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Andrang |20.03.2017|17:00

Bergisch Gladbach: 10.000 wollen den FC sehen

SV Bergisch Gladbach 09 (Bild links in Rot) empfängt den 1. FC Köln, möglicherweise mit Torjäger Anthony Modeste. [Foto: Fotos Vianden, Getty Images; Collage FUSSBALL.DE]

Der SV Bergisch Gladbach 09 und Trainer Tomasz Zdebel freuen sich auf das Wiedersehen mit dem 1. FC Köln. Der Brandenburger SC Süd verpflichtet den Austro-Brasilianer mit dem wohlklingenden Namen Tomaz Freitas De Garcia Klingl vom Ronaldo-Klub Cruzeiro Belo Horizonte. Matthias Bloch verlässt die SpVg Schonnebeck in Richtung Kreisliga und mehr - hier das Wichtigste aus Deutschlands Oberligen.

Ex-Profi Zdebel vor Wiedersehen mit Köln: Für den SV Bergisch Gladbach 09 , Tabellendritter in der Mittelrheinliga , steht ein ganz besonderer Leckerbissen auf dem Programm. Dank einer langjährigen Kooperation mit einem Kölner Kreditinstitut haben die Bergischen für Donnerstag (ab 18 Uhr) ein Freundschaftsspiel gegen den Bundesligisten 1. FC Köln vereinbart. Es werden bis zu 10.000 Zuschauer in der Belkaw-Arena in Bergisch Gladbach erwartet. Den Erlös aus der Partie spendet der Sponsor an die Jugendförderung. Trainer in Bergisch Gladbach ist der ehemalige polnische Nationalspieler Tomasz Zdebel, der zwischen 1994 und 1998 insgesamt 64 Bundesligaspiele (zwei Tore) für die Kölner „Geißböcke“ absolviert hatte.

Foto-Shooting in Essen: Posieren statt Grätschen war beim ETB Schwarz-Weiß Essen aus der Oberliga Niederrhein angesagt. Die ETB-Spieler Paul Voss, Kwadwo Amoako, Dany Walkenbach und Malek Fakhro standen als Models für Foto- und Videoaufnahmen vor der Kamera. Der Grund: Das Quartett sollte Spielsituationen für das Buch „Abwehrfähigkeiten im Fußball“ von Autor Peter Schreiner darstellen. Die Defensivtipps kommen vom ehemaligen Bundesligaprofi Anders Giske (Bayer 04 Leverkusen, 1. FC Köln, 1. FC Nürnberg). Autor Schreiner meint: „ Anders Giske hat gegen Maradona, Karl-Heinz Rummenigge und Rudi Völler gespielt und erklärt in seinem Buch die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Körperhaltungen, die ein Abwehrspieler im Zweikampf mit einem Angreifer einnehmen kann.“ ETB-Trainer Manfred Wölpper ergänzt: „Jede Taktik fängt im Zweikampf an. Ich habe das Buch von Anders Giske vor einer Woche gelesen und einige interessante Anregungen bekommen. Diese konnte ich auch mit meinen Spielern umsetzen, denn Zweikampfübungen standen ohnehin auf unserem Trainingsplan.“ Offenbar hat es gewirkt: Das Kellerduell beim Lokalrivalen FC Kray gewann der ETB 3:0.

"Sollte der Verein allerdings absteigen, müssen wir uns noch einmal unterhalten. In der Kreisliga B - das weiß auch der Verein - werde ich nicht auflaufen"

Vom Ronaldo-Klub für BSC Süd: Mitten in der Rückrunde wurde Tomaz Freitas De Garcia Klingl, Außenbahnspieler mit brasilianischen und österreichischen Wurzeln, vom Brandenburger SC Süd aus der NOFV-Oberliga Süd verpflichtet. In der Begegnung gegen die U 21 des FC Carl Zeiss Jena (2:5) gehörte der 20-Jährige bereits erstmals zur Startformation. „Tomaz hat bei seinen ersten Einsätzen bereits angedeutet, wie torgefährlich er ist. Er wird dem Team mit seinen Fähigkeiten noch weiterhelfen“, so BSC-Präsident Peter Janeck. Ausgebildet wurde Freitas De Garcia Klingl unter anderem beim brasilianischen Verein EC Cruzeiro Belo Horizonte, wo auch der frühere Weltklassetorjäger und Weltmeister Ronaldo in der Saison 1993/1994 unter Vertrag gestanden hatte und in 14 Spielen zwölf Treffer markierte.

Unterföhring will in Heimstetten spielen: Der FC Unterföhring treibt die Planungen für einen möglichen Aufstieg in die Regionalliga Bayern voran. Der Unterföhringer Gemeinderat genehmigte einstimmig den Antrag des Vereins, Fördermittel für die Anmietung eines regionalligatauglichen Stadions im Falle des Aufstiegs aus der Bayernliga Süd zu erhalten. Die Mittelfreigabe gelte, so Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer, bis zur Fertigstellung des neuen Sportparks (voraussichtlich 2020). Konkret steht der Tabellenzweite Unterföhring in Verhandlungen mit dem Ligakonkurrenten und Ex-Regionalligisten SV Heimstetten, dessen Sportanlage bereits die Freigabe für die 4. Liga erhalten hatte. Bei der Mitgliederversammlung wurde mit großer Mehrheit (nur eine Gegenstimme) beschlossen, die Gespräche mit dem SV Heimstetten rasch abzuschließen, um Planungssicherheit für den weiteren Saisonverlauf und die nächste Spielzeit zu haben.

