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Oberliga-Splitter |19.02.2016|17:30

1 Punkt, 6:113 Tore: Doch Lurup bleibt cool

Steht mit seinem Team abgeschlagen am Tabellenende und darf dennoch weitermachen: Lurups Trainer Norman Köhlitz. [Foto: noveski.com]

Der SV Lurup steht in der Oberliga Hamburg hoffnungslos abgeschlagen am Tabellenende und verlängert doch den Vertrag mit Trainer Köhlitz vorzeitig, der Mainzer Bundesliga-Manager Christian Heidel macht der tief gefallenen TuS Koblenz Mut, beim TSV Meerbusch dürfen die Zuschauer zahlen, so viel sie wollen und mehr - hier das Wichtigste aus Deutschlands Oberligen.

Kellerkind bindet Trainerduo: Trainer Norman Köhlitz und sein Assistent Slawomir Majer haben ihre Verträge beim SV Lurup um ein Jahr verlängert. Das ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil Lurup in der Oberliga Hamburg die „Schießbude“ der Liga ist, bereits satte 113 Gegentreffer in 18 Spielen kassiert hat. Lediglich einen Zähler konnte das Schlusslicht in der Hinrunde sammeln, liegt mit 15 Punkten Rückstand zu den Nichtabstiegsplätzen hoffnungslos hinten. „Unser Ziel ist es, in der nächsten Saison einen weiteren Abstieg zu verhindern. Die Bezirksliga wäre für uns eine Katastrophe. Nach der ersten Landesliga-Spielzeit können wir dann schauen, was für uns in den nächsten Jahren möglich ist“, sagt der bisherige Fußball-Obmann Peter Bütter, der dem Verein nach seinem Rücktritt zumindest als Berater erhalten bleibt.

Wertvolle „Ball-Kontakte“: Die TuS Koblenz, Tabellenzweiter in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar , konnte bei der fünften Auflage seines Netzwerktreffens „Ball-Kontakte“, bei dem sich Vertreter aus Sport, Wirtschaft und Politik austauschen, einen prominenten Gastredner begrüßen. Christian Heidel, seit 24 Jahren Manager des Bundesligisten FSV Mainz 05, referierte in Koblenz. Als der 52-jährige gelernte Bankkaufmann vor über zwei Jahrzehnten in Mainz anfing, sei der Klub noch „eine graue Maus“ gewesen. „Mainz war keine Fußballstadt. Wirtschaft und Politik haben sich nicht für den Verein interessiert, es gab kein vernünftiges Stadion. Aber wir hatten Ideen und Visionen, haben intensiv gearbeitet und die Dinge in Angriff genommen. Kontinuität ist das A und O“, so Heidel, der seine Zuhörer begeisterte. „Das Beispiel Mainz macht uns Mut“, sagte TuS-Präsident Prof. Dr. Werner Hecker. „Ein Dialogforum wie Ball-Kontakte mit gleichermaßen prominenten wie kompetenten Kennern der Sport- und Fußballszene ist für einen Oberligisten sicherlich nicht alltäglich.“

Pay what you want: Eine Woche vor dem Startschuss in der Oberliga Niederrhein hat der TSV Meerbusch, der von den Düsseldorfer Ex-Profis Olivier Caillas und Robert Palikuca trainiert wird, für Sonntag (ab 10.30 Uhr) ein attraktives Testspiel gegen die U 23 des FC Schalke 04 (Regionalliga West) vereinbart. Aufgrund der kurzfristigen Ansetzung der Partie gegen Caillas‘ Ex-Klub verzichtet der TSV auf ein festes Eintrittsgeld. Stattdessen gilt für die Zuschauer: „Pa, what you want“ (übersetzt: „Zahle, was du möchtest“). Am Stadioneingang wird deshalb eine große Spardose stehen. Jeder Besucher darf den Betrag zahlen, den er für richtig hält. Mit dieser Aktion bedankt sich der TSV Meerbusch bei seinen Fans für die Unterstützung während der Hinrunde.

Torjäger Barnes endlich fit: Nach drei Monaten Pause rollt in der Hessenliga bald wieder der Ball. Daniyel Cimen, Trainer beim Aufsteiger und Tabellenzweiten Rot-Weiß Frankfurt, hat sich für die Restrunde viel vorgenommen. Sein Team hat mit 50 Treffern die meisten Tore in der Hinrunde erzielt und erhält mit Angreifer Patrick Barnes eine zusätzliche Alternative für die Offensive. „Patrick ist nach seiner Bandscheiben-OP wieder voll da. Man sieht ihm die Spielfreude regelrecht an“, sagt Cimen gegenüber FUSSBALL.DE . Der 31-jährige Angreifer mit amerikanischen Wurzeln, der auch schon für Viktoria Aschaffenburg in der Regionalliga Bayern gespielt hat, musste ein halbes Jahr lang pausieren. Vor dem Restrundenstart am 27. Februar bei Bayern Alzenau droht damit nur Mittelfeldspieler Kadir Fil (Muskelfaserriss) auszufallen.

