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Kurzpass kurios |24.04.2016|12:00

Coach wechselt sich ein: 3 Tore in 11 Minuten

Wettens Spielertrainer Timo Pastoors (Bild rechts) wechselte sich selbst ein - und schoss drei Tore in elf Minuten. [Foto: Fotos imago, FUSSBALL.DE; Collage FUSSBALL.DE]

Trainer Timo Pastoors ist mit dem Spiel seiner Mannschaft so dermaßen unzufrieden, dass er sich kurzerhand selbst einwechselt – drei Tore später wechselt er sich wieder aus. Beim Oldenburger SV helfen sechs Spieler aus der Oberliga-Mannschaft in der Kreisliga aus und schießen sieben Tore. Vier Amateurfußballern gelingen am Wochenende neun Buden in einem Spiel - Nicht-Alltägliches aus dem deutschen Amateur-Alltag auf FUSSBALL.DE in unserer Rubrik Kurzpass kurios.

Zur Halbzeit hatte Timo Pastoors genug gesehen. Der Spielertrainer des Kreisligisten Union Wetten war mit der Leistung seiner Mannschaft gegen Kellerkind SV Nütterden derart unzufrieden, dass er sich selbst einwechselte. Beim Stand von 0:1 wohlgemerkt. Elf Minuten später wechselte Pastoors sich wieder aus – vorher hatte er noch eben drei Tore erzielt! Damit schoss Pastoors seine Mannschaft fast im Alleingang zum 4:2-Sieg und hatte großen Anteil am dreifachen Punktgewinn.

„Die erste Halbzeit war eine absolute Frechheit. In der Halbzeit habe ich mich warmgelaufen, mein Co-Trainer Basti Roest hat dann in der Kabine die richtigen Worte gefunden“, sagte Pastoors nach dem denkwürdigen Spiel. Die Gäste aus Nütterden waren nach gut einer halben Stunde in Führung gegangen, während die Union nicht ansatzweise an vergangene Leistungen anknüpfen konnte.

In Minute 63 war es dann soweit. Timo Pastoors, der nur wenige Minuten zuvor bereits ins Tor getroffen hatte, dessen Treffer aber fälschlicherweise als irregulär bewertet wurde, traf zum verdienten 1:1-Ausgleich. „Danach hatten wir besseren Zugriff aufs Spiel und haben ein ganz anderes Gesicht gezeigt“, so der Spielertrainer. Dennoch war es erneut der SV Nütterden, der nach einem Fehler in der Wettener Hintermannschaft in Führung gehen konnte. Doch die Union hatte ja Pastoors - der nur drei Minuten später (69.) erneut ausgleichen konnte. Wiederum drei Minuten darauf erzielte er das dritte Tor, um sich gleich im Anschluss daran nach nur 29 Minuten auf dem Platz als Matchwinner wieder auszuwechseln.

"Die erste Halbzeit war eine absolute Frechheit. In der Halbzeit habe ich mich warmgelaufen, mein Co-Trainer Basti Roest hat dann in der Kabine die richtigen Worte gefunden"

„Ich wollte mir mit der Auswechslung gar keinen Applaus abholen, sondern innerhalb der Mannschaft ein Zeichen setzen und die taktische Ausrichtung wieder ändern“, sagte Pastoors. Den Schlusspunkt eines am Ende hochverdienten Heimsieges setzte dann Christoph van Stiphoudt, der in der 89. Minute einen von unzähligen Wettener Kontern zum 4:2 verwandelte und den Sack endgültig zumachte. „Für mich persönlich war das ein sehr schönes Spiel“, freute sich Pastoors natürlich nach Abpfiff. „Wir haben aber eine insgesamt unterdurchschnittliche Leistung gezeigt. Gegen eine Mannschaft wie Nütterden dürfen wir nicht solche Probleme bekommen.“

Sechs Kicker aus der Oberliga

Was macht man als Kreisligist, wenn man nicht genügend Spieler zusammenbekommt? Sich mit Kickern aus der ersten Mannschaft verstärken! Praktisch, wenn die auch noch in der Oberliga spielt … Jan Frederik Kaps, Andre Petersen, Christian Robbes, Lars Brunner, Tjorven Bastian Dan Köhler und Rico Bork liefen am Wochenende erst für den Oldenburger SV in der Schleswig-Holstein-Liga auf. Nach dem 0:2 gegen den TSV Altenholz eilten sie schnell ins benachbarte Gremersdorf, um die abstiegsgefährdete zweite Mannschaft des Klubs im Auswärtsspiel beim TSV zu unterstützen. Aber nicht etwa lautstark am Spielfeldrand – sondern auf dem Platz!

