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Tore satt |10.09.2022|20:55

Diaz Aptiev: "Treffen ist zur Sucht geworden"

Marcel Diaz Aptiev (rechts): "Im Zweifel ist für mich der Erfolg mit der Mannschaft wertvoller als eine individuelle Auszeichnung."[Foto: C.R.E.U. Höchst/Collage FUSSBALL.DE]

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18 Treffer in nur vier Partien: Das ist die eindrucksvolle Statistik von Marcel Diaz Aptiev im Trikot von C.R.E.U. Höchst aus der Kreisliga B Maintaunus allein im August. Damit war der Deutsch-Spanier bundesweit der erfolgreichste männliche Torschütze des Monats. Mit jetzt 24 Treffern liegt er bei der Torjägerkanone für alle ganz vorne. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht der 28-Jährige über seinen Lauf.

FUSSBALL.DE: Ihre Torausbeute blieb im Monat August unübertroffen. Was bedeutet Ihnen das, Herr Diaz Aptiev?

Marcel Diaz Aptiev: Wenn ich ehrlich bin, hatte ich das so gar nicht auf dem Schirm. Das freut mich natürlich. Wichtiger ist mir allerdings, dass wir als Mannschaft erfolgreich sind. Dass ich dem Team dabei mit Toren geholfen habe, ist ein schöner Nebeneffekt.

Ist Ihnen eine der vier Begegnungen besonders in Erinnerung geblieben?

"Da gehört dann auch die Disziplin dazu, hin und wieder eine Portion Pommes wegzulassen"

Diaz Aptiev: Beim 17:0 gegen die zweite Mannschaft von Germania Schwanheim war ich mit neun Treffern am erfolgreichsten. Am besten gefallen hat mir aber unser 6:3 bei der zweiten Mannschaft des SV 07 Kriftel . Wir waren von der ersten bis zur letzten Minute total konzentriert und fokussiert, haben deshalb die Punkte mehr als verdient mitgenommen.

Können Sie sich persönlich an eine ähnlich erfolgreiche Phase erinnern?

Diaz Aptiev: In der Saison 2016/2017 waren mir insgesamt 48 Treffer gelungen. Vor allem in der zweiten Halbserie, in der ich erstmals als Stürmer aufgelaufen bin, lief es ähnlich gut. Vorher habe ich auf der Außenbahn im Mittelfeld gespielt. Da in einem Spiel keiner unserer etatmäßigen Angreifer einsatzfähig war, wurde ich wegen meiner Geschwindigkeit ins Sturmzentrum gestellt. Seitdem habe ich großen Spaß an der Position. Zu treffen ist zu einer Sucht von mir geworden. (lacht) Man will immer mehr. Wenn es einmal für einen Stürmer gut läuft, dann läuft es. Im September kamen in zwei Spielen auch schon wieder sechs Treffer dazu.

Ist der Monat August Ansporn, um sich am Saisonende auch die Torjägerkanone für alle zu sichern?

Diaz Aptiev: Da hat man natürlich einen Blick drauf. Die Auszeichnung gewinnen zu wollen, ist eine krasse Herausforderung. Ich halte das Niveau der zehnthöchsten Spielklasse im Maintaunus-Kreis für hoch. Aber auch da gilt: Im Zweifel ist für mich der Erfolg mit der Mannschaft wertvoller als eine individuelle Auszeichnung. Ohne meine Mitspieler würde ich schließlich auch nicht so oft treffen.

In den ersten beiden Begegnungen im September kamen schon wieder sechs Treffer hinzu. Erzielen Sie auf eine bestimmte Art und Weise besonders gerne Tore?

Diaz Aptiev: Das will ich nicht verraten, sonst achten die Gegner verstärkt darauf. (lacht) Ich denke aber schon, dass ich recht vielseitig bin. Bei meiner Körpergröße von 1,93 Metern ist auch das ein oder andere Kopfballtor dabei.

In der Saison 2017/2018 haben Sie für den Verbandsligisten Germania Schwanheim in 18 Spielen immerhin neun Tore erzielt. Kommt Ihnen diese höherklassige Erfahrung zu Gute?

Diaz Aptiev: Absolut. Bei vier Spielklassen Unterschied ist die Handlungsschnelligkeit in der Verbandsliga eine ganz andere. Ich habe mir bei Schwanheim von den erfahreneren Spielern das eine oder andere abgeschaut. In der B-Liga habe ich schon gute Techniker gesehen, die fußballerisch auch in der Verbandsliga bestehen könnten. Um es weiter nach oben zu schaffen, ist jedoch der Wille ein wesentlicher Unterschied. Da gehört dann auch die Disziplin dazu, hin und wieder eine Portion Pommes wegzulassen.

Nach einer weiteren Station beim SV Zeilsheim kehrten Sie erstmals zu C.R.E.U. zurück, nach einem Abstecher zum VfB Unterliederbach erneut. Warum hat es nicht dauerhaft mit höherklassigem Fußball geklappt?

Diaz Aptiev: Kurz nach meinem Wechsel nach Zeilsheim hatte ich mir einen Bandscheibenvorfall zugezogen. Da der Vorstand - verständlicherweise - etwas ungeduldig wurde, bin ich zum ersten Mal nach Höchst zurückgekehrt. Im Sommer 2021 hatte ich mich meinem Jugendverein VfB Unterliederbach, für den ich von der F- bis zur C-Jugend gespielt hatte, erneut angeschlossen. Nach kurzer Zeit habe ich aber gemerkt, dass ich bei C.R.E.U. Höchst wirklich zu Hause bin.

Was macht C.R.E.U. Höchst für Sie aus?

Diaz Aptiev: Der Umgang im Verein ist sehr familiär - und das ist durchaus wortwörtlich zu nehmen. Mein älterer Bruder Stefano spielt ebenfalls bei C.R.E.U. und hatte mich 2015 überredet, beim Training vorbeizuschauen. Zuvor hatten auch schon mein Vater und meine Onkels im Verein gespielt. Wir setzen also quasi eine Familientradition fort. (lacht) Aber auch sonst ist das Miteinander toll. Abseits des Platzes wird ebenfalls viel unternommen und sich gegenseitig geholfen. Das habe ich sonst in der Form noch nicht woanders erlebt.

Würden Sie bei einem erneuten Angebot eines höherklassigen Vereins wieder ins Grübeln kommen?

Diaz Aptiev: Der Reiz wäre auf jeden Fall da. Mir ist klar, dass es für mich als 28-Jährigen nicht mehr in den Profifußball geht. (lacht) Dennoch würde ich gerne meine Grenzen austesten. Den Ehrgeiz besitze ich noch. Zunächst konzentriere ich mich aber darauf, mit C.R.E.U. Höchst erfolgreich zu sein.

Zumindest eine Spielklasse könnte es ja auch mit ihrem aktuellen Verein nach oben gehen, nach sechs Spieltagen steht die Tabellenführung zu Buche. Ist der Aufstieg in die Kreisliga A das Ziel?

Diaz Aptiev: Der Start war mit sechs Siegen in sechs Spielen definitiv vielversprechend. Mit Antonio "Toni" Cabas gibt es bei uns im Vergleich zur vergangenen Saison einen neuen Trainer. Wir kennen ihn schon seit einigen Jahren, in diesem Sommer hat dann auch der Zeitpunkt für eine Zusammenarbeit gepasst. Toni ist sehr erfahren, hat den SC Eschborn 2019/2020 in die Kreisliga A geführt. Mit seiner Zusage hat er die Mannschaft heiß gemacht. Die aktuelle Serie wollen wir so lange wie möglich aufrechterhalten.

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