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Frauen-Power |18.06.2021|10:15

Ab 2022: Frauenfußball beim VfB Stuttgart

Kooperation mit dem VfB Obertürkheim: Der VfB Stuttgart startet 2022 in den Frauen- und Mädchenfußball.[Foto: VfB Stuttgart]

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Nach Schalke 04 und Borussia Dortmund jetzt auch der VfB Stuttgart: Wie die beiden großen Traditionsvereine aus dem Westen haben die Schwaben eine Abteilung für Frauen- und Mädchenfußball gegründet. Los geht’s aber erst in der Saison 2022/2023.

Stolz das weiße Trikot mit dem roten Brustring tragen, das wollen Marie Lesch und Martha Beckmann - aber natürlich nicht nur sie. Die beiden Mädels haben allerdings das Projekt ins Rollen gebracht. Die Zwölfjährigen sind aktuell noch bei der SG Stuttgart West am Ball, träumen aber davon, irgendwann einmal im Trikot ihres Lieblingsvereins aufzulaufen - dem VfB Stuttgart. Dort gibt es aber bisher keine Möglichkeit dazu, also starteten Marie Lesch und Martha Beckmann eine Onlinepetition.

Mit Erfolg! Am 1. Juni gab der Bundesligist die Gründung eben genau dieser Abteilung bekannt. "Das ist ein historischer Schritt für unseren VfB und dessen Weiterentwicklung. Seit mehr als 15 Jahren gab es immer wieder Gespräche und Pläne. Jetzt haben wir Nägel mit Köpfen gemacht und unser Abteilungsspektrum im e.V. um eine weitere sehr wichtige Abteilung erweitert", wird VfB-Präsident Claus Vogt auf der Homepage der Stuttgarter zitiert. "Darauf sind wir alle sehr stolz. Ich danke allen Mitgründerinnen und Mitgründern sowie den Mitwirkenden an der Projektgruppe, die unsere Vision für Mädchen- und Frauenfußball beim VfB wahr werden lassen."

Kooperation mit VfB Obertürkheim

"Das ist ein historischer Schritt für den VfB"

Das erste Spiel der VfB-Frauen wird allerdings erst in gut einem Jahr stattfinden. Der Startschuss ist für die Saison 2022/2023 geplant. Am Ball werden dann auch etliche Spielerinnen des VfB Obertürkheim sein. Der VfB Stuttgart übernimmt nämlich das Spielrecht des benachbarten Amateurvereins. "Wir wollen dem Aufbau unserer neuen Abteilung sowie der Ausgestaltung der Kooperation ausreichend Zeit einräumen", erklärt die neue Abteilungsleiterin Oriana D'Aleo auf Anfrage von FUSSBALL.DE , warum es nicht schon eher losgeht. "Wir gehen hier Schritt für Schritt vor und werden jetzt zunächst intensiv und detailliert ausarbeiten, welche Themen und Bereiche die Kooperation mit dem VfB Obertürkheim abdecken kann, wo wir Obertürkheim konkret unterstützen können und wo es zielführend ist, eigene Expertise und eigene Strukturen auf- und auszubauen", führt Oriana D'Aleo weiter aus. "Deshalb war es für alle Beteiligten klar, dass diese wichtige Aufbauarbeit nicht parallel mit der Aufnahme des Spielbetriebs erfolgen kann."

Der VfB Stuttgart unterstützt den VfB Obertürkheim dabei mit eigenem Knowhow, Trainings- und Spielmaterialien, Ausrüstung und auch finanziell zur Verbesserung der Sportinfrastruktur. Den Spielerinnen sowie den Trainer*innen- und Betreuer*innenteams von Obertürkheim wird angeboten, sich dem VfB Stuttgart anzuschließen, um dort ihre erfolgreiche Arbeit weiterzuführen. Trainiert und gespielt wird zunächst auf dem Gelände an der Hafenbahnstraße im Stadtteil Obertürkheim. "Auf dem Vereinsgelände des VfB Stuttgart gibt es keine Kapazitäten für den Trainings- und Spielbetrieb weiterer Mannschaften. Genau dieses Problem löst sich über die Kooperation mit dem VfB Obertürkheim", erklärt Oriana D'Aleo.

Talentierte Spielerinnen können sich bei zentralen Sichtungsterminen, die der VfB Stuttgart im Jahr 2022 anbieten will, für das Trikot mit dem roten Brustring bewerben. Natürlich entscheidet letztlich die sportliche Leistung darüber, ob jemand Teil einer Mannschaft werden kann - genau wie in unseren weiteren Sportarten, führt Oriana D’Aleo aus. Die aktiven Kickerinnen des VfB Obertürkheim bilden daher das Fundament der Kooperation, schließlich sind die Frauen 1 des 1920 gegründeten Vereins in der Regionalliga am Ball, die Frauen 2 und 3 immerhin noch in der Landes- beziehungsweise Bezirksliga.

