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Verbandsliga |07.06.2017|13:40

Trauzeuge ruft: Ex-Profi Fink geht in 6. Liga

In der vergangenen Saison spielte Michael Fink noch für Regionalligist Waldhof Mannheim (rechts), künftig wird er für Hanau 93 in der Verbandsliga kicken. Dort trifft er auf Daniyel Cimen (linkes Bild, hinten), mit dem er vor mehr als zehn Jahren gemeinsam bei Eintracht Frankfurt spielte. [Foto: Imago (2) / Collage: FUSSBALL.DE]

Er kickte während seiner Karriere für Eintracht Frankfurt, Arminia Bielefeld und Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga, wurde mit Besiktas Istanbul türkischer Pokalsieger und war mit dem Traditionsklub sogar in der Champions League am Ball: Jetzt wird Michael Fink - sofern es zeitlich passt - seine Spielerkarriere beim 1. Hanauer FC 1893, Aufsteiger in die sechstklassige Verbandsliga Hessen-Süd, noch ein wenig fortsetzen.

Bemerkenswert: Der 35-jährige Fink, der in der gerade abgelaufenen Saison als Kapitän und spielender Co-Trainer des SV Waldhof Mannheim noch 34 von 36 Partien in der Regionalliga Südwest bestritten hatte und mit dem ehemaligen Bundesligisten in der Aufstiegsrunde zur 3. Liga hauchdünn am Nord-Meister SV Meppen gescheitert war (zweimal 0:0, 3:4 im Elfmeterschießen), ist gleichzeitig beim SV Waldhof auch weiterhin in Vollzeit Assistent von Cheftrainer Gerd Dais, hat seinen Vertrag als Co-Trainer gerade erst um zwei Jahre verlängert.

"Das oberste Ziel ist erst einmal, den SV Waldhof nach vorne zu bringen"

Darauf will sich Fink nun auch konzentrieren, die Fußballschuhe dabei aber eben nicht komplett an den Nagel hängen. „Es ist nun einmal so, dass der Fußball immer mein Leben war und es auch immer noch ist. Seit dem vierten Lebensjahr habe ich nichts Anderes gemacht“, sagte er erst vor wenigen Tagen im FUSSBALL.DE- Interview.

Den Kontakt nach Hanau, nur etwa 15 Kilometer von Finks Wohnort Offenbach entfernt, stellte sein Kumpel Daniyel Cimen (32) her, der seine aktive Laufbahn als Defensivspieler ebenfalls bei „Hessens ältestem Fußballverein“ ausklingen lässt. Beide spielten schon von 2007 bis 2008 zusammen für Eintracht Frankfurt. Fink ist sogar Cimens Trauzeuge. Mit Doppelfunktionen bei zwei verschiedenen Vereinen kennt sich Daniyel Cimen übrigens bereits aus. Gleichzeitig zum Engagement als Fußballer in Hanau trainiert er auch noch den hessischen Oberligisten SG Rot-Weiss Frankfurt, verpasste nur knapp den Aufstieg in die Regionalliga Südwest.

Hanau 93 ist kürzlich Meister in der siebtklassigen Gruppenliga Frankfurt Ost geworden und hatte somit den Aufstieg in die Verbandsliga perfekt machen können. Zum Team gehört unter anderen auch Ex-Profi Ervin Skela, der zuletzt mit zwei Freistoßtoren auf sich aufmerksam machte.

Michael Fink sagt gegenüber FUSSBALL.DE zu seiner Zukunft als Trainer: „Das oberste Ziel ist erst einmal, den SV Waldhof nach vorne zu bringen. Der Verein gehört mit seiner Tradition, den fantastischen Fans und den hervorragenden Rahmenbedingungen auf Dauer mindestens in die 2. Bundesliga. Um meine eigene Trainerkarriere voranzutreiben, nehme ich mir vor, in den kommenden zwei Jahren die B- und A-Lizenz zu erwerben. Wenn ich dann irgendwann die Möglichkeit erhalte, beispielsweise Co-Trainer bei einem Bundesligisten zu werden, würde mich das freuen.“

Am Freitag (ab 18 Uhr) wird er beim Abschiedsspiel für Ex-Nationalspieler Hanno Balitsch das SVW-Team alleinverantwortlich coachen, weil Cheftrainer Dais noch im Türkei-Urlaub weilt. Die Waldhöfer treffen auf ein All-Star-Team, das von zahlreichen bekannten Mitstreitern von Hanno Balitsch gebildet wird. Unter anderem werden Weltmeister Per Mertesacker, Simon Rolfes, Sebastian Rode und Stefan Kießling mit von der Partie sein.

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