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Familienbande |26.12.2018|15:00

Die Blaswichs rücken zusammen

Verbindet nicht nur das gemeinsame Interesse an Musik: Janis (r.) und sein jüngerer Bruder Luis (o.l.) Blaswich.[Foto: privat/Collage FUSSBALL.DE]

Es war ein besonderer Abend für Janis Blaswich. Der Torwart empfing mit Heracles Almelo den PSV Eindhoven. Blaswich traf auf eine europäische Spitzenmannschaft. Auf Stars wie Luuk de Jong, Steven Bergwijn und Hirving Lozano. Auf den souveränen Tabellenführer der Eredivisie. Almelo verlor das Duell zwar mit 0:4. Aber trotzdem dürfte die Partie Blaswich lange im Gedächtnis bleiben, zumal der 27-Jährige noch einen Elfmeter hielt. Sein jüngerer Bruder konnte das Topspiel nicht live im Stadion verfolgen. Luis Blaswich musste an dem Tag selber ran. Beim PSV Wesel-Lackhausen in der Landesliga Niederrhein ist der 20-Jährige Stammspieler im linken Mittelfeld. Der Geschichte der Blaswichs ist die neueste Folge unserer Serie Familienbande.

Wenn es passt, versuchen die Fußballer, die Spiele des Bruders zu besuchen. „Ich war in dieser Saison schon mehrmals in Wesel“, erzählt Janis Blaswich im Gespräch mit FUSSBALL.DE . „Der Sportplatz ist für mich jetzt wieder besser zu erreichen.“ Er durchlief zunächst die Jugendabteilung von Borussia Mönchengladbach, erhielt später einen Profivertrag. Doch weil die Konkurrenz auf seiner Position zu stark war, ließ sich Blaswich ausleihen.

2015 ging es zu Dynamo Dresden. Den Sachsen verhalf er zum Aufstieg in die 2. Bundesliga. Zurück in Mönchengladbach begann Blaswichs Verletzungsmisere. Er erlitt einen Leistenbruch. Als er wieder spielfähig war, zog er sich einen Sehnenabriss im Adduktorenbereich zu. Blaswich verpasste die komplette Saison 2016/2017.

Von Wormuth nach Almelo gelockt

„Es ist natürlich cool, dass ich Janis jetzt wieder öfter sehen kann.“

Umso glücklicher war der Torwart, als Hansa Rostock bei ihm anfragte. Das Team von der Ostsee lieh Blaswich für eine Saison aus. Im Hansa-Trikot avancierte er zu einem der besten Torhüter in der 3. Liga. Almelo wurde im Frühjahr 2018 auf ihn aufmerksam. Trainer Frank Wormuth, lange Zeit Chefausbilder beim DFB, lockte Blaswich in die Niederlande. In Almelo ist der Niederrheiner die unumstrittene Nummer eins und ein großer Rückhalt. Seine Mannschaft rangiert in der oberen Tabellenhälfte.

Dass Almelo im kommenden Jahr im Europapokal spielt, ist keineswegs utopisch. Doch so weit will Blaswich noch nicht denken. „Für mich war es wichtig, mich weiter zu entwickeln“, sagt er. „Und dafür ist die Eredivisie genau die richtige Liga.“ Durch den Wechsel ins Ausland rückte Janis Blaswich wieder näher an die Familie heran. Rostock und Wesel trennen 550 Kilometer. Almelo liegt gerade einmal 120 Kilometer von der niederrheinischen Stadt entfernt.

„Es ist natürlich cool, dass ich Janis jetzt wieder öfter sehen kann“, sagt Luis Blaswich. Er bezeichnet seinen Bruder als großes Vorbild, obwohl sie auf dem Fußballplatz andere Rollen ausfüllen. Luis Blaswich hat auch schon mal Torwarthandschuhe angehabt. Das ist wenig verwunderlich, schließlich spielte sein Vater auf dieser Position. Derzeit trainiert Ludger Blaswich Nachwuchs-Torhüter bei Borussia Mönchengladbach.

„Ich habe aber schnell gemerkt, dass ich besser im Feld aufgehoben bin“, betont Luis Blaswich. Von seinem starken linken Fuß und seiner Übersicht profitieren auch die Weseler. Nach durchwachsenem Saisonstart hat sich das Team dank einer Erfolgsserie im Herbst auf Platz fünf vorgearbeitet. „Es macht mir in der Mannschaft unglaublichen Spaß“, sagt der Vize-Kapitän des Landesligisten.

Auf dem Konzert von Marteria

Spaß macht es Luis Blaswich auch, etwas mit seinem Bruder zu unternehmen. Dabei denkt er besonders an einen Konzert-Besuch zurück. Die Blaswich-Brüder gingen kürzlich gemeinsam zu Marteria. Den Rapper, der als Marten Laciny einst für die deutsche Jugend-Nationalmannschaft Länderspiele bestritt, trafen sie später noch hinter der Bühne. Janis Blaswich hatte den Star während seiner Rostocker Zeit kennengelernt. Bei dem Treffen mit Marteria entstand ein Erinnerungsfoto. „Das war schon ein Highlight für uns“, sagt Janis Blaswich.

Die beiden Brüder haben übrigens noch eine ältere Schwester. Auch Lina Blaswich trieb Sport, musste aufgrund von Verletzungen ihre Handball-Laufbahn aber frühzeitig beenden. „Sie ist für mich auch ein Vorbild, weil sie zielstrebig im Beruf ist“, sagt Luis Blaswich. Der Amateurfußballer hat sich entschieden, im Bereich der Physiotherapie zu arbeiten. Und wenn Beruf und Landesliga-Spielplan es zulassen, will er so viele Heracles-Spiele wie möglich besuchen.

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