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Zuwachs |12.06.2021|10:15

Verstärkung: Schalke gründet weibliche U 17

Knapp 60 Spielerinnen waren beim Sichtungstraining dabei.[Foto: FC Schalke 04]

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Der Traditionsverein FC Schalke 04 erhält für seine erst im Jahr 2020 gegründete Frauen- und Mädchenfußballabteilung schon bald Zuwachs. Nach den beiden Frauenteams in der Kreisliga A soll bereits ab der kommenden Saison 2021/2022 auch ein Juniorinnen-Team in den königsblauen Vereinsfarben starten.

Am heutigen Samstag findet deshalb "auf Schalke" ein Sichtungstraining für weibliche Talente statt. Damit soll der erste Schritt zur Gründung eines U 17-Teams gemacht werden. Dieses soll dann ab dem Spätsommer in der Juniorinnen-Kreisliga Gelsenkirchen/Herne/Castrop-Rauxel auf Torejagd gehen.

Auf der Suche nach neuen Spielerinnen für das U 17-Team darf der Verein nach aktuellem Stand auch weiterhin nur unter bestimmten Hygienemaßnahmen sichten. "Da wir aufgrund der Corona-Beschränkungen keinen Kontaktsport ausüben dürfen, sind wir gezwungen, unseren Fokus auf Übungen zu setzen, bei denen die Mädchen nicht in Kontakt miteinander kommen", verrät Boris Liebing, Abteilungsleiter der neugegründeten Frauenfußball-Abteilung beim FC Schalke 04. "Darunter fallen Einheiten wie das Passspiel und Torschüsse."

Die Nachfrage nach einer Teilnahme am Sichtungstraining bei den S04-Juniorinnen war enorm. Knapp 60 Spielerinnen, die zu den Jahrgängen 2005 und 2006 gehören, dürfen beim Traditionsklub vorspielen. Ziel ist es, am Ende des Tages 20 Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen zu finden, die ab der kommenden Saison das Wappen des FC Schalke 04 auf dem Trikot tragen werden. Dabei soll vor allem darauf geachtet werden, dass jede Position im besten Fall doppelt besetzt ist.

"Schalke soll im Breitensportbereich sportliche Heimat für alle sein"

S04: Riesige Strahlkraft

"Die Zahl der Spielerinnen wäre womöglich sogar noch höher ausgefallen", sagt Boris Liebing. "Allerdings haben wir uns von Beginn an darauf konzentriert, dass wir unserer Basis treu bleiben. Den Radius der Bewerbungen haben wir mit Bedacht auf 40 Kilometer rund um Gelsenkirchen eingegrenzt, um so sicherzustellen, dass wir Spielerinnen aus der Region zum Verein führen”, so der 43-jährige, der neben seiner Rolle als Abteilungsleiter auch als Breitensport-Koordinator der Gelsenkirchener sowie als Trainer einer der beiden Frauenteams fungiert und außerdem zahlreiche andere Projekte begleitet - wie zum Beispiel das Walking-Football-Team.

Die künftigen Spiele der Juniorinnen werden - ebenso wie die Partien der Frauenmannschaften - in der traditionsreichen Glückauf-Kampfbahn stattfinden, der einstigen Spielstätte der Schalker Profis. Trainieren werden die U 17-Juniorinnen allerdings nicht - wie zunächst geplant - auf dem Vereinsgelände der berühmten Gelsenkirchener "Knappenschmiede", sondern auf der Sportanlage des SC Hassel aus der Kreisliga C. Grund dafür ist, dass sich die Trainingszeiten mit den Junioren überschneiden und es so zu einer Überbelegung der Plätze in der "Knappenschmiede" kommen würde.

Welche Strahlkraft der blau-weiße Klub aus dem Herzen des Ruhrgebiets hat, bekamen die Initiatoren der Frauenabteilung bereits im vergangenen Jahr zu spüren. Bei der Sichtung des ersten S04-Frauenteams gab es mehr als 250 ernstzunehmende Bewerbungen, weit über die Grenzen Gelsenkirchens hinaus. Deshalb hatte sich der Verein auch dazu entschieden, nicht wie ursprünglich geplant mit einem Frauen- und einem U 17-Team zu beginnen, sondern direkt zwei Frauenteams zu installieren. Die Planung für das Mädchenteam wurde kurzerhand um ein Jahr nach hinten verschoben.

SGS Essen als großes Vorbild

Der Start der S04-Frauen hätte dabei kaum besser verlaufen können. Beide Teams sind in der Kreisliga A gestartet. Ohne Punktverlust setzten sich sowohl "Team Blau" als auch "Team Weiß", das von Boris Liebing trainiert wird, in der Spitzengruppe fest. Erst die corona-bedingte Unterbrechung sorgte für eine längere Pause, die bis heute anhält.

Wie es in einer Frauen- und Mädchenfußballabteilung funktionieren kann, haben sich die Gelsenkirchener auch beim Nachbarn SGS Essen aus der FLYERALARM Frauen-Bundesliga angeschaut. "Die SGS ist hervorragend aufgestellt und hat sich im Frauenfußball etabliert. Wir sehen den Verein als großes Vorbild an", schwärmt Liebing von dem Essener Klub, der nur wenige Kilometer entfernt liegt.

Dabei geht es bei den Schalkern allerdings zunächst in erster Linie darum, den Breitensport im Ruhrgebiet und vor allem in der eigenen Stadt voranzutreiben. Dass es bislang nur eine recht geringe Anzahl an U 17-Juniorinnen-Teams gibt, wird beispielsweise durch die Einteilung der Ligastaffeln deutlich. Gelsenkirchen teilt sich mit seinen knapp 260.000 Einwohnern in der untersten Spielklasse einen Kreis mit den Nachbarstädten Herne und Castrop-Rauxel, um auf die Mindestanzahl an U 17-Teams innerhalb einer Juniorinnen-Liga zu kommen.

Unterstützung von Sportvorstand Peter Knäbel

Dass der Frauen- und Mädchenfußball dennoch auf einem guten Weg ist, steht für Liebing außer Frage: "Frauenfußball erhält jetzt endlich die Aufmerksamkeit, die er auch verdient", betont der Multifunktionär. "Unser Ziel ist es, die Strahlkraft des FC Schalke 04 konsequent zu nutzen und weiter auszubauen. Das klappt natürlich noch besser, wenn viele Vereine diesen Weg beschreiten - wie zum Beispiel ja auch unser Revierrivale Borussia Dortmund, der kürzlich ebenfalls eine eigene Abteilung gegründet hat", betont der S04-Allrounder, der bereits seit seiner Kindheit dem Traditionsklub seine Treue schwört.

Klar ist: Mit der Neugründung des Juniorinnen-Teams will die Abteilung des FC Schalke 04 ihrem Anspruch gerecht werden, nachhaltig und mittelfristig eine gesamtheitliche Struktur im Bereich Frauen- und Mädchenfußball aufzubauen. Dieses Vorhaben unterstützt auch Peter Knäbel, zuständiger Vorstand Sport und Kommunikation. "Ich freue mich, dass wir mit dem U 17-Team noch mehr jungen Frauen den Weg in unseren Verein ermöglichen können", erklärt der frühere Bundesligaprofi. "Schalke soll im Breitensportbereich sportliche Heimat für alle sein. Ich bin gespannt auf die ersten Spiele der Juniorinnen und freue mich auf engagierte und talentierte Sportlerinnen."

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