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Familienbande |30.01.2019|16:00

Leibold-Brüder: "Immer ein Ball dabei"

Beide sind dem Fußball treu geblieben: Tim und Steffen Leibold (von links).[Foto: privat]

Am 6. April empfängt der VfB Stuttgart den 1. FC Nürnberg. Am 28. Spieltag geht es wohl um nicht weniger als die Existenz in der Fußball-Bundesliga. Tim Leibold kennt beide Teams: Er wurde in der Jugend der Schwaben ausgebildet, seit 2015 spielt der 25-Jährige beim Club. Auf der Tribüne wird sein Bruder Steffen mit der gesamten Verwandtschaft auf einen Auswärtssieg hoffen – die neueste Folge unserer Serie „Familienbande“.

„Wir sind wie Zwillinge aufgewachsen“, sagt Steffen Leibold über seinen 14 Monate jüngeren Bruder und verrät lachend: „Seit wir laufen konnten, war immer ein Ball dabei, ob in der Waschküche oder im Hobbyraum. Damit wir zu Hause nicht alles kaputtschießen, hat uns Opa Rolf aus Holz ein kleines Tor für den Garten gebaut. Aber da blieben natürlich trotzdem nicht alle Pflanzen ganz.“

„Komm mal nach Schechingen, da kannst du noch was lernen!“

Auch der 26-Jährige schafft es als kleiner Junge in die Jugend des VfB Stuttgart, aktuell kickt er beim A-Ligisten FC Schechingen. „Tim war schon von klein auf der bessere Techniker und hatte einen super linken Fuß. Für ihn gab es auch nichts anderes als Fußball, während ich auch schon mal zum Basketball, Tennis oder Hockey gegangen bin“, erzählt Steffen Leibold und findet: „Es hat sich für ihn gelohnt, er hat sich seinen Traum, Profi zu werden und in der Bundesliga zu spielen, erfüllt. Wir beide wissen aber, dass es vor allem ohne unsere Mutter nicht möglich gewesen wäre. Sie hat uns früher immer zum Training nach Stuttgart gefahren und hat zu Hause die dreckigen Fußball-Klamotten gewaschen. “

"Seit wir laufen konnten, war immer ein Ball dabei, ob in der Waschküche oder im Hobbyraum"

Die ganze Familie ist fußballverrückt: Schon Ur-Opa Richard ist im Verein, beim  FSV Ossweil  wird er später sogar Vorsitzender. Sein Sohn Rolf, der Opa von Steffen und Tim Leibold, kickt ebenfalls in Ossweil, einem Stadtteil von Ludwigsburg. Eine Generation weiter wird hier natürlich auch Rolfs Sohn Volker angemeldet. „Unseren Papa wollte eigentlich auch der VfB Stuttgart in der Jugend holen, aber unser Opa hat gesagt: 'Junge, du spielst da, wo du mit dem Rad hinfahren kannst', berichtet Steffen Leibold und führt aus: „Später hat er unter anderem noch in Eislingen und Renningen gespielt.“ Auch die Familie von Mutter Hannelore ist im Fußball aktiv, Steffens und Tims Onkel Ewald führt eine eigene Fußballschule, die unter anderem auch mit dem VfB Stuttgart eine Kooperation hat.

Für die Leibold-Brüder Steffen und Tim beginnt der Spaß bei den Bambinis des  SV Friolzheim . Nach nur einem Jahr in ihrem Heimatklub aber geht es schon in der F-Jugend nach Stuttgart. „Der VfB hat einmal im Jahr einen 'Tag der Talente' veranstaltet, da ist Tim den Spähern des VfB aufgefallen“, verrät Steffen Leibold und fügt an: „Eigentlich wollten sie nur ihn, aber unser Vater hat gesagt: 'Entweder beide oder keinen'.“

Mit Leno und Karius in der VfB-Jugend

Aufgrund des geringen Altersunterschieds spielen die Brüder alle zwei Jahre in einer Mannschaft. Steffen hat zwischenzeitlich Bernd Leno (heute Keeper des FC Arsenal) im Tor, Tim weiß einen gewissen Loris Karius (aktuell bei Besiktas Istanbul) hinter sich. „Und bei Turnieren haben wir zum Beispiel auch mal gegen den BVB mit Mario Götze gespielt“, erinnert sich Steffen Leibold.

Beim VfB Stuttgart bleiben sie bis zur C-Jugend, dann gehen sie zunächst sportlich einen Schritt zurück und schließen sich den  TSF Ditzingen  an. Der Verein im Großraum Stuttgart gilt schon lange als gutes Sprungbrett für spätere Profis. Unter anderem Fredi Bobic, Sean Dundee, Mario Mandzukic und Serge Gnabry kicken im Ditzinger Nachwuchs, ehe sie Karriere machen. Steffen Leibold wechselt indes in der A-Jugend zur  SpVgg Ludwigsburg  07 und Tim zunächst zum  SGV Freiberg , ehe er über die U 23 des VfB Stuttgart im Sommer 2015 zum 1. FC Nürnberg kommt. „Tim fühlt sich sehr wohl in Nürnberg. Beim Club geht es sehr familiär zu und in der Truppe herrscht ein richtig guter Teamgeist“, weiß sein Bruder Steffen.

Für ihn selbst ist guter Teamgeist längst wichtiger als die eigene große Fußballer-Laufbahn. Steffen Leibold bleibt noch drei Jahre in Ludwigsburg, versucht es dann in der U 23 des SV Sandhausen in der Verbandsliga und landet dann nach einem weiteren Jahr in Ludwigsburg im Sommer 2016 beim  FC Marbach . Mit dem Bezirksligisten absolviert der Mittelfeldkicker zwei Saisons, ehe er sich vor der aktuellen Saison dem A-Ligisten  FC Schechingen  anschließt. „Es macht viel Spaß, mit den Jungs zu kicken. Der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft ist richtig gut“, betont Steffen Leibold.

Daumen drücken gegen Werder

Bevor es in der Kreisliga A 1 Ostwürttemberg wieder um Punkte geht, ist es aber noch etwas hin. Erst am 10. März müssen die Schechinger wieder ran, dann geht es zum 1. FC  Stern Mögglingen . Genügend Zeit für die Leibolds, den 1. FC Nürnberg in der Bundesliga zu unterstützen. Natürlich wird auch am Samstag beim Heimspiel gegen Werder Bremen wieder die Familie auf der Tribüne sitzen. „Klar sind wir alle sehr stolz auf Tim“, nickt Steffen Leibold. „So oft es geht, sind wir im Stadion. Unser Papa fährt zu jedem Heimspiel und unser Opa hat extra Sky abonniert, um Tim spielen sehen zu können.“

Umgekehrt fährt der Profi an freien Tagen die 200 Kilometer von Nürnberg gerne in die Heimat – ein Besuch auf dem Amateursportplatz inklusive. „Wenn er zu Hause ist und ich ein Spiel habe, kommt er natürlich zuschauen. Ich sage ihm dann immer: Da kannst du noch was lernen!“ erzählt Steffen Leibold lachend.

Ob in der Kreis- oder der Bundesliga: Die Tricks aus der Waschküche haben die beiden Leibold-Brüder immer noch drauf.

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