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Familienbande |26.09.2018|12:30

Fünf Studtruckers in fünf Vereinen

Marlen, Devin, Marwin und Marius (v.l.n.r.). bilden de fußballbegeisterte Familie Studtrucker. [Foto: Privat]

Ein ganz normales Wochenende in Ostwestfalen. Am Samstag spielt der 14-jährige Devin mit der C-Jugend des TSV Oerlinghausen um 14.30 Uhr bei der JSG Kirchheide/Entrup. Am Sonntag geht es weiter, dann ist zunächst die kickende Co-Trainerin Marlen (25) mit den Frauen II von Arminia Bielefeld beim SC Vlotho (13 Uhr) gefordert. Der 19-jährige Marius empfängt mit dem Kreisligisten TuS Asemissen um 15 Uhr die SG Bentorf/Hohenhausen. Zeitgleich muss Papa Stefan (51), Coach beim Bezirksligisten VfB Schloß Holte – und mit Marlens Freund als Spieler in seiner Mannschaft – um 15 Uhr zum TuS Dornberg. Nur Marwin (28) vom Regionalligisten SC Wiedenbrück hat frei, er ist zurzeit verletzt. Willkommen bei den Studtruckers – die neueste Folge unserer Serie „Familienbande“.

Am 29. Oktober 2010 gehen für Marwin Studtrucker die Sterne auf. Der damals 20-Jährige feiert sein Debüt auf der Bielefelder Alm. Das Heimspiel der Arminia Bielefeld gegen Energie Cottbus geht zwar mit 1:2 verloren und der Nachwuchsangreifer darf sich nur sieben Minuten lang auf dem Platz präsentieren, doch er ist seinem Traum jetzt ganz nahe: als Profi mit seinem Verein in der Bundesliga zu spielen und damit in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. „Auf der Alm zu spielen, war immer mein großes Ziel. Ich kannte die besondere Atmosphäre ja schon von meinem Papa, aber ich war noch ein kleiner Junge, als er da gespielt hat“, erinnert sich Marwin Studtrucker.

Europameister Ziege als Förderer

Stefan Studtrucker, geboren in Hagen und als Spieler unter anderem über die Stationen VfL Bochum und Wattenscheid 09 in Bielefeld gelandet, bringt es in seiner Karriere auf acht Einsätze in der ersten und 32 in der zweiten Bundesliga. Marwin, der älteste Sohn, erbt das Stürmerblut, doch sein Glück im Profifußball währt nicht lange. „Christian Ziege war damals mein Förderer, er hat mich aus der zweiten Mannschaft zu den Profis hochgezogen und mich in der zweiten Bundesliga ins kalte Wasser geschmissen“, berichtet Marwin Studtrucker und führt aus: „Leider waren wir in dieser Saison nicht sonderlich erfolgreich und standen unten, so dass der Verein in der Winterpause den Trainer gewechselt hat. Ewald Lienen kam, er hat leider nicht auf mich gesetzt und zurück in die Reserve geschickt. Ich war noch jung, konnte das überhaupt nicht verstehen und habe zwischenzeitlich sogar komplett die Lust am Fußball verloren.“

„Auf der Alm zu spielen, war immer mein großes Ziel"

Mit fünf spielt er bereits im Verein, beim TuS Asemissen vor der Haustür. Mit elf wechselt er mit ein paar Freunden zum SV Werl-Aspe . „Das war der nächst höhere Verein bei uns in der Gegend. Es ging auch darum, es in die Kreisauswahl zu schaffen, das war dort besser möglich als in Asemissen“, erklärt Marwin Studtrucker. Nur ein Jahr später wagt er dann den Sprung zu Arminia Bielefeld. Bei einem Hallenturnier mit Werl-Aspe fällt er den Bielefeldern auf und wird zum Probetraining eingeladen.

Mit Demme in der Armina-Jugend

Von der D-Jugend bis zu den Senioren, zunächst in der Reserve und dann bei den Profis, verbringt er insgesamt neun Jahre bei der Arminia. „Die Zeit war nicht nur sportlich eine Riesenbereicherung für mich, sondern hat sicherlich auch meine Selbständigkeit und meine Disziplin stark gefördert. Ich musste schließlich nach der Schule vier-, fünfmal die Woche mit dem Zug zum Training und abends wieder zurück“, erzählt Marwin Studtrucker. Mit einigen seiner Weggefährten – Patrick Ellguth (heute SV Straelen ) und Yannick Grützner (heute SC Herford ) – ist er noch heute befreundet. Zu einem anderen damaligen Mitspieler hat er noch sporadisch Kontakt, sie laufen sich über den Weg, wenn der an einem freien Tag mal nach Hause fährt: Es ist der Leipziger Diego Demme.

Bis zur besagten Winterpause in der Saison 2010/2011 geht es für Marwin Studtrucker sportlich nur bergauf. Dann kommt mit dem Trainerwechsel in Bielefeld der Bruch. „Bis dahin stand für mich immer nur der Fußball im Vordergrund, doch dann habe ich bei den Stadtwerken Bielefeld eine Ausbildung zum Industriekaufmann aufgenommen und bin zum SC Wiedenbrück gewechselt“, verrät Marwin Studtrucker.

Nach drei Jahren beim Regionalligisten Wiedenbrück und seinem Berufsabschluss will er es aber im Fußball noch einmal wissen und zurück in den Profifußball. Anfragen unter anderem von Alemannia Aachen und den Sportfreunden Lotte lehnt er ab, weil sein Ziel mindestens die 3. Liga ist. Dann kommt ein Angebot von Rot-Weiss Essen , auch „nur“ ein Regionalligist, aber ein großer Traditionsverein mit vielen Zuschauern und hohen Ambitionen. Zwei Jahre spielt Marwin Studtrucker an der Essener Hafenstraße, danach ebenfalls zwei Saisons beim 1. FC Saarbrücken und seit diesem Sommer wieder in Wiedenbrück.

Parallel zum Fußball nimmt er bereits in Saarbrücken ein Fernstudium am IST in Düsseldorf auf, bildet sich in den Fächern Sportbusiness und Sportmanagement weiter. „Nur Fußball zu spielen, war mir immer zu langweilig, ich brauche auch Beschäftigung für den Kopf“, sagt Marwin Studtrucker und betont: „Der Bereich Sportmarketing und -vermarktung interessiert mich sehr, daher kann ich mir gut vorstellen, später einmal in diesem Bereich zu arbeiten.“

Mit seinen 28 Jahren aber hat er vorerst noch sportliche Ziele als Aktiver. Wenn er wieder richtig fit ist und über einen längeren Zeitraum verletzungsfrei bleibt, will er möglichst noch einmal eine oder vielleicht sogar zwei Klassen höher angreifen. Papa Stefan blitzt da bei ihm vorerst ab. „Als letztens einer seiner Stürmer ausgefallen ist, hat er schon geflachst, er würde mich spätestens in der Winterpause zum VfB Schloß Holte holen“, berichtet Marwin Studtrucker und winkt lachend ab: „Nee, Bezirksliga ist noch nichts für mich.“

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