15 Kästen Weißbier in Sicht: Dennis Niebauer, der vor wenigen Tagen seinen Vertrag beim VfR Garching in der Bayernliga Süd verlängert hatte, bleibt bodenständig. Obwohl in der Winterpause viele Vereine bei ihm angeklopft hatten, bleibt er dem Tabellenführer treu. Mit 17 Saisontoren liegt er gemeinsam mit Orhan Akkurt (SV Heimstetten) in der Torjäger-Statistik ganz vorne. Die Torjägerkrone wäre dem 22-Jährigen, der den Fokus eher auf sein Studium und die Meisterschaft legt, nur aus einem Grund wichtig. Ihn reizen die 15 Kästen Weißbier, die der beste Torschütze am Ende der Saison von einer großen Brauerei überreicht bekommt. „Ich bin Teamplayer und würde mit meinen Teamkollegen ein rauschendes Kabinenfest feiern“, sagte Niebauer dem Münchner Merkur .

Nickel neuer Chefscout: Martin Nickel, der in den 1990er-Jahren als Spieler für den SV Eichede am Ball war, ist neuer Chefscout beim Tabellenführer der Schleswig-Holstein-Liga . Zuletzt war Nickel Trainer des Verbandsligisten Bargfelder SV. Seine gezielten Beobachtungen von Spielern sollen nach vorgegebenen Kriterien erfolgen und in einer neuen Datenbank erfasst werden. Außerdem haben die „Bravehearts“ mit Andreas Poschmann auch einen neuen Torwarttrainer bis zum Saisonende unter Vertrag genommen. Der Bruder von Co-Trainer Olaf Poschmann löst Michael Flägel ab, der aus beruflichen Gründen den zeitlichen Aufwand nicht weiter betreiben kann.

Leidenszeit bald beendet: Vor der Partie am Samstag (ab 15 Uhr) in der Oberliga Westfalen bei der Spvgg Erkenschwick freut sich Imre Renji, Trainer beim TuS Ennepetal, über ein Comeback. Kapitän Abdullah El Youbari, der sich vor 15 Monaten einen Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen hatte, befindet sich zumindest wieder im Lauftraining und könnte nach seiner Leidenszeit in den nächsten Wochen in den Kader zurückkehren. Insgesamt musste der 28-jährige Offensivspieler drei Operationen über sich ergehen lassen. Zunächst wurde ihm ein 35 Zentimeter langer Nagel eingesetzt. Später mussten Titanplatten den Bruch stabilisieren. „Abdullah hatte als offensiver Mittelfeldspieler in einer Saison 20 Tore für uns erzielt. Seinen Ausfall konnten wir nie richtig kompensieren. Er ist sehr ehrgeizig. Deshalb traue ich ihm zu, dass er schon bald wieder für uns am Ball ist“, sagt Renji gegenüber FUSSBALL.DE .

Leben für Schonnebeck: Nach dem Abgang von Lars Suelmann hat Christian Leben vorerst kommissarisch das Amt des Sportlichen Leiters bei der SpVg Schonnnebeck in der Oberliga Niederrhein übernommen. Erster Arbeitsnachweis: Abwehrchef und Mannschaftskapitän Matthias Bloch, der im Winter noch ein Probetraining bei Borussia Dortmund II absolviert hatte, sowie Angreifer Arian Reimann haben ihre Verträge am Schetters Busch verlängert. „Beide spielen in unseren Zukunftsplanungen eine große Rolle“, sagt Christian Leben. Reimann geht bereits in seine sechste Spielzeit in Schonnebeck, Bloch in die fünfte Saison.

Deutsch-Iraner startet durch: DNeuzugang Samuel Hosseini sorgt bei den Verantwortlichen des HSV Barmbek-Uhlenhorst für gute Stimmung. Der 25-jährige Mittelfeldspieler war vom Mittelrheinligisten FC Blau-Weiß Friesdorf in die Oberliga Hamburg gewechselt, hatte das Rheinland in erster Linie für ein Sportmanagement-Studium in Hamburg verlassen. Bei den Hanseaten startet der Kölner mit iranischen Wurzeln durch und hat sich in der Mannschaft von Trainer Frank Pieper-von Valtier gleich einen Stammplatz erkämpft. In seinem zweiten Spiel für den Tabellenzweiten blieb Hosseini ganz cool und erzielte mit einem verwandelten Foulelfmeter seinen ersten Treffer für den „kleinen“ HSV.

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