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Familienbande |16.01.2019|16:45

Heinemann: Vater und Sohn in der Kreisliga B

Sohn Lukas über seinen Vater Frank Heinemann: "Er ist auch noch fitter als die meisten von uns.“[Foto: privat]

Manchmal dauert eine Pause eben länger. Bei Frank Heinemann waren es über 23 Jahre zwischen seinem vorletzten und seinem letzten Punktspiel. Das eine war im August 1995, ein 1:0-Sieg in der 2. Liga mit dem VfL Bochum bei Hannover 96, das andere ein 0:0 in der Kreisliga B gegen den Hammerthaler SV: im Dezember 2018, und zwar mit seinem Sohn Lukas in einer Mannschaft – die neueste Folge unserer Serie Familienbande.

SV Vöde , DJK Hiltrop-Bergen und VfL Bochum . Mehr Stationen gibt es nicht in der Spielerkarriere von Frank „Funny“ Heinemann. „Bochum, ich komm' aus dir“ hätte Herbert Grönemeyer auch für ihn schreiben können. Nach 216 Einsätzen in der Bundesliga und 2. Liga für seinen Klub wird er Trainer. Natürlich beim VfL. Von 1996 bis 2009 assistiert der frühere Mittelfeldrenner sieben verschiedenen Chefs: Klaus Toppmöller, Ernst Middendorp, Bernard „Ennatz“ Dietz, Ralf Zumdick, Rolf Schafstall, Peter Neururer und Marcel Koller. Zweimal darf die treue Bochumer Seele sogar ein paarmal ins Ausland, als der VfL erst unter Toppmöller und später unter Neururer sensationell in den UEFA-Cup einzieht.

Von Bochum nach Hamburg

Den Ruhrpott verlässt Frank Heinemann erstmals im Sommer 2011, arbeitet als „Co“ zwei Jahre beim Hamburger SV und nach seiner Rückkehr 2013 nach Bochum für weitere zwei Jahre beim VfL zuletzt zweimal unter Norbert Meier beim SV Darmstadt und 1. FC Kaiserslautern. Seit September 2017 ist er nun vereins-, aber beileibe nicht beschäftigungslos: Mit seinem alten Weggefährten Peter Neururer betreute er im vorigen Sommer ehrenamtlich die vereinslosen Profis im Fußball-Camp in Duisburg – und hat endlich wieder Zeit, selber die Schuhe zu schnüren.

„Mein Papa bringt spielerisch ein ganz anderes Niveau rein“

Statt beim Cageball mit Kumpels aus Jux zu kicken, wird es für „Funny“ plötzlich noch einmal ernst. Er besorgt sich einen Spielerpass, meldet sich beim SV Herbede an und geht regelmäßig zum Training der zweiten Mannschaft von Coach Björn Brose. Einer seiner Mitspieler im Team des B-Ligisten: Sohn Lukas. „Weil ich zuletzt ja als Trainer keinen Verein mehr hatte, habe ich mir natürlich öfters seine Spiele angeschaut. Dann haben ihn seine Teamkumpel angesprochen, so nach dem Motto: 'Frag doch mal deinen Vater, ob er nicht bei uns mitkicken möchte!' Er hat sich erst ein wenig geziert und wollte das nicht, aber nachdem ich zum ersten Mal beim Training war, hat es riesen Spaß gemacht“, erzählt Frank Heinemann.

Mehr als das! „Er bringt spielerisch ein ganz anderes Niveau bei uns rein. Da merkt man einfach, dass er mal in der Bundesliga gespielt hat und wir nur Kreisliga-Kicker sind“, lobt Lukas seinen Vater und fügt lachend hinzu: „Er ist auch noch fitter als die meisten von uns.“

Einmal Herbede, immer Herbede

Weil Lukas Heinemann Knieprobleme hat und der 22-Jährige fast während der gesamten Hinrunde ausfällt, dauert es schließlich bis Dezember, ehe beide Heinemänner tatsächlich gemeinsam für den SV Herbede II in der Kreisliga B auflaufen. „Das ist eine tolle Truppe, viele der Jungs kennen sich schon seit der F- oder E-Jugend“, berichtet Frank Heinemann.

Lukas spielt seit dem fünften Lebensjahr in Herbede, einem Stadtteil von Witten. Als er aus der A-Jugend kommt, schließt sich der angehende Elektroniker für Betriebstechnik mit weiteren vorherigen Juniorenspielern zur vierten Mannschaft des SVH zusammen. Dann wird die dritte Mannschaft zurückgezogen und die vorherige vierte sowie die bestehende Reserve des Bezirksligisten teilen sich in zwei Teams auf.

Nun hat die Vorbereitung auf die restliche Rückrunde begonnen. Das erste Testspiel ist für den 2. Februar gegen die DJK Teutonia Ehrenfeld angesetzt, zwei Wochen später geht es mit der Partie beim SV Bommern II wieder um Punkte. Davon könnten mehr auf dem Konto des Vorjahresdritten sein, aus 16 Spielen holte der SVH bisher lediglich 15 Zähler und ging als Tabellenelfter in die Winterpause.

Im direkten Duell mit Meier

Ein früherer Bundesliga-Spieler kann da sicherlich helfen, dass es im neuen Jahr auf dem Platz besser läuft. Frank Heinemann würde seine Ruhe am Ball aber bald gerne wieder gegen eine aktivere Rolle eintauschen – eben in seinem Beruf als Trainer. So gerne er auch mit seinem Sohn in Herbede kickt, ihn reizt natürlich der Profifußball. So hätte er nichts dagegen, sollte ihn Norbert Meier bald mal wieder anrufen – und zwar nicht nur aus privaten Gründen. „Man hört ab und zu mal etwas, aber im Moment gibt es keine konkrete Anfrage“, sagt Frank Heinemann. Im Fußball aber kann bekanntlich alles sehr schnell gehen – oder manchmal lange dauern. „Mein erstes Bundesligaspiel war 1986 in Bremen. Ich habe beim VfL auf der Sechs gespielt und Norbert Meier bei Werder auf der Zehn“, erinnert sich Frank Heinemann und fügt an: „30 Jahre später haben wir erstmals zusammen eine Mannschaft trainiert.“

Ähnlich lange hat es auch zwischen seinem vorletzten und letzten Punktspiel gedauert...

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