Kaps, Petersen, Brunner und Köhler standen sogar in der Startelf, Bork und Robbes wurden noch in der ersten Halbzeit eingewechselt. Oldenburg siegte am Ende 7:3 – alle Tore hatten die ausgeliehenen Oberliga-Kicker erzielt. Bork traf dreimal, Kaps zweimal, Petersen und Köhler jeweils einmal. Kein Wunder übrigens: die Knipser Bork und Kaps haben bislang zusammengerechnet 37 Tore in der Oberliga erzielt . Hinzu kommen noch elf in der Kreisliga. Wer solch ein Duo hat, schafft mit beiden Mannschaften den Klassenverbleib.

Das Quartett der Neunfach-Torschützen

Neun Buden in einem Spiel – eine einmalige Leistung? Von wegen! Gleich vier Amateurfußballer aus Deutschland trafen in den vergangenen Tagen satte neun Mal in 90 Minuten ins gegnerische Tor. Nach Adam Riese also durchschnittlich alle zehn Minuten ein Treffer. Stark!

Einen ganz besonderen Frühstart legte Waleed Salih vom TSV Kirchrode II aus der 4. Kreisklasse Hannover hin: Gegen den FC Hannover Stars traf er in der zweiten, in der sechsten und in der neunten Minute – dass er keinen megafrühen Hattrick feiern durfte, lag am zwischenzeitlichen Tor zum 2:0 in der dritten Minute durch Mitspieler Robert Niklas Schmauch. Und Salih traf einfach weiter: Noch zweimal in Halbzeit eins und vier weitere Male im zweiten Durchgang. Endstand: 16:1 für Kirchrode.

Mario Spielvogel von der DJK Lösort Meiderich aus Duisburg ist wohl eher ein Mann der zweiten Hälfte: Zwar gelangen ihm in der Kreisliga-B-Partie beim SC Hertha Hamborn nach drei Minuten das 1:0 und nach 17 und 20 Minuten die Treffer zum 5:0 und 6:0, den Großteil seiner Buden erzielte der Stürmer mit der Rückennummer 89 allerdings erst im zweiten Durchgang. Und zwar per Doppel-Hattrick: Spielvogel knipste in den Minuten 57, 60 und 62 sowie 81, 84 und 87. Am Ende siegte die DJK Lösort 18:1 und Spielvogel hatte die Hälfte der Treffer erzielt.

Bei Kevin Salpetro war es - á la Adam Riese - tatsächlich nahezu alle zehn Minuten soweit: Vor 20 Zuschauern schoss er TuRa Pohlhausen aus Wermelskirchen mit neun Buden in der Kreisliga C gegen TuRa Remscheid Süd 90/06 zum Sieg. Naja, auch sieben weitere Mitspieler haben mit ihren Buden kräftig dabei mitgeholfen. Die vermutlich überaus einseitige Partie endete 21:0 für Pohlhausen. Die Torjägerliste der Liga führt Salpetro mit nun 33 Treffern an.

Zu guter Letzt konnte auch Odair Rodrigues dos Santos - mit diesem Namen muss man Torjäger werden - gleich neunmal jubeln. In der Dortmunder Kreisliga-C-Partie der vierten Mannschaft des SC Husen Kurl gegen die DJK RW Obereving traf er zwar erst nach satten 20 Minuten zum 3:1, eine Stunde später allerdings hatte er dann acht Buden auf seinem Konto. In der 90. Minute setzte er mit dem Treffer zum 17:3 den Schlusspunkt. In der Torjägerliste hat sich Rodrigues dos Santos (22 Saisontore) auf den zweiten Rang hochgeballert, liegt aber weit hinter dem Führenden Gökhan Cakamak (41).

Noch besser als dieses Männer-Quartett waren am vergangenen Wochenende zwei Spielerinnen: Beim wilden 31:5 des Dresdner Kreisoberligisten Hainsberger SV gegen den SV Lok Nossen (7er-Teams) war Maria Bartsch satte elfmal erfolgreich. Kristin Hecker von der SG Benteler-Bokel setzte am gestrigen Sonntagvormittag aber allem die Krone auf: Der Nummer neun des Kreisligisten aus Beckum in Westfalen gelangen beim 22:0 bei der SpVgg Dolberg 13 Tore! Unter anderem war sie von der 82. bis zur 90. Minute, also in achte Minuten, gleich fünfmal erfolgreich.

Die gesamten Statistiken aus Deutschlands Amateurfußball gibt es hier

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