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Zwillingsschock |30.11.2017|19:30

Zwillings-Trainer-Duo weg: Team coacht selbst

Haben überraschend den Bremen-Ligisten Hastedt verlassen: Co-Trainer Samet Deli (li.) und Cheftrainer Gökhan Deli. [Foto: Baumgart]

Die Zwillinge Gökhan und Samet Deli sind überraschend von ihren Ämtern als Chef- und Co-Trainer des BSC Hastedt zurückgetreten. Nach 17 Siegen kassiert der TuS Dassendorf seine erste Saisonniederlage. Der Trainer des SV Curslack-Neuengamme hört nach 16 Jahren auf und mehr - hier die wichtigsten News aus den deutschen Oberligen.

Deli-Zwillinge zurückgetreten: Nach den Entlassungen von Sasa Pinter (Bremer SV, FUSSBALL.DE berichtete ) und Walter Brinkmann (Brinkumer SV) gibt es in der Bremen-Liga nun den nächsten Trainerwechsel. Beim Tabellenvierten BSC Hastedt haben überraschend die Zwillingsbrüder Gökhan und Samet Deli, die als Chef- und Co-Trainer unter Vertrag standen, das Handtuch geworfen. Cheftrainer Gökhan hatte die Mannschaft vor zweieinhalb Jahren übernommen und durch zwei Aufstiege in Serie von der Bezirksliga bis in die Oberliga geführt. Auch in dieser Spielzeit mischt der BSC wieder oben mit, hat nur eine von 17 Begegnungen verloren. „Der Rücktritt hat uns alle geschockt. Wir müssen diese Nachricht erst einmal sacken lassen“, sagt Hagen Kelber, Abteilungsleiter Fußball, im Gespräch mit FUSSBALL.DE . Am Sonntag (ab 14 Uhr) steht das Heimspiel gegen den Tabellendritten Blumenthaler SV auf dem Programm. „Wer Nachfolger wird, wissen wir noch nicht. Die Mannschaft wird sich bis dahin voraussichtlich selbst trainieren“, so Kelber.

Erste Saisonniederlage: Der TuS Dassendorf kann doch noch verlieren. Der souveräne Spitzenreiter der Oberliga Hamburg kassierte am 18. Spieltag seine erste Niederlage - und das nach zuvor 17 Siegen. Beim Tabellenfünften TSV Sasel unterlag Dassendorf mit 1:2. Bereits nach 26 Minuten hatte es 0:2 gestanden. Aber: Dassendorf (51 Punkte, 53:16 Tore) hat noch 13 Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten SC Teutonia 05.

Wulff soll „Urgestein“ ersetzen: Trainer-„Urgestein“ Torsten Henke (51) hört nach 16 Jahren beim SV Curslack-Neuengamme , aktuell Tabellenzwölfter in der Oberliga Hamburg , zum Saisonende auf. Bei der Suche nach einem passenden Nachfolger sind die Verantwortlichen schnell fündig geworden. Matthias Wulff wird vom Co- zum Cheftrainer befördert. Henke, unter dessen Regie Wulff schon als Spieler aktiv war, hatte sich für seinen Assistenten stark gemacht. Seit 1972 ist Henke bereits Vereinsmitglied, übernahm die Mannschaft 2002 in der Bezirksliga. In der Saison 2003/2004 stieg der Verein in die Landesliga auf. Seit 2006 spielt der SV Curslack-Neuengamme ohne Unterbrechung in der Oberliga Hamburg . „Vielleicht übernehme ich eine andere Funktion im Verein oder nehme mir eine Auszeit“, sagt Henke im Gespräch mit FUSSBALL.DE .

