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Torgarantin |26.09.2022|15:25

Alina Scheben: Abschied nach Torjägerkanone

Alina Scheben: "Ich konnte während der Pause gar nicht aufhören zu grinsen."[Foto: Moritz Müller]

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Nur zwei Tage nach der Auszeichnung mit der Torjägerkanone für alle für die 6. Liga glänzte Alina Scheben schon wieder auf dem Platz. Beim 4:3-Heimsieg ihres TSV Solingen in der Landesliga Niederrhein gegen den Mitaufsteiger SC Bayer 05 Uerdingen schnürte die 21 Jahre alte Stürmerin einen Doppelpack. Im Gespräch mit FUSSBALL.DE lässt die Stürmerin den Tag der Ehrung noch einmal Revue passieren.

"Am stolzesten war aber wohl mein Papa. Als ich ihm ein Bild gemeinsam mit Ulf Kirsten geschickt hatte, stellte er es sofort in seinem Status online"

FUSSBALL.DE: Vom Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Ungarn durften Sie die Torjägerkanone mit nach Hause nehmen. Haben Sie schon einen Ehrenplatz für die Auszeichnung gefunden, Frau Scheben?

Alina Scheben: Bis zu meiner Rückkehr nach Hause hatte ich tatsächlich noch gar nicht darüber nachgedacht, wo ich die Trophäe am besten platzieren könnte. Da ich aber bei mir in der Wohnung auch in den Regalen sehr viele Pflanzen stehen habe, muss die eine oder andere Blume für die Torjägerkanone weichen. ( lacht ) Dekorativ macht sich die Torjägerkanone auf jeden Fall hervorragend in meinem Zimmer.

Haben Sie mittlerweile realisieren können, was für eine Saison Sie gespielt haben?

Scheben: Die Veranstaltung beim Länderspiel gegen Ungarn in Leipzig vor fast 40.000 Zuschauer*innen hat auf jeden Fall einen großen Teil dazu beigetragen, dass es einem bewusst wird. Eine solche Ehrung hatte ich in meinem Leben noch nicht. Plötzlich sind wir mit Akkreditierungen durch das vollgepackte Stadion gelaufen und wurden von Fußball-Ikonen wie Ulf Kirsten oder Benedikt Höwedes geehrt.

Gab es einen Zeitpunkt während der Saison, an dem Sie wussten: Jetzt gehört die Torjägerkanone mir?

Scheben: Nein, ganz im Gegenteil! Ich habe bis zum letzten Moment um die Trophäe gebangt. Dadurch, dass meine hartnäckigste Verfolgerin nur mit einem Treffer Rückstand ins Ziel gekommen ist, war es bis zum letzten Spieltag ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Umso glücklicher war ich, dass ich mich letztlich behaupten konnte. Und das, obwohl ich beim Saisonfinale nur einmal getroffen hatte. Zum Glück hat es dennoch gereicht.

Ist Ihnen ein Treffer oder ein Spiel besonders in Erinnerung geblieben?

Scheben: Als wir alle zusammen waren, kam auch das Thema auf, was unsere schönsten Tore in der vergangenen Spielzeit waren. Mein wohl sehenswertester Treffer war ein Schuss außerhalb des Strafraums. Ich war selbst ein wenig überrascht, dass der Ball im Winkel landete. ( lacht ) Zwar nicht unbedingt die schönste Bude meiner Laufbahn, dafür aber ein besonderer Treffer war ein Kopfballtor. Ich bin nämlich nicht gerade für meine Kopfballstärke bekannt. Daher kann ich mich auch noch gut an diesen Treffer erinnern.

Merken Sie, dass Sie durch den Gewinn der Torjägerkanone von Ihren Gegenspielerinnen anders wahrgenommen werden?

Scheben: Es kam sicherlich mal vor, dass ich es in einem Spiel mit zwei Gegenspielerinnen zu tun bekommen habe. Ich denke aber nicht, dass es etwas damit zu tun hat, dass ich die Torjägerkanone gewonnen habe. Nach unserem Aufstieg in die Landesliga ist es für mich außerdem ohnehin schwieriger, mich gegen die gegnerischen Verteidigerinnen durchzusetzen, weil das Niveau insgesamt einfach höher ist.

