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Kleinwüchsige|16.02.2018|09:00

Robin Weiler: Weltmeister und E-Jugendtrainer

Robin Weiler (l.) und sein Kumpel Yannis Fischer (r.) feierten bei der WM für Kleinwüchsige in Kanada den Titel.

[Foto: Claudia Weiler]

Von der Öffentlichkeit fast unbemerkt haben 16 deutsche Athleten im vergangenen Sommer etwas Außergewöhnliches vollbracht: Den Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft für Kleinwüchsige in Kanada. Darunter auch Robin Weiler aus Singen, der neben diesem Titel eine beeindruckende Karriere durchlebt - trotz seines noch jungen Alters.

„Es ist schon ein bisschen blöd, dass ich nicht einfach rausgehen und kicken kann“, erzählt Robin Weiler. Der 16-Jährige hat sich Anfang Januar beim Schulsport den Oberschenkel gebrochen und ist nun zum Faulenzen verdammt. Seine Sehnsucht nach dem Kicken kommt nicht von ungefähr: Robin, der aus dem südbadischen Singen kommt, ist Fußballweltmeister. Mit der deutschen Nationalmannschaft der Kleinwüchsigen holte er vergangenes Jahr den WM-Titel.

Erste Teilnahme, erster Titel

Wenn er an daran zurückdenkt, gerät Robin ins Schwärmen: „Ein geiles Gefühl! Einfach atemberaubend, mit der Medaille in der Hand auf dem Siegerpodest zu stehen.“ Einer seiner Teamkollegen ist Mediendesigner und hatte sich vorher um das Outfit gekümmert – Robin und Co. traten also nicht nur auf dem Papier als deutsche Nationalmannschaft an, sie sahen auch so aus. „Das war schon krass“, erinnert sich der Schüler vom Bodensee an die Momente, in denen er sein Land vertrat: „Unglaublich“ habe es sich angefühlt, „gegen andere Nationen zu spielen.“

"Einfach atemberaubend, mit der Medaille in der Hand auf dem Siegerpodest zu stehen"

Ein tolles Erlebnis, jedoch verbunden mit harter Arbeit: Bei den sogenannten World Dwarf Games im August 2017 trat Robin in verschiedenen Einzel- und Mannschaftssportarten an, sodass er zwei Disziplinen pro Tag absolvierte. Mit dem Volleyballteam holte er Bronze, klares Highlight allerdings: das Fußballturnier. In einem der sechs Gruppenspiele hatte die deutsche Mannschaft gegen Großbritannien verloren, das deutlich wichtigere Halbfinale aber konnte sie für sich entscheiden. „Da haben wir den Briten mal gezeigt, wo es langgeht“, sagt Robin stolz. Im Finale gewann die Truppe anschließend mit 3:0 gegen die USA und sicherte sich bei der ersten Teilnahme gleich den WM-Titel. Das amerikanische Team, das die vorherigen Turniere stets dominierte, „war danach ganz schön sauer“, erzählt Robin amüsiert.

Alle vier Jahre finden die World Dwarf Games, also die Weltmeisterschaften für Kleinwüchsige, statt. Im vergangen Sommer reiste nun erstmals eine deutsche Delegation zur insgesamt siebten Auflage im kanadischen Ontario an. Bei 20 Mannschaften und rund 500 Teilnehmern war die Mannschaft aus Deutschland mit nur 16 Athleten verhältnismäßig dünn besetzt. Umso beachtlicher ist deshalb die Ausbeute von 25 gewonnenen Medaillen. Die Idee zur Teilnahme kam bei einem der mehrmals im Jahr stattfindenden Landes- und Bundestreffen des Verbandes kleinwüchsiger Menschen und deren Familien . Und nach der erfolgreichen Premiere kann die Erfolgsgeschichte im Jahr 2021, kurz nach Robins Abitur, fortgesetzt werden. „Ein Trainingslager ist schon geplant“, berichtet er.

Ausnahmegenehmigung für die C-Jugend

Training – für Robin ohnehin ein gutes Stichwort: Als ehrenamtlicher Trainer ist der 16-Jährige im Juniorenbereich des DJK Singen tätig. Vor einigen Jahren fragte ihn sein damaliger Coach, ob er nicht Lust habe, Trainer zu werden. Robin gefiel die Idee, er absolvierte sogar die Ausbildung zum DFB-JUNIOR-COACH und übernahm die zweite D-Jugend des DJK. Aktuell ist er nun Co-Trainer der E-Junioren. Warum gerade er? „Robin ist einfach ein feiner Kerl, der schon immer so einen Spaß am Fußball gehabt hat“, erzählt Ulrich Thorwesten, Abteilungsleiter der DJK-Fußballsparte. „So einer darf dem Fußball nicht verloren gehen“, findet der 59-Jährige, der sich genau wie Robin als „absolut fußballverrückt“ bezeichnet. Und der Jungtrainer selbst hat richtig Freude an seinem Job: „Ich finde es einfach cool, den Jungs beim Kicken zuzusehen“.

Zusehen und coachen allein reicht dann aber doch nicht vollends aus. Beim Jugendförderverein Singen spielt Robin deshalb auch noch selbst aktiv Fußball. Noch heute ist er berüchtigt für seinen Hattrick, der ihm vor einigen Jahren im Derby gegen die DJK Singen gelang. Durch eine Ausnahmegenehmigung ist der 1,28 Meter große Stürmer aktuell für die C-Jugend spielberechtigt. „Ganz normal“ ist das für Robin, der seit bereits mehr als elf Jahren auf dem Platz steht: „Fußball ist Fußball.“ Natürlich habe er gelegentlich kleinere Nachteile, aber die könne er wettmachen. „Auch wenn die Beine etwas kürzer sind – kicken kann er ja trotzdem“, bringt es Mentor Thorwesten trocken auf den Punkt.

Robin ist Dortmund-Fan, sein Lieblingsspieler Marco Reus. In dessen Gefühlslage kann er sich zurzeit sowieso gut hineinversetzen – der junge Amateurtorjäger durchlebt gerade eine ähnliche Leidenszeit wie der so häufig verletzte BVB-Star. Vor knapp einem Jahr brach Robin sich bereits den linken Oberschenkel, nun ist es der rechte. Seinen Optimismus verliert er deshalb aber nicht: „In spätestens zwei Monaten will ich wieder auf dem Platz stehen.“ Das wäre ihm zu wünschen, er wird schließlich gebraucht – als Trainer und (National-)Spieler.

Die deutsche Nationalmannschaft für Kleinwüchsige ist auf der Suche nach Sponsoren und freut sich über eine Kontaktaufnahme. E-Mail: info@kleinwuchs-sport.de

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