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Treffsicher |08.12.2021|22:05

Bocholts Platzek: "Ich bereue gar nichts"

Marcel Platzek: "Für mich war der Wechsel der richtige Schritt, um wieder regelmäßig zu spielen. Momentan läuft es sehr gut."[Foto: imago]

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Nach acht Jahren bei Rot-Weiss Essen stürmt Marcel Platzek (31), der in der "Ewigen Torjägerliste" der Regionalliga West mit 85 Treffern Platz vier belegt, seit Saisonbeginn für den Traditionsklub 1. FC Bocholt in der Oberliga Niederrhein - und das mit großem Erfolg! In den ersten 14 Spielen traf er 18-mal. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht "Platzo" über seinen Lauf und die Torjägerkanone für alle.

FUSSBALL.DE: Aktuell führen Sie mit 18 Treffern die Torschützenliste in der Oberliga Niederrhein mit großem Vorsprung an. Warum läuft es aktuell so gut für Sie und wie viele Treffer haben Sie sich in dieser Saison vorgenommen, Herr Platzek?

Marcel Platzek: Das Wichtigste für einen Fußballer ist, dass ihm Vertrauen entgegengebracht wird. Ich habe wieder Spaß am Fußball und spiele regelmäßig. Ich will für den 1. FC Bocholt so viele Tore wie möglich erzielen. Wir haben coole Jungs in der Truppe. Momentan läuft es für mich sehr gut. Ich kann nicht klagen. (lacht)

War bei Ihnen der Spaß zuvor etwas zu kurz gekommen?

"Der 1. FC Bocholt hat einiges investiert, um in die Regionalliga aufzusteigen. Ich will mit Toren meinen Beitrag dazu leisten"

Platzek: Ich habe mich auch bei Rot-Weiss Essen im Training voll reingehauen, saß aber zuletzt nur noch auf der Bank. Jeder Fußballer will spielen. Ich habe meine Rolle angenommen und mich gefreut, wenn die Mannschaft Erfolg und Torjäger Simon Engelmann getroffen hatte. Für mich war der Wechsel allerdings der richtige Schritt, um wieder regelmäßig zu spielen.

Das scheint sich auszuzahlen, wie Ihre Trefferquote belegt. Ist es in der Oberliga wesentlich einfacher, Tore zu erzielen?

Platzek: Auf jeden Fall hat man als Stürmer in der Oberliga mehr Freiräume, die ich anscheinend ganz gut zu nutzen weiß. Insgesamt weiß ich aber nicht, ob es einfacher ist. Ich mache einfach meine Tore und denke nicht so viel darüber nach. Das ist in der Regel das beste Rezept. 

Aktuell führt der frühere Bundesligaprofi Martin Harnik von der TuS Dassendorf aus der Oberliga Hamburg mit 25 Toren das bundesweite Ranking für die Torjägerkanone für alle in der 5. Liga an. Trauen Sie sich zu, ihn noch abzufangen? 

Platzek: Wenn ich verletzungsfrei bleibe und weiterhin so treffe: Warum nicht? Ich achte nach wie vor sehr auf meinen Körper, ernähre mich bewusst und gesund, fühle mich richtig gut. Ich habe in den beiden vergangenen Jahren kaum gespielt, stehe jetzt wieder regelmäßig in der Startelf, bin gut drauf und selbstbewusst. Ich werde mein Bestes geben, um ganz nach vorne zu kommen. 

Was würde Ihnen der Gewinn dieser Trophäe bedeuten?  

Platzek: Sehr viel! Ich würde die Torjägerkanone auf unserer Abschlussfahrt nach Mallorca mitnehmen und mit den Jungs feiern. Ich hoffe, es kommt im nächsten Jahr dazu.

Sie haben im Sommer beim 1. FC Bocholt einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Mit welcher Zielsetzung sind Sie in die Oberliga Niederrhein gewechselt?