"Wer Nachfolger wird, wissen wir noch nicht. Die Mannschaft wird sich bis dahin voraussichtlich selbst trainieren"

Trainer bleibt auch bei Abstieg: In der Bayernliga Süd setzt die abstiegsbedrohte SpVgg Hankofen-Hailing auf Kontinuität, hat die Verträge mit Trainer Gerald „Gerry“ Huber und Co-Trainer Franz Finger um ein weiteres Jahr (bis zum 30. Juni 2019) verlängert. Der 52-jährige Huber hatte den Verein zu Saisonbeginn übernommen, steht mit seinem Team aktuell auf Platz 15. Mit 24 Punkten auf dem Konto scheint das Ziel Klassenverbleib erreichbar. „Wir sind überzeugt, dass wir in der Bayernliga bleiben werden. Aber auch für den Fall eines Abstiegs würden wir mit Gerry Huber weitermachen, weil er der richtige Trainer für uns ist“, sagt der Sportliche Leiter Richard Maierhofer gegenüber FUSSBALL.DE . Wegen der personell angespannten Lage wurden Innenverteidiger Nicolas Jaeger und Rechtsverteidiger Lukas Reif reaktiviert. Jaeger ist Fallschirmspringer und schlägt bei der Bundeswehr aktuell die Offizierslaufbahn ein. Reif, der als Lehrer im 120 Kilometer entfernten München arbeitet, trainiert ebenfalls nicht mit der Mannschaft, kommt nur am Wochenende zu Spielen. Neben den Langzeitverletzten Matthias Lazar, Christian Spengler, Daniel Hofer und Tobias Lemberger, die allesamt im neuen Jahr zurückerwartet werden, ist für Abwehrspieler Robin Justvan (Schulter-OP) die Saison bereits gelaufen. Gleiches gilt für Defensiv-Allrounder Michael Gröschl (Oberschenkel). Äußerst fraglich ist die Rückkehr von Angreifer Christian Liefke (Kreuzbandriss) in dieser Saison.

Abschied von Torjäger Traufetter: Der SV Lippstadt 08 , Heimatverein von Bayerns Münchens Vorstandsvorsitzendem Karl-Heinz Rummenigge, muss bei seiner Aufholjagd in der Oberliga Westfalen einen herben Rückschlag einnehmen. Torjäger Björn Traufetter wird den Tabellenvierten zum Ende des Jahres verlassen. Der 32-jährige Mittelstürmer, der für Lippstadt in 194 Spielen 59 Tore erzielte und in den beiden vergangenen Jahren sogar im Vorstand mitgearbeitet hatte, bat um eine Auflösung seines Vertrages, weil er bei einem anderen Klub als spielender Co-Trainer einsteigen will. „Mein Dank geht auch an die Verantwortlichen, weil sie zu ihrem Wort stehen und mir nun diese Chance ermöglichen“, sagt Traufetter. „Björn sieht seine nahe Zukunft eher auf der Trainerbank als auf dem Spielfeld“, sagt der Sportliche Leiter des SV 08, Dirk Brökelmann, gegenüber FUSSBALL.DE . Beim SVL bleiben wird dagegen Traufetters Sohn Philipp, der in der D-Jugend spielt.

Neue Schiedsrichterkabine: Das Aufsteigerduell in der Mittelrheinliga zwischen dem FC Pesch und dem VfL Vichtal (2:3) hatte nicht nur für die beiden FCP-Angreifer Kevin Ortmann und Gaetan Maison ein Nachspiel. Schiedsrichter Florian Heselmann (Heinsberg) schickte beide jeweils nach Tätlichkeiten mit der Roten Karte vom Platz. Für Ortmann und Maison ist das Fußballjahr 2017 damit beendet. Nach dem Schlusspfiff vermerkte der 35-jährige Heselmann außerdem in einem Sonderbericht, dass „die Dusche in der Schiedsrichterkabine veraltet“ sei. Vom Fußballverband Mittelrhein wurde der FC Pesch deshalb offiziell aufgefordert, möglichst unverzüglich für Abhilfe zu sorgen. „Aktuell sind wir bereits dabei, zwei Kabinen für ungefähr 50.000 Euro zu renovieren“, sagt Albert Jörres, 1. Vorsitzender des Vereins, gegenüber FUSSBALL.DE : „Danach kümmern wir uns um die Schiedsrichterkabine, die spätestens im Januar fertig sein soll.“

