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Amateurstatistiken

Kurzpass kurios|21.05.2019|08:00

Abstieg abgewendet: Torwart-Tor in der 97.

Held im Abstiegsduell: Bork-Torhüter Jan Stember erzielt in der 97. Minute den Ausgleich gegen Niederaden.[Foto: Giuliano Buccini/Collage DFB]

Spannender geht's nicht! Zwei absolute Abstiegskrimis fanden zuletzt ihre Höhepunkte in der letzten Minute der Nachspielzeit: Dem Torwart des PSV Bork gelang der Ausgleichstreffer, der MTV Gifhorn erzielte nach Rückstand bei Ablauf der regulären Spielzeit noch den Siegtreffer. Nicht Alltägliches aus dem Amateurfußball in unserer Rubrik Kurzpass kurios.

Die Nachspielzeit neigt sich bereits dem Ende zu als der PSV Bork im Abstiegsduell gegen den direkten Konkurrenten TuS Niederaden mit 0:1 hinten liegt. Es droht ein direkter Abstiegsplatz. Die letzte Hoffnung: Ein Eckball in der 97. Minute. Ganz Bork lauert vor dem gegnerischen Tor, sogar Torwart Jan Stember. Auf Umwegen fällt ihm der Ball vor die Füße, und er trifft. 1:1, das Spiel ist aus - und Bork verteidigt in letzter Sekunde den Relegationsplatz.

Es ist bereits der 28. Spieltag der Kreisliga A 2 Unna-Hamm, der Kampf um den Relegationsplatz könnte spannender kaum sein. Der direkte Klassenverbleib ist sowohl für den TuS Niederaden als auch den PSV Bork bereits unerreichbar geworden. Mit zwei Punkten Vorsprung vor dem direkten Konkurrenten reist der PSV Bork nach Niederaden. In der 80. Spielminute gehen die Hausherren in Führung - und wären damit an Bork vorbei auf den Relegationsplatz geklettert. Doch ein Eckball in der letzten Minute der Nachspielzeit leitet die Wende ein: Joshua Schubert köpfte an die Latte, der Ball fällt dem etwa sieben Meter vor dem Tor wartenden Stember vor die Füße und der Keeper rettet sein Team in letzter Sekunde.

"Der Ball lag im Tor, und alle sind auf mich draufgesprungen", berichtet Torhüter Jan Stember von seiner Heldentat. "Der Schiedsrichter hat die Partie dann gar nicht mehr angepfiffen, die Erleichterung war riesengroß." Ausgerechnet für diese entscheidende 97. Spielminute hatte er sich sein erstes Torwart-Tor aufgehoben - wichtiger hätte der Treffer kaum sein können, "sonst wären wir schon so gut wie abgestiegen", so der Torschütze. Ob er aufgrund seiner Torgefahr auch in den entscheidenden letzten beiden Partien stürmen werde? "Ich denke eher nicht. Wenn es aber eng wird, gehe ich wieder mit nach vorne." Die fällige Kiste Bier für diesen entscheidenden Treffer spendiert er seinen Teamkollegen sicher gerne.

"Der Ball lag im Tor, und alle sind auf mich draufgesprungen. Der Schiedsrichter hat nicht mehr angepfiffen, die Erleichterung war riesengroß."

Man stelle sich vor, man liegt in der 89. Spielminute mit 0:1 gegen den direkten Abstiegskandidaten zurück. Noch dazu durch ein unglückliches Eigentor. Nur wenige Sekunden ist man getrennt vom sicheren Abstieg. Doch dann gelingt doch noch der Ausgleich und ganz am Ende, fast mit dem Schlusspfiff, sogar schließlich das Siegtor. Ein echtes "Herzschlagfinale" - und so geschehen am vergangenen Wochenende beim MTV Gifhorn.

Luczkiewicz-Siegtor in der 95.

In der Partie gegen den Tabellennachbarn VfL Oythen liefern die Gifhorner eine gute Partie, müssen aber kurz vor Schluss den Gegentreffer hinnehmen und stehen plötzlich mit dem Rücken zur Wand. Es fehlen zwei Tore, um weiterhin an den Klassenverbleib zu glauben. Nachdem Maximilian Krüger in der Nachspielzeit den Ausgleich erzielt, flammt noch mal neue Hoffnung auf. "Wir wussten das Oythe nach dem 1:1 aufmachen wird, um überhaupt noch eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben, dann haben wir auf unsere Chance gelauert", berichtet Stürmer Melvin Luczkiewicz im Gespräch mit FUSSBALL.DE . Er war es dann auch, der in der 95. Minute schließlich zum vielumjubelten 2:1-Endstand traf: Frei vor dem Oyther Torwart behielt der 24-Jährige die Nerven und schob aus 15 Metern eiskalt ein. "Der Jubel war natürlich riesig", so Luczkiewicz weiter.

"Zuerst konnte ich es nicht glauben, aber es hat dann natürlich gut in die verrückte Champions League-Woche reingepasst", sagt der Torjäger in Anspielung auf die späten Siege des FC Liverpool und der Tottenham Hotspurs in der Königsklasse. Während die Profis nun um Europas Krone spielen, kämpfen die Amateure vom MTV Gifhorn weiter um den Verbleib in der Oberliga Niedersachsen. Dafür wollen Luczkiewicz, der im Sommer wechselt und sein vorerst letztes Spiel für den MTV bestreitet, und sein Team alles geben: "Wir haben es selbst in der Hand. Zum Saisonschluss will man natürlich nicht mit einem Unentschieden oder einer Niederlage dastehen."

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