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Serie Familienbande|26.08.2015|11:20

Tyra Bobic: Schön, dass Papa mehr Zeit hat

Aus dem Familienalbum: Tyra Bobic (u.a. großes Foto ganz rechts) mit ihrem bekannten Vater Fredi. Heute ist sie 15 und spielt für die SpVgg Stuttgart-Ost. [Foto: Privat/Imago]

Neuer Teil unserer Serie "Familienbande". Man stellt es sich manchmal so einfach vor, Tochter oder Sohn eines prominenten Fußballers zu sein. Man genießt in den meisten Fällen ein hohes Ansehen im Freundes- und Bekanntenkreis und steht in der Öffentlichkeit oft im Mittelpunkt. Aber dieses Leben hat auch Schattenseiten. „Wenn ich mit meinem Vater einkaufen gehe, möchten immer so viele Leute mit ihm ein Bild machen. Da kommt man gar nicht richtig voran“, sagt die 15-jährige Tyra, Tochter von Britta und Fredi Bobic. Generell ist der Trubel um ihren bekannten Vater, der Torjäger und Sportvorstand beim VfB Stuttgart war und 37 Länderspiele für Deutschland bestritten hat, aber nichts Besonderes für sie. Schließlich sei sie damit aufgewachsen.

Das ein oder andere Mal kann es aber doch nervenaufreibend werden. Wenn es bei Tyra, die für die B-Juniorinnen der SpVgg Stuttgart-Ost ihre Kickschuhe schnürt auf dem Spielfeld einmal nicht so läuft, kommen nicht selten beleidigende Kommentare von der Seitenlinie - wie „Du bist wie dein Vater, du kannst auch nichts". Tyra bleibt in solchen Momenten cool. Sie weiß, dass nicht selten Neid eine Rolle spielt und sie mit dieser Bürde leben muss. Immerhin war der Vater Bundesliga-Torschützenkönig (1996), wurde mit Deutschland im gleichen Jahr Europameister, gewann 1997 mit dem VfB den DFB-Pokal und stand 1998 im Finale des Europapokals der Pokalsieger, in dem die Stuttgarter dem FC Chelsea unterlagen.

Richtig wohl fühlt sich Tyra Bobic trotzdem beim Fußballspielen. Hierfür, sagt sie, hat sie auch den richtigen Verein gefunden. Die Sportvereinigung Stuttgart-Ost wurde der Familie nach dem Umzug aus Berlin nach Stuttgart im Jahr 2013 empfohlen. Bereits nach dem ersten Probetraining war für Tyra klar, dass sie bei diesem Klub bleibt. Nun spielt sie für die B-Juniorinnen der SpVgg Stuttgart-Ost. Am 19. September beginnt die Saison in der Bezirksstaffel. „Meine Mitspielerinnen sind sehr nett, sie funktionieren sehr gut als Mannschaft und das Training macht jede Menge Spaß,“ so die Mittelfeldspielerin, die gelegentlich auch als Stürmerin agiert. Professioneller hätte es auch der Vater nicht sagen können.

Tyra hat das Fußballspielen im Alter von fünf Jahren begonnen. Erst gab es ein paar Trainingseinheiten im Garten zusammen mit ihrem Vater, relativ schnell folgte das Vereinsleben, das Kicken für die Schulmädchenmannschaft und den EFCB, den English Football Club Berlin, ein Verein, der sich überwiegend der fußballerischen Ausbildung von Kindern- und Jugendlichen widmet.

"Fußball ist für mich nur Hobby"

Seit ihr Vater nicht mehr beim VfB Stuttgart arbeitet – der Verein, dessen Fan auch Tyra ist – genießt sie die Zeit mit ihm in vollen Zügen und findet es richtig schön, dass er nicht ständig unterwegs ist und nun mehr Zeit für die Familie hat. „Ich mag es, mit ihm oder der ganzen Familie ins Kino zu gehen oder zu verreisen."

Egal, wohin es geht - ein Ball ist immer an Bord. Auch Tyra ist ehrgeizig. „Ich bin kampfstark und ein Teamplayer. Ich bin meinem Vater sehr ähnlich." Ob diese Persönlichkeit sie auch einmal ins größere Fußballgeschäft führen wird? Auf diese Frage folgt ein klares Nein. „Die meisten Leute denken zwar, dass ich Fußballspielerin werden möchte, aber das stimmt nicht. Fußball ist für mich nur ein Hobby. Was ich einmal beruflich machen möchte, weiß ich noch nicht."

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