Duell mit Zweitliga-Spitzenreiter: Am Samstag, 6. Januar, ist es wieder soweit: Mit dem Hallenmasters des Fußballverbandes von Schleswig-Holstein in Kiel steigt der Fußballhöhepunkt des Winters im nördlichsten Bundesland. Auf den NTSV Strand 08 und den VfR Neumünster , die sich als Tabellenzweiter und Siebter der Schleswig-Holstein-Liga qualifiziert hatten, warten in der Gruppe B mit dem Regionalligisten VfB Lübeck und dem aktuellen Zweitliga-Spitzenreiter Holstein Kiel zwei „Hochkaräter“ als Gegner. In der Gruppe A spielen die beiden Regionalligisten SC Weiche Flensburg 08 und Eutin 08 sowie die Oberligisten TSB Flensburg und SV Todesfelde ebenfalls zwei Halbfinalteilnehmer aus.

Verspätetes Debüt: Samir Sisic, neuer Trainer bei TuRU Düsseldorf in der Oberliga Niederrhein , wird am Sonntag (ab 14.15 Uhr) im Spiel beim VfB Homberg erstmals auf der Trainerbank Platz nehmen. Der 39-jährige A-Lizenz-Inhaber betreute zuletzt die U 17 von Fortuna Düsseldorf in der Staffel West der B-Junioren-Bundesliga. Eigentlich sollte Sisic sein Trainerdebüt schon im Niederrheinpokal-Viertelfinale gegen den West-Regionalligisten Rot-Weiss Essen geben. Die Partie wurde jedoch wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt und kann wohl erst im neuen Jahr über die Bühne gehen. Sisic trat bei TuRU Düsseldorf die Nachfolge des beurlaubten Ex-Profis Dennis Brinkmann an. Auch der Sportliche Leiter Bernd Meinhardt hatte seinen Hut genommen. Übergangsweise waren Joe Knochen und Co-Trainer Bernd Vittinghoff bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr als Interims-Trainergespann eingesprungen.

Beruf geht vor: Der bisherige Ligamanager und Vize-Präsident Florian Peters hat mit seinem sofortigen Rücktritt beim Wandsbeker TSV Concordia in der Oberliga Hamburg für einen Paukenschlag gesorgt. Siebeneinhalb Jahre hatte Peters ehrenamtlich bei „Cordi“ seinen Job gemacht, hört nun aber aus beruflichen und privaten Gründen auf. Der 36-Jährige, der seine Brötchen als Qualitätsmanager im Erdöl- und Energiewirtschaft verdient, war zuletzt immer weniger auf der Platzanlage zu sehen, pendelte beruflich häufig zwischen Ägypten und Norwegen.

Neuer Mannschaftsarzt: In der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar hat der Traditionsverein FK Pirmasens in Dr. Nils Veith ab dem 1. Dezember einen neuen Mannschaftsarzt. Den Kontakt stellte Mittelfeldspieler Florian Opitz her, der wegen einer Muskelverletzung von Dr. Veith in der Uniklinik Homburg behandelt wurde. Nachdem auch Manuel Grünnagel, Yannik Gries und Felix Bürger in Homburg behandelt wurden, entschloss sich der Sportliche Leiter Attila Baum nach Rücksprache mit Präsidium und Trainer, Dr. Veith für den Verein zu gewinnen. „Die Zusammenarbeit freut uns alle besonders deshalb, weil mit Dr. Veith ein Mediziner zu uns kommt, der bereits im Vorschulalter durch seinen Vater mit dem FKP-Virus infiziert wurde“, sagt Vereinspräsident Jürgen Kölsch.

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