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Serie "Familienbande"|10.06.2015|09:30

Unter Brüdern: Familie Sané lebt Fußball

Söhne: Kim (links) und Leroy Sané. [Foto: imago]

Samy Sané hat's nicht leicht. Am Wochenende müsste er sich oft dreiteilen, um alle seine Kinder kicken zu sehen. Da tut selbst einem Fußballverrückten wie dem früheren Bundesligaprofi die momentane Spielpause ganz gut. Meist hat er auch anderes zu tun, wenn die Jungs spielen, denn als Spielerberater ist er im Dienste des Fußballs oft auf den verschiedensten Sportplätzen dieser Welt unterwegs.

Bochum-Wattenscheid, eine ruhige Wohnsiedlung mitten im Ruhrgebiet. Hier ist die Multikulti-Familie Sané zu Hause, und zwar richtig gerne. Geboren in Senegals Hauptstadt Dakar, zog Souleyman Sané als Fußballer durch halb Europa. Der heute 54 Jahre alte frühere Stürmer spielte in verschiedenen Vereinen in Frankreich, Österreich und natürlich in Deutschland. Freiburg und Nürnberg waren seine Stationen, ehe er mit seiner Frau Regina Weber, einer ehemaligen Olympiamedaillen-Gewinnerin in der Rhythmischen Sportgymnastik, in Wattenscheid sesshaft wurde.

Wenn viel zusammenkommt, werden die beiden die ersten Eltern sein, deren drei Söhne alle in der Bundesliga spielen. Leroy hat es schon geschafft, dem 19-Jährigen gehört beim FC Schalke die Zukunft. Seit der Offensivspieler beim sensationellen 4:3-Sieg der Gelsenkirchener im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League bei Real Madrid einen fulminanten Auftritt im berühmten Bernabeu-Stadion hinlegte, kennt ihn schon die halbe Fußball-Welt. „Das konnte ich nicht“, gab Samy Sané gegenüber „11 Freunde“ staunend zu, nachdem sein Sohn Leroy mit einem Traumtor bei den „Königlichen“ für einen Augenblick selbst Superstar Cristiano Ronaldo in den Schatten gestellt hatte.

"Das konnte ich nicht"

Kim Sané ist zwölf Monate älter als Leroy und im Gegensatz zum in Essen geborenen Bruder im österreichischen Innsbruck zur Welt gekommen. Er hat bisher den Sprung in den Profifußball verpasst und ist nun der erste, der Schalke verlässt. Nach einer Saison in der zweiten Mannschaft der Königsblauen, in der er aufgrund von Verletzungen meist nur Ersatz war, wechselt er zur U23 des 1. FC Nürnberg in die Regionalliga Bayern.

Zum Verwechseln ähnlich

Zuhause, in Wattenscheid, ist daher Packen angesagt. Kim zieht vom Revier nach Franken, um über Umwege vielleicht doch noch in der Bundesliga zu landen. In der Jugend war er zuvor schon für einige Bundesligaklubs am Ball, vor Schalke spielte er in Wattenscheid, Bochum und Leverkusen.

Vielleicht ist Kim sogar der kompletteste Fußballer der drei Sané-Kicker. Leroy hat als Zehner, hängende Spitze oder echter Stürmer ganz klar seine Stärken in der Offensive und der erst zwölfjährige Sidi ist in der Schalker Schülertruppe meist auch vorne zu finden. Kim aber hat schon fast alles gemacht, Außenstürmer, Mittelfeldantreiber und zuletzt öfter rechter Verteidiger.

Ob Königs- oder vielleicht nur Kreisklasse: Der Papa mag ohnehin zwischen seinen Söhnen nicht vergleichen und ist nicht stolzer auf Überflieger Leroy, nur weil der im Fußball schon früh groß herausgekommen ist. Auch er wird bald das Haus verlassen, und dann ist nur noch Sidi da. Der Nachzügler in der Familie Sané sieht dem Schalker Jungstar zum Verwechseln ähnlich, spielt aber erst in der Schalker U12. Klar, das Talent ist groß, aber ob er, wie Leroy, später mal die Fans verzaubert, kann kein Experte vorhersehen.

Für den Papa wird es auf jeden Fall künftig noch schwieriger, alle Spiele seiner drei Söhne zu besuchen. Erst die Schalker U12, dann die U23 und noch die A-Junioren oder die Profis zu gucken, das wird spätestens mit Kims Wegzug nach Nürnberg nun nicht mehr klappen.

Alle Folgen der Serie:

60 Buden: Ein Knipser namens Toppmöller

George Boateng: Rapper statt Fußballprofi

Die Brüder Frings: Nur einer biss sich durch

Marcel Basler: Freistöße wie einst der Vater

Die Mustafis: Vier Fußballer, ein Weltmeister

Rudis Sohn: Es gibt nur einen Kevin Völler

Albtraum Kreisliga: Asamoah hat’s erwischt

Wörns, Ziege, Lehmann: Drei Söhne suchen ihren Weg

Florian Rudy: Großer Bruder sucht neue Heimat

Patrick Draxler: Aus Neid ist längst Stolz geworden

Schiri Marcel: Schalke hat doch einen Neuer

Köppel und Wohlers mischen die Kreisliga auf

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