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Familienbande |22.08.2018|13:50

Serdar: Abstiegskampf in der Oberliga

Mükerrem (unten links) und Bruder Suat Serdar.[Foto: Privat/Getty Images (2)/Collage: FUSSBALL.DE]

Mit zwei Treffern ist er bislang der beste Goalgetter von Hassia Bingen, doch mit den Toren seines Mittelstürmers hat der Aufsteiger aus den ersten fünf Saisonspielen erst einen Dreier geholt und hängt auf einem Abstiegsplatz fest. Sein Name ist Mükerrem Serdar, er ist der ältere Bruder des Neu-Schalkers und deutschen U 21-Nationalspielers Suat Serdar – die neueste Folge unserer Serie „Familienbande“.

1. FC Kaiserslautern, das hört sich fast nach Bundesliga an. Gespielt wird am kommenden Sonntag aber nicht auf dem berühmten Betzenberg, sondern auf dem Rasenplatz Fröhnerhof in Mehlingen. Die U 21 des viermaligen Deutschen Meisters empfängt dort um 15 Uhr den früheren Zweitligisten Binger Fvgg. Hassia - und zwar in der Oberliga. Knapp 24 Stunden vorher bittet der VfL Wolfsburg den FC Schalke in der höchsten deutschen Spielklasse zum Duell, dann könnte es zum Debüt für Suat Serdar im Trikot des aktuellen Vizemeisters kommen. „Wenn er zum ersten Mal für Schalke spielt, werde ich wohl noch aufgeregter sein als er“, gibt Mükerrem Serdar zu. „Unser Papa Kemal fährt auf jeden Fall zum Spiel und ich auch, wenn es zeitlich und mit der Familie passt.“

Die beiden Brüder sind über acht Jahre auseinander, aber seit Suat auf der Welt ist, sind sie unzertrennlich. In der Wohnung in Bingen haben sie ein gemeinsames Kinderzimmer und natürlich darf der kleine Bruder mit zum Fußball, wenn Mükerrem mit den älteren Jungs kickt. Nach dem Umzug der Familie Serdar von Fatsa in der Nähe von Trabzon am Schwarzen Meer schließt sich Mükerrem Serdar mit acht Jahren Hassia Bingen an. Kaum kann der kleine Suat laufen, ist er regelmäßig mit auf dem Platz. „Suat war schon als Kind richtig gut und durfte oft mit den älteren Jungs mitspielen oder bei uns in der Kabine sitzen“, berichtet der heute 29-Jährige und fügt an: „Wenn wir Training hatten, hat unser Vater Kemal ihn meistens mitgenommen und dann haben wir nach dem Training einfach noch ein bisschen weiter gekickt.“

Allein gegen alle

„Wenn Suat einen Tag frei hat, kommt er nach Hause zu seiner Familie"

Schon in der F-Jugend wird deutlich, dass da ein Riesentalent heranwächst. „Suat war in seiner Altersklasse stets der Beste“, erinnert sich Georg Eifert, Hassias langjähriger Stellvertretender Jugendleiter, im Gespräch mit der Gelsenkirchener Ausgabe der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). In einem E-Jugendspiel zwischen Bingen und Mainz 05 macht Suat Serdar die Jungs des großen Nachbarn alleine frisch. „Normalerweise haben die Mainzer Jugendteams immer ein bis zwei Ausnahmespieler, die am eigenen Strafraum losdribbeln und vorne einschießen können. In diesem Match lief es umgekehrt. Suat war nicht zu bremsen“, weiß Mükerrem Serdar.

Klar, dass dieser Junge bald beim FSV landet. Die 32 Kilometer von Bingen bis Mainz muss er oft allein mit dem Zug zurücklegen, weil Papa Kemal oder Bruder Mükarrem ihn nicht immer fahren können. „Die frühe Selbständigkeit hat sicher dazu beigetragen, dass Suat heute mit beiden Beinen im Leben steht“, ist der ältere Bruder überzeugt.

Auch er selbst will Profi werden, wechselt nach der kompletten Jugend bei Hassia Bingen zum Oberligisten Schott Mainz. Nach zwei Jahren muss der Industriemechaniker beruflich bedingt mit dem Fußball etwas kürzer treten und schließt sich der Spvgg. Ingelheim an, ehe er 2015 zu Hassia Bingen zurückkehrt.

Mit dem Bruder beim Aufstieg mitgefiebert

Den größten Erfolg mit den Rot-Schwarzen erlebt Bruder Suat, inzwischen Profi und U 21-Nationalspieler, im Juni live mit: den Aufstieg von Hassia Bingen im entscheidenden Spiel gegen die Sportfreunde Eisbachtal . Als sein Wechsel nach Schalke perfekt ist, feiert die Familie zu Hause eine kleine Feier mit Kuchen und guter Laune. „Natürlich bin ich auch traurig, dass er jetzt weiter weg spielt und wir uns nicht mehr so häufig sehen können, aber wir telefonieren täglich über Facetime oder schreiben uns über WhatsApp. Er will auch immer wissen, was meine Kinder gerade machen“, erzählt Mükerrem Serdar und führt aus: „Wenn Suat einen Tag frei hat, kommt er nach Hause zu seiner Familie.“

Vielleicht schon am Sonntag, und vorher mit einem Abstecher nach Kaiserslautern.

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