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Fortuna Düsseldorf feiert Last-Minute-Sieg

04.11.2011, 20:25 Uhr | sid, FUSSBALL.DE

Düsseldorfs Assani Lukimya-Mulongoti (li.) und Dresdens Mickael Pote kämpfen um den Balll. (Quelle: dpa)

Düsseldorfs Assani Lukimya-Mulongoti (li.) und Dresdens Mickael Pote kämpfen um den Balll. (Quelle: dpa)

Im sich abzeichnenden Vierkampf an der Spitze der 2. Bundesliga zeigt Fortuna Düsseldorf keine Schwäche: Durch einen Treffer von Jovanovic in der Nachspielzeit setzte sich der Spitzenreiter gegen Dynamo Dresden mit 2:1 (1:1) durch. Eintracht Frankfurt spielt erst am Montag in Aue, St. Pauli und Fürth treffen am Samstag im direkten Duell aufeinander. In der Abstiegszone setzte sich der KSC mit 3:2 (1:1) gegen Ingolstadt durch. Braunschweig unterlag Union Berlin mit 1:2 (0:1).

Tabellenführer Fortuna Düsseldorf ging durch eine Einzelaktion von Beister (20. Minute) in Führung, musste bei schnellen Dresdner Kontern aber beständig auf der Hut sein. Den Ausgleich für die disziplinierten und enorm laufstarken Sachsen erzielte Poté noch vor der Pause (44.).

Die Düsseldorfer liefen sogar Gefahr, erstmals nach 21 Pflichtspielen wieder zu verlieren, weil sie ihre gerade zu Hause gewohnte Dominanz nicht entfalten konnten. Der erst in der 88. Minute eingewechselte Serbe Jovanovic schaufelte Sekunden vor Abpfiff den Ball aus dem Gewühl ins Tor und ließ 28.000 Zuschauer jubeln.

Zoundi entscheidet für Union

Braunschweig gegen Union Berlin wurde 15 Minuten verspätet angepfiffen, weil der Berliner Fan-Zug Verspätung hatte. Das Spiel entsprach dem gehobenen Mittelfeld-Niveau beider Teams und fand in Union einen glücklichen Sieger: Der gerade eingewechselte Zoundi traf für die Berliner zum 2:1 (80.). Ede hatte Berlin früh in Führung gebracht (5.), Kruppke (50.) glich für Braunschweig aus.

Der Karlsruher SC feierte nach zehn Spielen ohne Sieg unter dem Interimstrainer Markus Kauczinski endlich wieder ein Drei-Punkte-Erlebnis und stürzte dabei Ingolstadt in noch größere Nöte. Der Übergangs-Nachfolger des entlassenen Karlsruher Trainers Rainer Scharinger ließ sein Team extrem defensiv spielen und auf Konter hoffen. Spielentscheidend war ein fragwürdiger Elfmeter, den Iaschwili (57.) zum 2:1 für den KSC verwandelte. Metzelder (13.) hatte Ingolstadt in Führung gebracht, die weiteren Tore für Karlsruhe erzielten Kempe (26.) und Lavric (76.) zum 3:1. Der Anschlusstreffer von Hartmann (86.) kam zu spät.

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Quelle: sid, FUSSBALL.DE

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