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Nationaltorwart |03.04.2022|18:15

Oberliga-Keeper beim Nationalteam von Togo

Romaric Grenz (r.): "Das erste Feedback, das ich bekommen habe, war positiv."[Foto: Togolesischer Fußballverband]

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Der FC "Blau-Weiß" Karbach aus der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar hat ab sofort einen Nationalspieler in seinen Reihen: Der erst 19 Jahre alte Torhüter Romaric Enrico Grenz kehrte gerade von seiner ersten Nominierung zurück. Zehn Tage lang absolvierte der gebürtige Koblenzer ein Trainingslager mit der Auswahl von Togo. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht Grenz über das Erlebnis und den DFB-Pokal.

FUSSBALL.DE: Hatten Sie schon Zeit, die Eindrücke aus dem Trainingslager in der Türkei zu verarbeiten, Herr Grenz?

Romaric Grenz: Die zehn Tage waren sehr spannend und wahnsinnig intensiv. An den ersten Tagen haben wir jeweils zweimal trainiert. Im Verlauf des Trainingslagers wurden die insgesamt 38 Spieler dann in A-Nationalmannschaft und U 23 aufgeteilt. Bei den Länderspielen dabei gewesen zu sein, war eine unglaubliche Erfahrung.

Unabhängig von der Nationalmannschaft: Wie ist Ihre Verbindung nach Togo?

"Es wäre ein Traum, wenn sich das wiederholen und ich auch bei einem Länderspiel zum Einsatz kommen würde"

Grenz: Mein Papa stammt von dort. Eine Tante von mir lebt auch noch in Togo. Ich war zuletzt 2018 vor Ort.

Wie hatten Sie von Ihrer Nominierung erfahren?

Grenz: Vor ein, zwei Monaten hatte der Verband erstmals zu mir Kontakt aufgenommen, ob ich mir vorstellen könnte, für Togo zu spielen. Da musste ich nicht lange überlegen. Rund eine Woche vor dem Trainingslager kam dann die Einladung, dass ich beim Trainingslager in der Türkei dabei bin.

Wie war Ihre erste Reaktion?

Grenz: Ich konnte es nicht wirklich fassen. Familie, Freunde und meine Mitspieler beim FC Karbach haben sich riesig für mich gefreut. Vom Verein kam auch schnell das Zeichen, dass ich die Reise antreten kann, obwohl ich dadurch ein Meisterschaftsspiel verpasst habe und erst am Tag unseres Verbandspokal-Halbfinales gegen die TuS Koblenz von der Länderspielreise zurückgekehrt bin.

War Ihnen denn bewusst, dass der Verband Sie beobachtet?

Grenz: Ich habe zwar im Vorfeld mitbekommen, dass eine Internetseite über Fußballtalente aus Togo auch etwas über mich geschrieben hatte. Dass ich aber eines Tages sogar bei der Nationalmannschaft sein würde, hätte ich niemals gedacht. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass sich Scouts vom Verband meine Spiele beim FC Karbach angeschaut haben.

Wie wurden Sie von der aktuellen Nationalmannschaft aufgenommen?

Grenz: Im Vorfeld hatte ich mir schon ein wenig Gedanken darüber gemacht, wie die Kommunikation klappen würde, da ich nicht Französisch spreche. Wir haben uns aber auch viel auf Englisch unterhalten, das ging sehr gut. Mit Jean-Marie Nadjombe von Fortuna Köln, Steven Mensah vom Hamburger SV und Frederic Ananou vom SC Paderborn 07 waren ja auch einige Spieler dabei, die ebenfalls in Deutschland am Ball sind. Frederic war sogar mein Zimmerkollege. Wir haben als Gruppe viel Zeit miteinander verbracht. Die anderen Spieler haben mich auch sehr gut aufgenommen. Wir hatten eine gute Stimmung im Team.

Gab es wesentliche Unterschiede zum Alltag beim FC Karbach?

Grenz: Das Niveau bei der Nationalmannschaft war noch höher, als ich es mir vorgestellt hatte. Die Trainingseinheiten waren zwar teilweise kürzer, dafür aber intensiver. Das erste Feedback, das ich bekommen habe, war positiv. Das Trainerteam war mit meinem Torwartspiel zufrieden. Nationaltrainer Paulo Duarte ist es wichtig, dass wir das Spiel nicht mit kurzen Pässen eröffnen, sondern direkt unsere Offensivspieler suchen, um Druck auf die gegnerische Defensive aufzubauen. Ich habe aber auch gemerkt, dass ich mich bei meinem Fitnesszustand noch steigern kann.

Togo konnte sich zuletzt 2006 für die Weltmeisterschaft in Deutschland qualifizieren. Haben Sie noch Erinnerungen daran?

Grenz: Ich war damals noch sehr klein. Aber mein Papa hat mir im Nachhinein viel davon erzählt. Die WM-Teilnahme gehört zu den größten Erfolgen des Verbandes. Mit Emmanuel Adebayor, der während seiner Karriere unter anderem beim FC Arsenal, Manchester City und Real Madrid gespielt hat, hatte das Team damals einen Ausnahmestürmer. Nachdem es zuletzt mit der Teilnahme am Afrika-Cup nicht geklappt hatte, wollen wir uns jetzt 2023 dafür qualifizieren. Am 25. Mai geht es für uns nach einem Trainingslager mit den Qualifikationsspielen los.

Ist die Länderspielreise ein zusätzlicher Ansporn, den Sprung in den Profibereich zu schaffen?

Grenz: Absolut. Die Nominierung für die Nationalmannschaft hat bei mir für zusätzliches Selbstvertrauen gesorgt. Es wäre ein Traum, wenn sich das wiederholen und ich auch bei einem Länderspiel zum Einsatz kommen würde. Ich will mich mit guten Leistungen beim FC Karbach erneut empfehlen. In der Meisterschaft wollen wir noch unter die besten sechs Teams kommen. Außerdem wäre der Pokalsieg und die damit verbundene Qualifikation für den DFB-Pokal eine Riesensache. Nach unserem 1:0-Sieg im Halbfinale gegen die TuS Koblenz treffen wir im Endspiel des Rheinlandpokals auf unseren Ligakonkurrenten FV Engers. Bisher war der FC Karbach noch nie im DFB-Pokal vertreten.

Seit dem zurückliegenden Sommer tragen Sie das Trikot des FC Karbach. Was hatte für einen Wechsel gesprochen?

Grenz: Ich stand zuvor beim FK Pirmasens in der Regionalliga Südwest unter Vertrag. Als Nummer drei habe ich bei der ersten Mannschaft trainiert und in der Verbandsliga bei der zweiten Mannschaft Spielpraxis gesammelt. Ich hätte auch bleiben können, wollte aber den nächsten Schritt gehen. Da hatten sich der FC Karbach und die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar gut angeboten. Ich wohne nur rund zehn Minuten von unserem Platz entfernt. Aktuell wechsle ich mich im Tor mit Florian Bauer ab. Mein Ziel ist es, mich als Nummer eins zu etablieren.

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