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Regionalliga |03.08.2016|16:15

Reck und der OFC: Start mit 9 Minuspunkten

Kampf an vielen Fronten: Offenbachs Trainer Oliver Reck. [Foto: imago]

Ex-Nationaltorhüter Oliver Reck hat es als Cheftrainer des ehemaligen Bundesligisten Kickers Offenbach aktuell nicht leicht. Während der 471-malige Erstligaschlussmann (FC Schalke 04, SV Werder Bremen und Kickers Offenbach) versucht, seine Mannschaft bestmöglich auf die am Wochenende beginnende Saison in der Regionalliga Südwest vorzubereiten, kämpft der Traditionsverein aus Hessen gegen die drohende Insolvenz. Zahlreiche Spendenaktionen und Benefizspiele gegen Profiklubs sollen helfen, den Super-GAU abzuwenden und den Verein zu retten. Bereits klar ist, dass der OFC wegen des Insolvenzantrags mit neun Punkten Abzug in die neue Spielzeit starten muss.

Im aktuellen FUSSBALL.DE -Interview spricht der 51-jährige Fußball-Lehrer Oliver Reck über die Trennung zwischen sportlicher Arbeit und finanzieller Situation, die einmaligen Spendenaktionen des OFC, den Saisonstart am Freitag (ab 19.30 Uhr) beim VfR Wormatia Worms und das Saisonziel.

FUSSBALL.DE: Die lange Vorbereitung ist vorbei, am Freitag startet der Südwesten als letzte Regionalliga-Staffel in die neue Saison. Sind Sie froh, dass es endlich losgeht, Herr Reck?

Oliver Reck: Froh ist vielleicht der falsche Ausdruck. Nach den zahlreichen Vorbereitungsspielen bin ich vor allem gespannt, wie der Kader jetzt schon funktioniert. Es benötigt Zeit, zahlreiche Abgänge zu kompensieren und neue Spieler zu integrieren. Ich denke aber, dass wir das gut hinbekommen haben.

"Jeder Cent hilft, um das gemeinsame Ziel zu erreichen und die drohende Insolvenz abzuwenden"

Wie zufrieden waren Sie mit dem Verlauf der Sommervorbereitung?

Reck: Dass wir aufgrund der finanziellen Situation im Verein unter keinem guten Stern gestartet sind, weiß mittlerweile jeder. Das muss ich nicht mehr aufrollen. Wir haben aber versucht, uns davon so wenig wie möglich beeinflussen zu lassen und uns auf das Sportliche zu konzentrieren. Mit den Trainingsleistungen meiner Mannschaft war ich zufrieden, alle waren engagiert. Man merkt, dass die Jungs heiß auf den Saisonstart sind.

Was haben Sie unternommen, damit sich Ihre Mannschaft zu 100 Prozent auf Fußball konzentrieren kann?

Reck: Jedem meiner Spieler ist bewusst, dass unser Fokus auf dem Sport liegen muss und sich andere Leute um die Finanzen kümmern. Unsere Arbeit findet auf dem Platz statt. Um den Jungs das klarzumachen, musste ich keine besonderen Ansprachen halten. Durch die finanzielle Unterstützung unseres Präsidenten Helmut Spahn hatten wir auch das Glück, ein Trainingslager beziehen zu können. So konnten wir uns unter diesen schwierigen Bedingungen bestmöglich auf die Saison vorbereiten.

Der OFC startete einmalige Spendenaktionen, um die Insolvenz noch abzuwenden. Unter anderem bekochten Spieler und Trainer die Fans, Anhänger konnten Spielerverträge unterzeichnen oder Ihr Assistent beim Benefizspiel gegen Fortuna Düsseldorf sein. Wie wurden die Aktionen von den Fans angenommen?

Reck: Die Bereitschaft unserer Anhänger, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen, war sensationell. Das zeichnet diesen Klub aber auch aus. Wir stehen sowohl in guten als auch in schlechten Zeiten zueinander. Die Fans haben ein positives Zeichen gesetzt. Jetzt sind wir dran. Wir wollen sie mit sportlichen Erfolgen begeistern.

Auch wenn die Aktionen einen ernsten Hintergrund hatten: Hat es Ihnen trotzdem Spaß gemacht, mit den Fans solche Erlebnisse zu teilen?

Reck: Es war für uns alle etwas Besonderes. Klar haben wir versucht, den Hintergrund der Veranstaltungen auszublenden, um unseren Anhängern einmalige Erlebnisse zu bescheren. Durch solche Aktionen rückt man noch einmal enger zusammen.

Es fand bereits ein Benefizspiel gegen Fortuna Düsseldorf statt. Eine Partie gegen Bayer 04 Leverkusen folgt. Außerdem gab der OFC vor kurzem bekannt, dass auch noch ein Spiel gegen einen „Champions-League-Sieger der vergangenen Jahre“ stattfinden wird. Um welchen Klub handelt es sich?

Reck: Das kann ich an dieser Stelle noch nicht verraten. Es ist aber auf jeden Fall außergewöhnlich, wie viele Profiklubs uns bereits unterstützt haben und es in den nächsten Wochen und Monaten noch tun werden. Das ist alles andere als selbstverständlich. Wir arbeiten auf allen Ebenen, um die finanzielle Situation zu verbessern. Jeder Cent hilft, um das gemeinsame Ziel zu erreichen und die drohende Insolvenz abzuwenden.

Kickers Offenbach startet mit einem Handicap von neun Minuspunkten in die Saison. Was für ein Saisonziel setzen Sie sich vor diesem Hintergrund?

Reck: Wir wollen diese neun Punkte so schnell wie möglich egalisieren und nicht zu lange einem Rückstand hinterherlaufen. Es wäre vermessen, jetzt schon ein anderes Ziel zu formulieren.

Zum Auftakt gastieren Sie mit Ihrer Mannschaft bei Wormatia Worms. Wie schätzen Sie den Gegner ein?

Reck: Worms verfügt über ein Team, das erfahren wirkt und jeden Gegner in dieser Liga besiegen kann. Auch während der zurückliegenden Spielzeit hatte die Wormatia für die eine oder andere Überraschung gesorgt. Worms hat den Kader in der Sommerpause schlau ergänzt, mit Jan-Lucas Dorow von der U 23 des 1. FC Kaiserslautern unter anderem einen torgefährlichen Angreifer verpflichtet. Es wird definitiv keine leichte Aufgabe für uns. Dennoch ist es unser Anspruch, mit einem Sieg in die Saison zu starten.

Vor Ihrem Engagement in Offenbach arbeiteten Sie als Cheftrainer von Fortuna Düsseldorf in der 2. Bundesliga und in verschiedenen Trainerpositionen beim Europa League-Teilnehmer FC Schalke 04. Seit Januar sind Sie für Ihren Heimatverein OFC in der 4. Liga tätig. Eine Herzensangelegenheit?

Reck: Auf jeden Fall. Ich habe bei den Offenbacher Kickers schon in der Jugend gespielt, anschließend meine erste Schritte im Profibereich gemacht. Der Verein hat mir viel gegeben, meine Karriere erst ermöglicht. Ich möchte dem OFC jetzt etwas zurückgeben und dem Klub in diesen schwierigen Zeiten zur Seite stehen.

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