Platzek: Der 1. FC Bocholt hat einiges investiert, um in die Regionalliga aufzusteigen. Ich will mit Toren meinen Beitrag dazu leisten.

Was hat Sie vom Bocholter Projekt überzeugt?

Platzek: Ich hatte viele gute Gespräche mit dem Sportlichen Leiter Stephan Engels und Cheftrainer Jan Winking. Innenverteidiger Maurice Pluntke kenne ich noch aus meiner Zeit bei der U 23 von Borussia Mönchengladbach . Kevin Grund ist zusammen mit mir von Rot-Weiss Essen nach Bocholt gewechselt. Wir verstehen uns super, er hat mir schon einige Tore aufgelegt. Zusätzlich hat mir der Verein eine berufliche Perspektive aufgezeigt. 

Bei Ihrem Ex-Verein Rot-Weiss Essen sind bei den Heimspielen fast immer 10.000 Zuschauer*innen im Stadion. In Bocholt waren zuletzt beim 3:0 gegen den FSV Duisburg 250 Besucher*innen am "Hünting". Wie schwer fiel Ihnen die akustische Umstellung?  

Platzek: Beide Fanlager kann man nicht miteinander vergleichen. In Bocholt haben wir auch Zuschauer, die für Stimmung sorgen. Nach den Spielen kann man sich mit den Fans noch am Platz austauschen. Für unsere Auswärtsspiele buchen wir immer zwei Busse, was für Oberligaverhältnisse auch nicht selbstverständlich ist. Ich bin mir sicher: Wenn wir weiter Erfolg haben, werden die Zuschauerzahlen auch in Bocholt steigen. 

In der Tabelle liegt der 1. FC Bocholt mit fünf Punkten Abstand zum Ligaprimus SSVg Velbert auf Platz drei in Lauerstellung. Was ist nötig, um Velbert nach der Winterpause von der Spitze zu verdrängen?

Platzek: Wir haben noch einige Spiele vor der Brust, schauen deshalb nur auf uns. Die SSVg Velbert, gegen die wir im nächsten Jahr noch spielen werden, ist noch unbesiegt und macht es bislang sehr gut. Ich bleibe aber ganz entspannt und mache mir keinen Stress, weil ich genau weiß, wie schnell sich die Tabellensituation im Fußball ändern kann.

Bei Borussia Mönchengladbach waren Sie bei der U 23 nah am Lizenzkader, mit Rot-Weiss Essen verpassten Sie mehrfach knapp den Aufstieg in die 3. Liga. Wie traurig sind Sie darüber, dass es nie für den Sprung in den Profifußball gereicht hat?

Platzek: Ich bin glücklich und zufrieden, wie meine Karriere gelaufen ist, und bereue gar nichts. Bei Rot-Weiss Essen bin ich immer noch sehr angesehen. Jeder will sich mit mir unterhalten, wenn ich dort auftauche. Das ist sehr viel wert und macht mich auch stolz.

Sie sind 31 Jahre. Wie fit fühlen Sie sich und wie lange wollen Sie noch höherklassig auf Torejagd gehen?

Platzek: Ich fühle mit noch topfit und will so lange spielen, wie mich meine Füße tragen. (lacht) Sehr gerne wäre ich in der nächsten Saison wieder in der Regionalliga West am Ball, um auch dort meine Torquote noch zu verbessern. Wenn ich aber merken sollte, dass mein Körper nicht mehr mitspielt, dann ist sofort Schluss. 

Wenn Sie vor dem Weihnachtsfest drei Wünsche frei hätten: Was würde auf Ihrem Wunschzettel stehen?

Platzek: Gesundheit für meine Familie und Freunde steht an erster Stelle. Ich bin weiterhin torhungrig, möchte mit dem 1. FC Bocholt den maximalen Erfolg haben und aufsteigen. An dritter Stelle wäre ein Finale im Niederrheinpokal zwischen dem 1. FC Bocholt und Rot-Weiss Essen ganz cool.

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