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Finaltag der Amateure |19.05.2016|17:00

Babelsberg: Mit 2.000 Fans nach Luckenwalde

Auf die Luckenwalder Spieler (rechts) kommt einiges zu: 2.000 Fans des SV Babelsberg werden zum Endspiel am Finaltag der Amateure erwartet. [Foto: Imago (2) / Collage: FUSSBALL.DE]

Ingo Nachtigall kennt vor dem Duell um den Brandenburg-Pokal zwischen den beiden Nordost-Regionalligisten FSV 63 Luckenwalde und SV Babelsberg 03 am Finaltag der Amateure am Samstag, 28. Mai, (ab 12.30 Uhr live in der ARD) im Werner-Seelenbinder-Stadion des FSV beide Vereine sehr genau. Nachtigall, bis zum Saisonende Interimstrainer in Luckenwalde, war an einem Kuriosum der deutschen Fußballgeschichte beteiligt.

Zunächst hatte der ehemalige Junioren-Nationalspieler der DDR (15 Einsätze) 2001 als Co-Trainer von Hermann Andreev großen Anteil am größten Erfolg der Babelsberger Vereinsgeschichte, dem Aufstieg in die 2. Bundesliga. Wenige Monate später wurde Nachtigall entlassen - sein Chef Andreev durfte aber (bis zur Winterpause) bleiben. In dieser Form ein bis heute einmaliger Vorgang im Profifußball. Babelsberg schaffte den Klassenverbleib unter Horst Franz nicht, stieg in die damalige Regionalliga Nord ab.

FSV 63 Luckenwalde

In dieser Saison gelang dem FSV Luckenwalde im Viertelfinale des Brandenburg-Pokals eine große Überraschung. Noch unter der Regie von Trainer und Ex-Nationalspieler Jörg Heinrich, der einst mit Borussia Dortmund Champions League-Sieger wurde, gelang ein 1:0 nach Verlängerung gegen den klassenhöheren FC Energie Cottbus. Pokal-Held Mame Diouf (111.) beförderte den jetzigen Drittliga-Absteiger mit seinem Tor aus dem Wettbewerb.

Trotz der Erfolge im Pokalwettbewerb musste Heinrich Mitte März seinen Stuhl räumen - ausgerechnet nach einem 1:6 gegen Finalgegner SV Babelsberg 03 . Von 21 Ligaspielen hatte der FSV bis dahin nur drei gewonnen. Die Bilanz von Heinrichs Nachfolger Nachtigall ist deutlich positiver. Nach elf Partien stehen sechs Siege, ein Remis und vier Niederlagen zu Buche. Schon einen Spieltag vor Saisonende steht fest, dass Luckenwalde zumindest Rang 16 in der Abschlusstabelle belegt.

Dieser Rang würde allerdings nur dann die weitere Teilnahme an der 4. Liga bedeuten, wenn der Nordost-Meister (FSV Zwickau oder Berliner AK ) über die Playoff-Partien den Sprung in die 3. Liga schafft. Die Entscheidung darüber fällt am 29. Mai - also nur einen Tag nach dem Finaltag der Amateure .

Die wichtigsten Fakten:

Gründungsjahr: 1963

Mitgliederzahl: 300

Liga-Zugehörigkeit: Regionalliga Nordost

Trainer: Ingo Nachtigall

Liga-Toptorjäger: Mame Diouf (acht Saisontreffer)

Größter Erfolg der Vereinsgeschichte: Aufstieg in die Regionalliga Nordost (2015)

Weg ins Finale: SG Burg (7:1), SV Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf (5:1), SV Altlüdersdorf (4:2 n.V.), FC Energie Cottbus (1:0 n.V.), Ludwigsfelder FC (1:0)


SV Babelsberg 03

Seinen bislang größten Pokalerfolg feierte der SV Babelsberg 03 in der Saison 2006/2007. Die erste Runde des DFB-Pokals wurde nach einem Freilos überstanden. Anschließend gelang ein 2:1-Erfolg gegen den damaligen Zweitligisten SpVgg Unterhaching, bevor sich die Potsdamer in der dritten Runde dem damaligen Bundesligisten SC Freiburg erst in der Verlängerung 2:4 geschlagen geben mussten.

Neben einer Saison in der 2. Bundesliga (2001/2002) gehört der Sprung in die eingleisige 3. Liga 2009/2010 zu den größten Erfolgen des Vereins. Nach drei Jahren Drittklassigkeit musste Babelsberg jedoch wieder den Gang in die Regionalliga Nordost antreten. Cem Efe ist seit dem Abstieg 2013 Trainer der „Filmstädter“, die ihren Spitznamen den nahe gelegenen Babelsberger Filmstudios verdanken. Unter Efe verbesserten sich die Platzierungen stetig. Stand im ersten Jahr noch Platz 14 zu Buche, beendete Babelsberg die vergangene Saison auf Rang elf. Nach der aktuellen Spielzeit wird der SVB erneut verbessern und einen Rang in der oberen Tabellenhälfte belegen.

Derzeit hat Efe nach einem Verkehrsunfall auf der Autobahn, an dem auch ein Lkw beteiligt war, mit den Folgen einer Gehirnerschütterung zu kämpfen, fehlte deshalb beim letzten Punktspiel gegen den FC Schönberg 95 (3:0). „Mir geht es wieder gut. Beim Pokalfinale sitze ich auf jeden Fall wieder auf der Bank“, so der SVB-Trainer im Gespräch mit FUSSBALL.DE .

Einen klaren Favoriten sieht der 37-Jährige trotz der positiven Punktspielbilanz für seine Mannschaft (1:1, 6:1) im Pokalfinale nicht: „Seitdem Ingo Nachtigall den FSV übernommen hat, ist das Team richtig gut in Form. Besonders auf das schnelle Umschaltspiel der Luckenwalder müssen wir aufpassen. Außerdem spielen sie im heimischen Stadion.“

Efe hofft allerdings, dass die Babelsberger Anhänger die Auswärtspartie zu einem atmosphärischen Heimspiel machen werden: „2000 Fans werden mindestens mitkommen. Sie werden uns nach vorne peitschen.“ Fraglich ist, ob Mittelfeldspieler Lovro Sindik die Stimmung auf dem Platz genießen kann. Der 24-jährige fehlt seit Wochen wegen einer Hodenentzündung.

Die wichtigsten Fakten:

Gründungsjahr: 1991

Mitgliederzahl: 1000

Liga-Zugehörigkeit: Regionalliga Nordost

Trainer: Cem Efe

Liga-Toptorjäger: Andis Shala (22 Saisontreffer)

Größter Erfolg der Vereinsgeschichte: Aufstieg in die 2. Bundesliga (2001)

Weg ins Finale: Lindower SV Grün-Weiß (11:0), BSC Rathenow 1994 (5:1), SV Grün-Weiß Brieselang (1:0 n.V.), FC Strausberg (3:1), FSV Union Fürstenwalde (2:0)

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