Brüder-Trio beim SV AKM Köln: "Ohne Fußball geht es nicht"
Dreimal ist in der Aufstellung des SV AKM Köln der Name Reiß zu finden. FUSSBALL.DE spricht mit den Brüdern Toni, Reimund und Marco auch darüber, wer der Beste ist.
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Best of Vereinslieder: Präsentiert von FUSSBALL.DE. [Foto: Imago]
Was der Übersteiger im Dribbling, ist der Wohlklang im Vereinslied. Aber es grätschen auch ein paar musikalische Vorstopper mit, wenn man sich einmal das Sangesgut aus den Klubs zu Gemüte führt. Zur Themenwoche Fußball und Musik hat sich FUSSBALL.DE die Texte der Klubhymnen genauer angeschaut und ein paar Perlen der Lyrik herausgepickt. Viel Spaß beim Lesen!
Im Wald da steht ein Mann
hat nur ein Tierfell an.
Am Fuß hat er den Ball
er kommt aus dem Neandertal.
Auf dem Mammut reiten wir zum Platz
in der Höhle machen wir Rabatz,
wir bleiben treu dem Urgestein
ein Taler will ich ewig sein.
(Ein Text wie eine Höhlenwandmalerei. Musikalische Tradition des Sport Club Ballfreunde Neandertal)
"Am Dienstag ist Training, am Donnerstag auch, das ist schon seit Jahren bei uns so der Brauch."
Blaue Aug’n, blonde Haar’,
ein Gesicht wie Milch und Blut.
Ja, das sind die richtigen Madeln,
die tuan ein jedem Fußballspieler guat.
(Das Dr. Sommer-Team lässt grüßen. Medizinisch-melodiös präsentiert sich die DJK Utzenhofen)
Wo der Keeper jeden Torschuss sicher hält,
wo die Abwehr einfach jeden Gegner fällt,
wo der Stopper ruft, „hinten alles raus“
da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus.
(Die Null muss steh’n, sonst muss ich geh’n. In der Defensive so stark wie im Hartreimen: FC Grün-Weiß Etzweiler.)
Und kriegen wir ’ne Packung mit nach Haus,
Ihr bekommt sie wieder, verlasst Euch drauf.
(Klingt ein bisschen nach Musik von Ennio Morricone. Mundharmonika, Desperados und Rachegelüste: SV Boostedt)
Unsere erste Mannschaft spielt aus einem Guss,
jeder weiß genau jetzt, wie er spielen muss.
Und die Lederkugel, die steht niemals still,
Tore muss man schießen, wenn man siegen will.
(Singt jetzt keinen Stuss, sonst gibt’s was auf die Nuss. Ein Song wie aus der Bütt vom SC Weitmar 45)
Der Stoff aus dem die Helden sind,
schon seit 1920 unser liebstes Kind.
Teamgeist, Taktik, Kondition,
das Fundament der Tradition!
(Leicht wie ein Sommerkleid, tänzelnd wie ein Mädchen auf der Sommerwiesen – das ist die SpVgg 20 Brakel)
Ziehen wir zum grünen Rasen raus
und tragen unser Wettspiel aus,
ob Regen oder Sonnenschein,
wir wollen lustige Fußballer sein.
(Ja, hahahaha, der SV Grohn, diese fröhlichen Sangesleute!)
Und wenn ich einst gestorben bin,
und lieg im Totenschrein,
als Ballspieler hab ich gelebt,
will auch begraben sein.
Setzt auf mein Grab ein Fußball hin,
zwei Fähnlein stellt daneben hin,
und schlag mir um die kalte Brust,
die schon rot weisse Fußballkluft.
(Melodien aus der Gruft. Liebe Leute von Rot-Weiss Leithe 1919, singen das die Sisters of Mercy oder ist das schon Gothic?)
Aber des Abends im Quartiere stürzen die Wirtschaft hinein,
trinken anstatt der Biere herrlichen Burgunderwein,
ringt durch die Adern wie Feuer,
alle sind Fröhlich dabei,
hebt hoch die Becher ihr müden Zecher ein hoch auf unsre Fußballspielerei
(„Zum blauen Bock“ gibt es leider nicht mehr, sonst hätte hier der Chor des SV Überauchen auftreten müssen.)
Doch ohne Fußball ging es kaum
Da hatten zwei denselben Traum
Wir gründen unsern eig'nen Club
Und so die Biber aus der hob.
Und draußen an der Linie läuft der Trainer auf und ab
Wie Rumpelstilzchen bringt der Peter die Spieler dann auf Trab
Der zwölfte Mann am Spielfeldrand längst eine eig'ne Welt
'ne riesengroße Fangemeinde dem Club die Treue hält.
(Wortakrobatik aus der Hauptstadt. Yo, respect, alder, digga, Biber Sport Club Spandau)
Jeden Samstag pack der Fußballspieler
in sein weitgereistes Köfferlein,
erst den Dress, die Schuhe und die Stutzen,
die Schoner für das Schienbein.
(Reimemaschine.de – oder was, SV Viktoria Gesmold)
Sind wir einst einmal verheirat,
und bekommen einen Sohn,
ein Fußball-Spieler das muss er werden,
ein Fußball-Spieler war sein Vater schon!
(Liedermund tut Wahrheit kund! Bravo, FSV Landau/Isar)
Am Dienstag ist Training,
am Donnerstag auch,
das ist schon seit Jahren
bei uns so der Brauch.
(Und um wie viel Uhr fängt das Training an, lieber SV Walderperlach?)
Der Spieler sprach, ich kann das Meckern lassen,
denn meckern kostet heute schon drei Mark;
drei Mark die kommen dann in unsere Kasse,
im Portemonnaie sind wir nicht gerade stark.
(Oldie – eindeutig vor 1999 verfasst und zwar vom SV Fortuna Eggermühlen)
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