sportvereinen. Uns ist nicht bekannt, dass es gleiche Aktionen in anderen Sportarten gibt. Der Fußball hat hierbei Vorbildcharakter und kann mit seinem Know-how vielleicht anderen Sportarten helfen, Ähnliches zu realisieren.“
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