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Amateurstatistiken

75:0 |22.10.2018|17:00

75:0 Tore: Kreisligist mit Wahnsinnsbilanz

Der Geisecker SV II spielt in der Kreisliga B aktuell jeden Gegner an die Wand.[Foto: FUSSBALL.DE]

Die Zweitvertretung des Geisecker SV beeindruckt mit exzellenter Tordifferenz bei acht Siegen aus acht Spielen. Ungeschlagen ist auch der SV 1966 Kray, dem in 13 Ligapartien das Kunststück von bereits zehn Unentschieden gelungen ist. Ein Kunstschuss aus der eigenen Hälfte erfreute den SV Gottsdorf im Derby gegen den TSV Wegscheid. Nicht-Alltägliches aus dem Amateurfußball in unserer Rubrik Kurzpass kurios.

75:0 Tore und fünf eingesetzte Keeper

75 Tore in acht Partien klingt nach einer Wahnsinnsbilanz. Diese herausragende Statistik weist derzeit die zweite Mannschaft des Geisecker SV auf. Die Mannschaft von Trainer Thomas Latta trifft damit im Schnitt mehr als neun Mal pro Spiel. Doch die unglaubliche Torquote der Geisecker ist nicht das einzige Kuriosum. In den bisher gespielten acht Partien kassierte der Tabellenführer der Kreisliga B-West Iserlohn bislang nicht einen einzigen Gegentreffer – und das mit bereits fünf eingesetzten Torhütern.

„Mit so einem Start hätte ich nie gerechnet. [...] Wir können uns einfach auf die Torhüter und Abwehr verlassen“, schwärmt Cheftrainer Latta gegenüber den Ruhr Nachrichten . Und nicht nur auf seine Defensive kann er sich verlassen. Insbesondere vor dem gegnerischen Tor ließ es der nahe an Dortmund gelegene Klub krachen.

Auf den 18:0-Auswärtsieg in Platte-Heide zum Ligaauftakt folgte zuhause gegen den MSV Iserlohn ein weiterer ungefährdeter 16:0-Erfolg. Und auch beim SC Tornado Westig ll (8:0), gegen den VfK Iserlohn ll (14:0) oder den FC Schwerte (8:0) gaben sich die Geisecker keine Blöße und demonstrierten ihren Torhunger. Lediglich beim 1:0-Auswärtssieg vergangenen Sonntag gegen den derzeit achtplatzierten FC Iserlohn ll stand ein erneuter Erfolg auf der Kippe. Letzten Endes gewannen die Geisecker auch diese Partie und führen die Tabelle mit 24 Punkten und 75:0 Toren in acht Partien weiterhin völlig verdient an.

Remis-König der Kreisliga

Martin Schmidt setzte zum Start seiner Trainertätigkeit beim VfL Wolfsburg einen neuen Bundesliga-Rekord. Sieben Remis in Serie fabrizierten die Wölfe zu Beginn unter der Regie des Schweizers. Eine außergewöhnliche Quote, über die der SV 1966 Kay nach dem Ende ihrer Hinrunde aber nur müde lächeln kann. Nach 13 Spieltagen in der 302 Kreisliga 2 Inn/Salzach haben die Oberbayern als Viertplatzierter erst drei Siege, aber bereits zehn (!) Unentschieden vorzuweisen. Zuletzt teilte sich der SV fünf Mal in Folge die Punkte.

„Kay bleibt ungeschlagen - doch wieder nur Remis“ – hieß es Anfang Oktober bereits auf der vereinseigenen Webseite. Da hatte der SV 1966 Kay dem Spitzenreiter TuS Traunreut zuhause ein 2:2 abgetrotzt. Eine Woche später, am vergangenen Wochenende, fuhr der Remis-König dann zum Vorletzten SV Riedering. Mehr als ein 1:1, also eine erneute Punkteteilung, sprang aber – wenig überraschend – auch gegen das Team aus der unteren Tabellenregion nicht hinaus. Nun gastiert der SV 1966 Kay zum Rückrundenstart am Sonntag beim FC Hammerau – das Hinspiel ging übrigens 1:1-Unentschieden aus.

Tor aus der eigenen Hälfte

0:1 per Eigentor hinten, ab der 72. nach einer Roten Karte in Unterzahl -  für den SV Gottsdorf , den Vorletzten der A-Klasse GR06-K2 Waldkirchen, sah es im Derby beim Tabellenzweiten TSV Wegscheid eine Viertelstunde vor Schluss düster aus. Es folgte eine denkwürdige Schlussphase mit zwei kuriosen Treffern der in Unterzahl spielenden Gottsdorfer.

Beim ersten Tor in der 76. Minute zeigte der 35-Jährige Radek Sedlicky seine ganz Routine. Er nutzte die starken Winde auf dem Sportplatz aus und versenkte den Ball aus der eigenen Hälfte über den verdutzten Torhüter des TSV Wegscheid zum Ausgleich. „In dem Moment hab' ich sofort geglaubt, dass uns dieses Tor so sehr aufrüttelt, dass wir Wegscheid besiegen können, auch mit einem Mann weniger“, berichtete der Torschütze auf Anfrage von FUSSBALL.DE . Doch die Freude bei den Gästen währte nur kurz, denn in der 82. Minute folgte der nächste Nackenschlag – der erneute Führungstreffer für den TSV Wegscheid.

Doch wer den dezimierten SV Gottsdorf nun bereits abschrieb, wurde eines Besseren belehrt. Nach einem weiten Abschlag von Torhüter und Spielertrainer Andrea Crosariol flog der Ball bis in den Wegscheider Strafraum. Dessen Keeper konnte das Spielgerät nicht festhalten, sodass Jakob Höfler es sich nehmen ließ, in der 88. Minute das späte 2:2 zu erzielen.

Der SVG hatte also tatsächlich ein zweites Mal einen Rückstand gegen das Spitzenteam aus dem Nachbarort Wegscheid egalisiert. Für die Gottsdorfer ein gefühlter Derby-Sieg, der nach zuvor erst fünf Punkten aus elf Spielen für die kommenden Wochen sicherlich Auftrieb geben sollte.

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