Concordia feuert Cholevas: Der Wandsbeker TSV Concordia , der in der Oberliga Hamburg aktuell den dritten Tabellenplatz belegt, hat sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Diamantis „Aki“ Cholevas getrennt. Der 46-jährige Grieche sollte eigentlich am vergangenen Mittwoch nur noch seine Unterschrift unter einen neuen Vertrag setzen. Doch „Aki“ ließ den Termin platzen, wandte sich stattdessen mit einer Presseerklärung an die Öffentlichkeit. Cholevas äußerte sich enttäuscht darüber, dass der Verein vor seiner Unterschrift keinen Antrag auf eine Regionalliga-Zulassung stellen wollte. „Der Verein ist der Taktgeber und wir konnten uns diese öffentliche Schelte nicht bieten lassen“, so Cordi-Manager Florian Peters im Gespräch mit FUSSBALL.DE . „Außerdem haben wir noch bis Ende März Zeit, die Unterlagen einzureichen und werden bis dahin eine Entscheidung treffen.“ Am kommenden Sonntag (ab 15 Uhr) steht die Partie gegen FC Türkiye Wilhelmsburg auf dem Programm. Sollte bis dahin kein Nachfolger gefunden sein, wird Co-Trainer Carsten Richter Concordias auf der Bank sitzen.

Neuer Mann für Hannover: Seit 2010 stand Rainer Behrends beim HSC Hannover in der Oberliga Niedersachsen an der Seitenlinie, im Sommer endet nach mehr als 80 Partien seine Amtszeit. Bereits jetzt steht sein Nachfolger fest: Der 34-jährige Martin Polomka, aktuell noch Trainer beim Kreisligisten FC Stern Misburg, folgt auf den 65-Jährigen. „Wir haben mit Martin gute Gespräche geführt. Mit ihm wollen wir auch in Zukunft die Anlaufstelle Nummer eins für junge Spieler aus der Region Hannover sein, bei denen es für die Regionalliga noch nicht reicht. Außerdem werden wir auch in Zukunft weiter junge Spieler aus unserem Nachwuchs in die erste Mannschaft integrieren“, so Frank Kuhlmann, erster Vorsitzender des HSC, gegenüber FUSSBALL.DE . Frank Kittel, der in der laufenden Saison als Co-Trainer von Behrends tätig ist, wird der neue Manager bei den Hannoveranern. Aufsteiger HSC bangt noch um den Verbleib in der fünften Liga, hat einen Zähler Vorsprung auf die Gefahrenzone. Doch auch bei einem Abstieg in die Landesliga würde Polomka seinen Job antreten.

Ausbildung, Heirat und Kreisliga: Nach fünf Jahren bei der SpVg Schonnebeck, aktuell Tabellenzweiter in der Oberliga Niederrhein, wird Innenverteidiger Matthias Bloch die Essener verlassen und sich im Sommer dem Essener Kreisligisten RuWa Dellwig anschließen. „Ich muss mich nach dieser Saison um meine berufliche Zukunft kümmern“, sagt Bloch, der im August auch seine Freundin Carina heiraten wird, gegenüber FUSSBALL.DE . Der 26-Jährige hat bislang noch keine abgeschlossene Berufsausbildung. „Ich habe zwei Jahre in einem großen Essener Einkaufszentrum im Einzelhandel reingeschnuppert, dort im BVB-Fanshop gearbeitet. Seit August 2016 bin ich nun DHL-Paketzusteller.“ Nun strebt der Schonnebeck-Kapitän im Sommer eine dreijährige Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann im Dellwiger Schwimm- und Gesundheitszentrum am Hessebad an. Als Dankeschön, dass RuWa Dellwig ihm die Ausbildung ermöglichte, bot Bloch dem vom Abstieg bedrohten A-Kreisligisten seine fußballerischen Fähigkeiten als „Bonbon“ an. „Sollte der Verein allerdings absteigen, müssen wir uns noch einmal unterhalten. In der Kreisliga B - das weiß auch der Verein - werde ich nicht auflaufen“, so Bloch.

Einstand nach Maß: Wenige Tage nach dem Rücktritt von Ex-Trainer Andreas Heid präsentierte sich die abstiegsbedrohte SpVgg Ansbach in der Bayernliga Süd wie verwandelt, stellte mit dem 5:0-Kantersieg beim SC Eltersdorf den Anschluss zu den sicheren Nichtabstiegsplätzen her. Durch schnelle Tore von Andreas Engelhardt (4.) und Patrick Kroiß (21.) sowie einen direkt verwandelten Freistoß von Christoph Hasselmeier (37.) stellte der erstmals von Neu-Trainer Norbert Weidlein (zuvor Jugendabteilung) betreute Aufsteiger bereits in der ersten Halbzeit die Weichen auf Sieg. Nach der Pause begruben erneut Hasselmeier (52.) und Engelhardt (62.) alle Comeback-Chancen für Eltersdorf. Für Ansbach war es der höchste Sieg in dieser Saison. „Die Mannschaft hat nach der katastrophalen Leistung beim 1:2 gegen den SV Erlenbach/Main die richtige Antwort auf dem Platz gegeben. Das Team hat gezeigt, dass es sich im Abstiegskampf noch lange nicht aufgegeben hat“, sagte Ansbachs Abteilungsleiter Harald Riegler.







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