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Serie "Familienbande" |22.05.2016|16:00

Die Füllkrug-Knipser: Anna-Lena trifft öfter

Anna-Lena und Niclas Füllkrug gemeinsam mit ihrem jüngeren Bruder Mika ganz in zivil (oben links) und jeweils in ihren Mannschaftstrikots vom 1. FC Nürnberg und vom ESV Fortuna Celle (mittlere Reihe, 2. von links). [Foto: Getty Images/Privat/Collage FUSSBALL.DE]

Dass der 1. FC Nürnberg die Möglichkeit hat, über die Relegation den Weg zurück in die Bundesliga zu gehen, verdankt der "Club“ auch Stürmer Niclas Füllkrug. Mit 14 Liga-Treffern ist der gebürtige Hannoveraner in dieser Saison der beste Torjäger der Mannschaft. Der Torriecher liegt vermutlich in den Genen. Denn auch seine jüngere Schwester Anna-Lena erzielte für den ESV Fortuna Celle in der Regionalliga Nord der Frauen in diesem Jahr die meisten Treffer. Eine neue Folge der Serie Familienbande.

Nicht zuletzt lag es auch an Niclas Füllkrug, dass seine dreieinhalb Jahre jüngere Schwester Anna-Lena ebenfalls mit dem Fußballspielen begann. „Ich wollte immer sein wie mein Bruder“, betont die heutige Spielerin des ESV Fortuna Celle. Doch nicht nur seine vielen Tore für die verschiedenen Juniorenmannschaften des TuS Ricklingen , für den ihr jüngerer Bruder Mika nun spielt, veranlassten sie dazu, ebenfalls mit einer der beliebtesten Sportarten Deutschlands anzufangen. Besonders reizte Anna-Lena Füllkrug das Gemeinschaftsgefühl einer Fußballmannschaft zu erleben. „Ich habe gesehen, dass man beim Fußball viele Kumpels hat und das wollte ich auch.“

"Das Potenzial für die Bundesliga hat sie und es wäre interessant, sie dort zu sehen"

Fast schon logisch, dass Anna-Lena Füllkrug in der Aufstellung ihres Regionalliga-Teams wie Niclas beim 1. FC Nürnberg die Rolle in der vordersten Position einnimmt – und das mit 16 Treffern äußerst erfolgreich. Zusammengerechnet schoss das Geschwisterpaar in den Liga-Spielen dieser Saison schon 30 Tore. Diese Marke können die beiden sogar noch weiter ausbauen. Die Stürmerin bestreitet am Wochenende die letzte Partie dieser Spielzeit, der frühere deutsche U-Nationalspieler kämpft in der Relegation gegen Eintracht Frankfurt in zwei Duellen um den Aufstieg in die Bundesliga.

Trotz der Abschlussqualitäten fällt den Geschwistern Füllkrug ein Vergleich ihres fußballerischen Könnens nicht leicht – allein aus dem Grund der komplett unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen im Frauen- und Männerfußball. „In Sachen Schnelligkeit ist Niclas natürlich besser“, sagt Anna-Lena. „Technisch sind wir vielleicht auf einer Höhe. Beim Zweikampf oder auch im Kopfballduell denke ich außerdem, dass ich mithalten kann.“ Ihr Bruder sieht das genauso, sieht sogar eine herausragende Begabung im spielerischen Bereich, denn: „Auch von der Spielintelligenz her hebt sie sich ab und spielt eher wie die Jungs.“

Während Niclas Füllkrug mit dem 1. FC Nürnberg in der nächsten Saison vielleicht wieder in der Bundesliga aufläuft und seine bisherigen 23 Bundesliga-Einsätze, die er für seinen damaligen Verein Werder Bremen absolvierte, ausbauen kann, spielt Anna-Lena mit der Regionalliga Nord noch in der dritten Liga im Frauenfußball. Doch sie hat sich das Ziel gesetzt, zumindest einmal in der höchsten deutschen Spielklasse aufzulaufen. Diesen Schritt traut ihr der 23-jährige Profi-Fußballer jedenfalls zu. „Das Potenzial für die Bundesliga hat sie und es wäre interessant, sie dort zu sehen.“

Als älterer Bruder sorgt er sich allerdings auch um seine Schwester. Im Vergleich zu den Männern bekommen Frauenfußballerin ein deutlich geringeres Gehalt. Ein Wechsel in eine neue Stadt – wie im Profibereich der Herren – ist deswegen meistens nicht ohne weiteres möglich. „Im Frauenfußball kann man nicht alles aufgeben. Es geht eben nicht, ohne Geld zu verdienen“, betont Niclas Füllkrug. An jenem beruflichen Zweig arbeitet Anna-Lena Füllkrug momentan. Sie studiert Mathe und Sport auf Grundschullehramt.

Die Warnung des großen Bruders verdeutlicht das gute Verhältnis der Geschwister. Da liegt es auf der Hand, dass sie über die Ergebnisse des anderen immer bestens informiert sind. Wenn es sich zeitlich einrichten lässt, beobachten sie das Geschehen aus nächster Nähe, auf dem Sportplatz oder im Stadion. Niclas Füllkrug sah so einen Viererpack seiner jüngeren Schwester gegen den Hamburger SV . Anna-Lena Füllkrug schaute sich vor kurzem die Partie des 1. FC Nürnberg bei Eintracht Braunschweig an. Noch handelte es sich dabei um die dritte und zweite Liga. Doch vielleicht bald schon können beide bei einem Besuch eine Partie der jeweiligen höchsten deutschen Spielklasse betrachten.

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