Sportliche Ziele werden daher von Seiten des VfB Stuttgart erst einmal nicht formuliert. "In erster Linie soll es darum gehen, dass die Frauen und Mädchen gut in das neue Umfeld integriert werden und sich in der Kooperation wohlfühlen", sagt Oriana D'Aleo. "Mit regionalen Talenten wollen wir in Württemberg eine starke Basis für den Frauen- und Juniorinnen-Fußball bilden." Nach dem Motto "Unsere Mädels bleiben da!” soll der "blinde Fleck im Leistungsbereich des württembergischen Fußballs für Frauen" aufgelöst und ihm die verdiente Aufmerksamkeit geschenkt werden. Oriana D'Aleo: "Wir wollen dies durch ein organisches Wachstum der Teams schaffen und dabei - ganz schwäbisch - wohl überlegt vorgehen und handeln." Der Amtskollege von Claus Vogt, der erste Vorsitzende des VfB Obertürkheim Stefan Tröscher sagt dort: "Für uns als Breitensportverein mit einer erfolgreichen Frauenfußball-Sparte ist diese Kooperation ein absoluter Gewinn."

"Cool für den Frauenfußball"

Zur Stärkung des Mädchen- und Frauenfußballs in der Region Stuttgart will der VfB perspektivisch ein Vereinsnetzwerk zur Nachwuchsförderung aufbauen und die zahlreich vorhandenen Talente aus der Region endlich in der eigenen Heimat halten. Deshalb ging der VfB nicht nur die nun fixierte Kooperation mit dem VfB Obertürkheim ein, sondern will auch mit drei weiteren Klubs im Austausch bleiben, die bei der Gründung der neuen Frauenfußballabteilung zunächst das Nachsehen gegenüber dem VfB Obertürkheim hatten: die VfL Sindelfingen Ladies , der TSV Münchingen und der SV Hegnach .

"Am Ende unseres Auswahlprozesses gab es insgesamt vier hervorragend geeignete Vereine. Wir möchten mit den drei Vereinen, die jetzt nicht zum Zug gekommen sind, weiterhin eng in Kontakt bleiben und können uns im Nachwuchsbereich auch mit ihnen eine zukünftige Zusammenarbeit vorstellen", sagt VfB-Vereinsmanagerin Lisa Lang auf der Internetseite des Bundesligisten und führt aus: "Insgesamt ist es enorm wichtig, dass wir für die Vielzahl an heimischen Talenten endlich eine Anlaufstelle für professionellen Frauenfußball vor Ort haben. Dabei hilft uns sicherlich auch die Strahlkraft des VfB Stuttgart als größter Verein Baden-Württembergs." Martin Dietz, Vorsitzender des Fördervereins und Gründer der Frauenabteilung des VfB Obertürkheim, unterstreicht: "Wir sehen uns als echte Partner und freuen uns unsere langjährigen Aktivitäten bei der Förderung des Frauen- und Mädchenfußballs gemeinsam mit dem VfB Stuttgart weiterzuführen."

Marie Lesch und Martha Beckmann, die das ganze Thema ins Rollen brachten, sind glücklich. "Weil wir gerne Fußball spielen und Mädchen sind, dachten wir uns, es wäre cool, bei unserem Lieblingsverein zu spielen", sagte Marie im Gespräch mit dem SWR . Der Lieblingsverein, das ist nun einmal der VfB Stuttgart. "Für den Frauenfußball insgesamt wäre es cool und für den VfB auch ein weiterer Schritt", meint die Zwölfjährige.

Ihr Wunsch ist in Erfüllung gegangen, in etwas mehr als einem Jahr wird das erste Spiel der VfB-Frauen über die Bühne gehen. Marie Lesch und Martha Beckmann sind zwar noch zu jung, um bei dieser Premiere dabei sein zu dürfen, aber ihr großes Ziel haben sie dann schon vor Augen.

"Zukunftsweisendes Projekt"

"Wir als VfL Sindelfingen wünschen dem VfB Stuttgart bei seinem Projekt der Implementierung einer Mädchen- und Frauenfußballabteilung viel Erfolg. Gerne stehen wir für eine enge Zusammenarbeit weiter zur Verfügung, um den Mädchen- und Frauenfußball in der Region weiter gemeinsam zu stärken." (Tim Schumann, Sportlicher Leiter der VfL Sindelfingen Ladies).

"Im Namen des TSV Münchingen möchte ich mich bei der gesamten Projektgruppe und dem Präsidium des VfB Stuttgart für die angenehme und offene Zusammenarbeit während der Projektphase bedanken. Alle Meetings wurden sehr professionell und auf Augenhöhe umgesetzt. Wir freuen uns über weitere Möglichkeiten einer Kooperation und wünschen dem VfB Stuttgart viel Erfolg!" (Max Lauser, Abteilungsleiter Fußball des TSV Münchingen 1925 e.V.)

"Der Austausch mit dem VfB zum Thema Mädchen- und Frauenfußball war sehr offen und von beidseitigem Vertrauen gekennzeichnet. Wir wünschen dem VfB Stuttgart viel Erfolg bei diesem zukunftsweisenden Projekt." (Simeon Neumann, Vorstand Fußball des SV Hegnach 1947 e.V.)

(Quelle Stimmen:www.vfb-stuttgart.de)

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