Für Sie als bekennende Anhängerin von Bayer 04 Leverkusen muss es doch eine ganz besondere Situation gewesen sein, von Rekordtorschütze Ulf Kirsten geehrt worden zu sein. Wie haben Sie sich gefühlt?

Scheben: Ich muss gestehen, dass ich nicht diesen emotionalen Bezug zu Ulf Kirsten hatte. Klar weiß ich, dass er einer der besten Spieler von Bayer 04 Leverkusen war. Ich bin aber eher mit der Generation um Stefan Kießling und Kai Havertz, der zu meinen absoluten Lieblingsspielern gehört, zum Fan geworden. Mein Vater war eher Feuer und Flamme, als er hörte, dass ausgerechnet Ulf Kirsten uns die Trophäe überreichen würde.

Apropos Kai Havertz: Er war am Rande der Partie gegen Ungarn gemeinsam mit Ihnen auf dem Platz. Konnten Sie die Chance nutzen, sich mit Ihrem Idol auszutauschen?

Scheben: Nein, dazu kam es leider nicht. Ich habe zwar gesehen, dass er sich in der Pause warmgemacht hat. Die Gelegenheit, mit ihm zu sprechen, hat sich aber nach dem Spiel leider nicht geboten. Das ist aber auch nicht tragisch. Als er noch in Leverkusen gespielt hat, durfte ich bereits ein Foto mit ihm machen.

Wie hat es sich angefühlt, als plötzlich während der Halbzeitpause Ihr Bild auf der großen Leinwand erschien?

Scheben: Tatsächlich wussten wir alle gar nichts davon. Von daher war es sehr überraschend. Ich glaube, ich konnte während der Pause gar nicht aufhören zu grinsen. Ich habe einfach den Moment genossen. Es ist eine Erinnerung für die Ewigkeit.

Was hat Ihnen an der Verleihung der Torjägerkanonen in Leipzig am besten gefallen?

Scheben: Es gab nicht den einen Moment. Es war das große Ganze, das mich vollkommen beeindruckt hat. Es fing schon damit an, dass überhaupt die Möglichkeit besteht, eine solche Trophäe zu erhalten. Das ganze Drumherum mit der Veranstaltung in Leipzig war eine besondere Ehre für alle Amateurfußballer*innen. Es ist die Aufmerksamkeit, die wir für unsere Leistungen erhalten haben, die mich nur noch umso stolzer macht.

Wie sind die Reaktionen in Ihrem Verein und Ihrem Umfeld auf die Aktion von FUSSBALL.DE, kicker und Volkswagen für die offizielle Auszeichnung der erfolgreichsten Torjäger*innen im Amateurfußball ausgefallen?

Scheben: Ich habe während meines Aufenthalts in Leipzig mit einigen Freundinnen geschrieben, die nicht so viel mit Fußball am Hut haben. Sie haben sich alle riesig für mich gefreut. Aber auch von Eltern meiner Freund*innen, von meiner Mannschaft und vielen weiteren Leuten habe ich sehr viele Glückwunsche erhalten, über die ich mich sehr gefreut habe. Am stolzesten war aber wohl mein Papa. Als ich ihm ein Bild gemeinsam mit Ulf Kirsten geschickt hatte, stellte er es sofort in seinem Status online.

Kommen wir zum Sportlichen: Nach dem Aufstieg spielen Sie mit dem TSV Solingen auch in der Landesliga mit zehn Punkten aus den ersten fünf Spielen eine gute Rolle. Was ist in dieser Saison möglich?

Scheben: Mit der bisherigen Punkteausbeute sind wir durchaus zufrieden. Man muss aber festhalten, dass wir gegen einige Mitaufsteiger gespielt haben. Ich denke, dass das Team auch in dieser Saison eine gute Rolle spielen kann. Für mich war das 4:3 gegen Uerdingen aber vorerst das letzte Spiel für den TSV Solingen. Ab der kommenden Woche trete ich im Rahmen meines Lehramtsstudiums in Pädagogik und Französisch bis März 2023 mein Auslandssemester in Laval an. Aber auch aus Frankreich drücke ich meinen Mitspielerinnen ganz fest die Daumen. Im Saisonendspurt bin ich dann wieder dabei.

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